Der Allgemeine Menschenverstand der Liebe

God said:

Gott redete ...

Du schaust dich dauernd nach Antworten um. Du versuchst, mit dem Leben zu rechten. Du suchst nach Logik. Nach Nachweisen. Nach Beweisen. Du suchst nach Leben, was dir einen Sinn ergibt. In einem Blumenfeld schaust du nach einer Giraffe. Inmitten des Ozeans schaust du nach einem Elefanten. Im Aufruhr schaust du nach Gleichheit.

Das Leben handelt allerdings nicht von der Logik. Leben geht um Liebe. Mache Liebe zu deinem Schlachtruf, nicht Gerechtigkeit. Gerechtigkeit kann nur aus der Verurteilung entstammen, und dir wurde gesagt, nicht abzuurteilen, denn auf die Weise wirst du verurteilt, auf die Weise verurteilst du dich selbst. Das Hauptsächliche ist, dass das Verurteilen dich im Leben herunterregelt und verlangsamt. Verurteilen ist ein Pfropfen. Verurteilen ist ein Berechnen, und beim Leben gibt es kein Berechnen. Gerechtigkeit ist darauf aus, etwas Falsches richtig zu machen, hat aber keine Antwort darauf. Nach Antworten suchen ist Suchen an der falschen Stelle. Auf jeden Fall liegt Verurteilung neben dem Punkt.

Wenn du dich in einer Falle befindest, lautet die Frage nicht, wie du dort hinein gekommen bist oder wie dumm du warst oder wie schlecht etwas anderes oder ein Anderer war, oder wie du die Rechnung wieder ausgleichen kannst. Die Frage heißt: „Wie kommst du da raus?“ Das ist Logik.

Wenn du mit der Gerechtigkeit ringst, kannst du nur auf der Matte bleiben. Mit der Gerechtigkeit ringen ist das gleiche wie auf den gleichen Sack immer und immer wieder einzuschlagen, vielleicht aus einem anderen Winkel her, doch befindest du dich nach wie vor an derselben Stelle. Auf der Suche nach Gerechtigkeit gräbst du dich ein. Du gräbst dich selbst ein. Du prügelst dich selbst in einen verrückten Kreis hinein. Die einzige mögliche Antwort für dich lautet, dich empor zu heben.

Erhebe dich über die Gerechtigkeit, und du findest dich auf einer neuen Ebene ein, auf einem neuen Spielfeld, auf einem viel breiteren, auf einem Feld, was frei ist. Verurteilung und Gerechtigkeit klammern deine Freiheit fest. Sie sind Hände, die dich am Hals packen und dich nicht los lassen wollen. Indem ihr Gerechtigkeit einfordert, um Ungerechtigkeit zu richten, stellt ihr für euch eine weitere Falle.

Ihr wuselt über die Oberfläche des Lebens, und schaut euch nach einem Gleichgewicht um. Gleichgewicht ist ein Maß. Leben kann nicht gemessen werden. Der Versuch, das Leben zu bemessen, ist eine fruchtlose Aufgabenstellung. Das Leben ist dafür da, um dich in ihm vorwärts zu bewegen, nicht, es zu messen. So einfach ist das.

Wo du auch gerade im Leben stehst, in einem Tal oder auf einem Gipfel, du kannst nicht immer an derselben Stelle bleiben, siehst du das auch so? Wieso dann im Gerechtigkeits-Modus verbleiben? Das bringt dich zum Schmollen. Geh stattdessen weiter. Es gibt nur Vorangehen. Gerechtigkeit und Verurteilung bringen dich von der Verlässlichkeit der Wahrheit ab.

Du siehst dich nach der Erde um, damit du zufrieden gestellt wirst. Das Erdenleben wird zu deiner Mission. Du bist auf der Spur, Andere zu deinem Wohlsein zu bekehren. Zu deiner Befriedigung. Zu deinem Empfinden der Dinge. Zu deinem Willen. Was allerdings kannst du im weltlichen Leben ergreifen und dich an ihm festhalten? Was ist die Gerechtigkeit, auf die du aus bist? Und was hast du, sobald du sie bekommst?

Kehre zu einem höheren Ort zurück. Sieh über die Eintönigkeit und die Einzelheiten des Lebens hinaus, bei denen du bemüht bist, mit ihnen mitzuhalten.

Komme zur Liebe zurück.

Sofern du im Leben Gelassenheit möchtest, sei Mir gewachsen.

Die alleinige Fairness im Leben ist Liebe.

Das ist die ganze Geschichte.

Liebe bringt alles ins Gleichgewicht und tilgt alles. Selbst ein bisschen Öl verwandelt eine quietschende Tür in eine Tür, die ruhig auf und zu geht.

Alles gleicht sich in der Liebe aus. Ja, was unrund war, verschwindet. Liebe hält nur sich selbst. Deswegen lässt Liebe los. Liebe dich selbst genug, um früheres Unrecht los zu lassen. Liebe ist ein fairer Wert. Bei der Verurteilung komprimierst du dich, unterdessen die Liebe dich ausdehnt. Wirf die Ketten der Gerechtigkeit und der Verurteilung ab. Triff die Wahl, zu lieben, eher als anzuklagen.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on