Die Allesheit des Einsseins

God said:

Jetzt eben in dieser Minute schaue Ich in deine Augen, und Ich schaue ebenso durch sie aus ihnen heraus. Ich schaue aus deinen Augen durch sie heraus, und Ich schaue ebenso in deine Augen. Du weißt, was Ich meine. Wir sind Eins, und du gelangst an dieses volle Verständnis näher heran. Klopf, klopf, Ich bin der Einzige hier. Wer kann an Meine Tür klopfen, außer Ich, Ich Selbst. Wer kann zur Tür gehen, außer Ich Selbst und außer das Ich Selbst, was die launische Identität trägt, die du du selbst nennst.

Wir haben eine interessante Beziehung, du und Ich. Wir tanzen, Wir singen, Wir tanzen scheinbar auseinander, um Uns gemeinsam wieder zurück zu schwingen und übers Universum zu wirbeln.

Wir gehen stetig, du und Ich. Wir sehen einander überall, wohin Wir schauen. Ich sehe Mich in jedermann, und jedermann ist ebenfalls du selbst. Aller Augen liegen auf Mir. Einen anderen gibt es nicht.

Ich nehme an, du könntest Mich als deinen Schatten ansehen. So ist es nicht. Ich bin dein Inneres Seinswesen. Ich bin der Weizenkeim dessen, was du du selbst nennst.

Wir waren eine lange, lange Zeit Tanzpartner, falls du Uns als solche bezeichnen magst. Es gibt keinen Neuen, dem zu begegnen wäre. Wir sind immerzu um den Maulbeerbusch gegangen. Ich BIN Ich Selbst. Du bist Ich Selbst.

Lasst Uns von Stern zu Stern tanzen und Unser Eines Selbst finden. Lasst Uns spielen, dass der Eine von Uns zwei sei. Das ist die Partie, die Wir bereits spielen. Der Eine von Uns ist ein Gewinner, demnach können Wir sagen, dass die zwei von uns gleichfalls Gewinner sind. Wie kann es mehr oder weniger von Uns geben, unterdessen Wir Alles sind und etwas anderes nicht existiert? Da ist Einssein, und der ganze Rest ist eine Illusion, die man als etwas anderes bezeichnet. Das Andere wird öfters als Einsamkeit oder Getrenntheit oder Angst, als Zurückgezogenheit, Unabhängigkeit, Selbstgenügsamkeit, Ärger, Betrübnis, Fehlverstehen bezeichnet oder unter einem anderen unverdaulichen Namen geführt.

Lasst uns mehr mit dem Einssein und all seinen Schichten vertraut werden. Die Welt ist im Einssein vollständig. Das ist alles, was ist, diese Allesheit des Einsseins. Einssein spricht zu sich selbst. Es tanzt mit sich selbst. Es spielt viele Rollen. Es kann sie schier spielen, sie unterstellen, sie einnehmen, sie ausagieren und sie als alles-verzehrend erachten und ein Leben drumherum errichten. Einssein scheint viele Dramen und Komödien in der Hinterhand zu haben.

Und das Einssein ist rein und nicht aufspaltend. Wie vermag Einssein, das Alles Was Ist ist, derart viel Blödsinn an sich haben und Verwundung, Beklemmung und so weiter zulassen? Wie tadelnswert ist der Tanz des Einsseins, das sich mit sich selbst herumwirbelt und -dreht, das Bäume, Unterholz, Wüsten und Oasen pflanzt, das mit dem Kanu an Seen entlangfährt, die es sich unterwegs ausdenkt, das Sterne von einem Nachthimmel zupft, das das Sternenlicht in Straßenlampen hinein heruntertropfen lässt, das Feuerwerkskörper und Ferientage macht, das zu einer glänzenden Tour de Force ansetzt, das zum tagenden Licht Alarmglocken einstellt und Trommeln und Gongs schlägt, gong gong gong. Ein Herzschlag lässt sich nichts anmerken, selbst wenn es keinen Anderen gibt, dem gegenüber sich nichts anmerken zu lassen auszuführen wäre. Gleichzeitig können Wir diese Partie nicht ein Solitär-Spiel nennen, denn es gibt viele auszuteilende Karten und viele Hände, die sie aufnehmen, sie mischen und mit ihnen ein weiteres Mal spielen. Es ist ein Rommé-Spiel, diese Partie des Lebens, die Wir spielen und an die Wir so sehr glauben.

Wir haben geglaubt, eine Umleitung sei die hauptsächliche Durchgangsstraße. Aus der gleichen Straße haben Wir Straßen-Jahrmärkte mit Spazierfahrten und Urbanität mit Wolkenkratzern und Sonne und Windröschen in Handkarren an den Ecken gemacht. Wir haben Ecken gemacht. Wir haben Kreise gemacht, und die Natur wartet Uns mit all ihrem Blühen auf, und Wir sind, Wir sind, und Wir sind Eins unter Ausübung Unserer Praxis am Broadway, so, als wiese sich diese Mannigfaltigkeit als etwas anderes als Einssein aus.

Translated by: theophil

 

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