Der Garten Eden

God said:

Gott redete …

Superlative sind genau genommen nicht so. Wenn du sagst, etwas sei das Beste oder das Wunderbarste, drückst du deine Freude aus, sei es, was es wolle, und du bringst keine Tatsache zum Ausdruck. Nicht einmal einen Fakt und sei es auch nur für dich.

Heute sitzt du an einer vortrefflichen Essenstafel, und du sagst: „Das ist das beste Essen, was Ich jemals hatte.“ Du bringst in dem Augenblick die Wahrheit deiner Emotion zum Ausdruck. Möglicherweise sagst du das zu einem anderen Zeitpunkt noch ein Mal. Möglicherweise hast du es bereits ein Mal getan – bereits einige Male gesagt!

Wenn du um diese schöne Welt reist, wirst du wohl mehr als ein Mal zum Ausdruck gebracht haben: „Das ist der schönste Ort auf der Welt.“ Und danach kommt ein weiterer schönster Ort, und noch einer und noch einer.

Ich rede über Unendlichkeit, Geliebte. Es gibt stets mehr und mehr.

Im Garten Eden befanden sich schöne Blumen und Bäume, eines wie das andere. Die Schönheit nahm kein Ende. Stelle dir die Vögel vor, wie sie im Garten Eden sangen, und die Weisen, die sie sangen. Es gab eine ganze Bandbreite an Lieblichkeit und Liedern. Stelle dir all die schönen Tiere vor, die miteinander spielten. Stelle dir den Himmel vor! Der Himmel im Garten Eden war hoch oben, und er war schön und blau, und er legte Weite zutage.

Du erkennst, wohin Ich Mich gerade begebe. Du lebst im Garten Eden. Du hast den gleichen Himmel. Du hast die gleichen Dinge, die am Wachsen sind. Du hast die gleichen Tiere zum Verehren. Du hast alles zum über alles Liebhaben.

Adam und Eva kehrten dem Garten den Rücken, als ihr Ego in Erscheinung trat, als die Idee der Sünde aufkam, als die Unschuld verlustig ging und scheinbare Erfahrenheit die Oberhand gewann. Darin bestand ihre Abkehr vom Garten Eden. Ihr Bewusstsein verließ den Garten Eden. Niemand wurde aus dem Garten Eden vertrieben. Falls Wir sagen können, sie seien vertrieben worden, haben sie sich selber ausquartiert. Meine Kinder waren nicht mehr der Auffassung, sie seien gut genug.

Heute, da sieht es danach aus, dass Meine Kinder weiterhin dabei sind zu meinen, sie seien nicht gut genug, und in der Folge denken sie, sie lebten nicht mehr im Garten Eden; sie sind der Auffassung, die Welt, so wie sie ihnen unterkommt, könne unmöglich der Garten Eden sein.

In einem gewissen Sinne ist die Welt zu einem Garten Ego ausgeartet, und ihr seid geneigt, eher die Früchte jenes Gartens im Blick zu haben, als die Frucht des Weinstocks, mit der der Ursprüngliche Garten gefüllt war.

Eure Wahrnehmung kommt von eurem Bewusstsein her. Es gilt Mir nicht wirklich, euch den Garten Eden zurückzugeben. Euch ist es angelegen, ihn euch selber zurückzureichen, und, indem ihr das tut, Mich, der auf euch wartet, aufzufinden. In dem Empfindungsvermögen eurer Wahrnehmung und eures Bewusstseins bringt ihr zudem Meine Anwesenheit zu dem Garten Eden zurück.

Der Garten Eden ist ein bestimmtes Bewusstsein. Ich erschuf den Garten, und Ich erschuf euch aus dem gleichen Bewusstsein heraus.

Die Welt, in der ihr lebt, ist der Garten Eden. Es ist der Garten Eden unter verquerer Auffassung.

Die Schlange ist das Ego, und sie zischte Meinen Schönen Garten an.

Wenn du nach draußen in die Natur, in die ungehinderte Natur, gehst, siehst du den schönen Garten Eden. Du hast einen ersten flüchtigen Eindruck, und du sagst, wie es Eva tat, als Adam einem jeden Baum und einer jeden Blume einen Namen zuteilte: „Ah.“ Sage: „Ah.“

Und sage, wie Ich es tue: „Es ist gut.“

Nimm die Auffassung an, dass dein Bewusstsein, deine Wahrnehmung und deine Gedanken - durch die Augen einer neuen Sichtweise in den Blick genommen - den Garten Eden an jeder Stelle einem Jeden wiederherstellen möchten und mithin die Welt in jeglichem Aspekt zu einer Oase des Wohlwollens und der Schönheit machen werden.

Womöglich seid ihr mit dem Gedanken befasst, dass Ich versuche, euch psychologisch fertigzumachen. Geliebte, was meint ihr, habt ihr euch selber angetan? Ihr habt euch selber psychologisch fertiggemacht bis zu dem Maße, dass ihr der Überzeugung seid, es sei ja wohl unmöglich, dass ihr im Garten Eden lebt und dass die Welt niemals imstande sei, in ihm zu leben. Ich sage, dass ihr auf Erden im Garten Eden leben könnt, Ich sage, die Welt ist der Garten Eden, und Ich sage, dass ihr ihn wieder in seinen natürlichen Zustand versetzen könnt. Ich sage, dass ihr ihn dieser Tage jetzt wieder instand setzt.

Translated by: theophil

 

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