Deine Bestimmung ist dies nicht

God said:

Unter vielen Meiner Kinder gibt es eine Gepflogenheit, sich immer und immer wieder selbst zu beschuldigen, so als wäre Selbstbeschuldigung eine Art Vitamin, was man einnimmt, oder eine Versicherungspolice. Ihr beschuldigt euch und habt vielleicht das Gefühl, ihr wärt vor weiß nicht was geschützt. Vielleicht vor der einen oder anderen Anklageerhebung, so als wähltet ihr, euch selbst schlecht zu fühlen, bevor es sonst jemand tun könnte. Vielleicht beschneidet ihr euch derart, weil ihr dann etwa eher mäßig als unmäßig erscheint, so, als wäre es unmäßig, Zuneigung für euch zu empfinden und ohne Schmerzen zu sein.

Ist eine Verfassung, dass du rundum allerhand Böses ahnst, zu deinem Abzeichen geworden? Sendest du dir die wiederkehrende Warnung zu: „Heute hättest du das besser machen können. Du hättest es besser machen sollen.“? Hast du es dir vielleicht zu einer Gepflogenheit werden lassen, dich eher schlecht als gut zu fühlen? Bist du es vielleicht gewohnt, dich unzulänglich zu fühlen, sodass Selbstbeschuldigung zu einer Lebensart geworden ist?

Sicherlich ist es nicht deine Bestimmung, dich was dich betrifft schlecht zu fühlen. Hat dich einmal jemand andauernd dazu gebracht, dich so schlecht zu fühlen, dass du dessen Rolle übernommen und die Tradition der Zerknirschtheit im Alleingang aufrechterhalten hast? Ist „Nicht-so-gut-hätte-besser-sein-können“ das Spruchband, was du vor dir her schwenken musst?

Vielleicht bist du der Auffassung, das sei, um jemandem zu gefallen. Oder tust du es zu deiner eigenen Not?

Welche Ursache oder Nicht-Ursache auch – diese Geistesgepflogenheit ist nun am Ende. Du erweist weder dem Universum noch Mir eine Ehre, wenn du dich unterhöhlst. Deine Aufgabe lautet, dich selbst wertzuschätzen. Sie lautet, zu dir zu sagen:

„Ich tat heute, was ich tat, und ich tat mein Bestes. Sache ist, ich tat es. Ich ließ es nicht ungetan. Insofern als ich etwas getan habe, wie kann ich da sodann sagen, ich hätte versagt? Hätte ich es nicht getan, wäre das vielleicht ein Fehlschlag gewesen, doch selbst dann ist es für mich ratsamer, zu mir zu sagen: 'Vielleicht lag es mir nicht an, das zu tun. Falls ich immer noch das Empfinden habe, es sei meine Sache, es zu tun, werde ich es morgen tun.'

Meine Angst, Fehler zu machen, hat mich von einem Festmahl ferngehalten. Ich sorge mich, dass ich nicht die richtige Gabel in die Hand nehme. Jetzt frage ich mich: 'Was macht das aus? Was für eine Verlegenheit ist das denn?' Danach sage ich zu mir: 'Sofern ich mir um Verlegenheit Sorgen mache, sofern das mein Anliegen im Leben ist, dann, ja dann sollte ich verlegen sein. Das ist etwas, dessentwegen man verlegen sein kann.'

Das Ego möchte mir sagen, dass ich mit einer 1+ aufzutreten habe, und dass ich, falls ich A oder A- bekomme, den Ball verpatzt habe, damit habe ich das Ego mich in einen Winkel hinein zeichnen lassen. Ich lasse das Ego mir sagen, ich solle hier sitzen und mir den Irrtum meiner Vorgehensweisen nacherzählen.

Nunmehr möchte ich mir zur Hilfe kommen. Ich möchte vom Boden meiner Gedanken aufstehen, mich und meine Gedanken zu einer neuen Höhe emporheben. Ich bin auf der Erde am Leben. Ich bin hier, um meinen Weg zu finden. Ich habe in den Augen der Welt oder in meinen Augen nicht perfekt zu sein. Ich brauche das nicht zu sein. Ich bin. Ich BIN. Ich bin ein Kind Gottes, und ich habe jegliches Recht, hier zu sein und mich mit mir glücklich zu fühlen. Ich habe jedes Recht zum Glück. Ich habe mich nicht an jeder Kehre oder irgendeiner Kehre zu kasteien. Ich habe zu mir Freund zu sein. Ich habe dem Freund zu sein, der mir Zurufe zukommen lässt, der mich wissen lässt, dass ich in Ordnung bin, in Ordnung so wie ich bin.

Was also, wenn ich dann und wann daneben greife. Was also, falls ich stolpere? Was also, falls ich falle? Ich werde mich erholen, mich abwischen, meine Kappe wieder richtig aufsetzen und weitergehen. Der eine Fehler, den ich nicht mehr machen möchte, lautet, mich herabzusetzen. Von jetzt an möchte ich mich hoch ziehen. Ich bin meinem Leben auf der Erde kein Märtyrer. Ich opfere mein Empfinden des Wohlbefindens keinem scheußlichen Empfinden der Unzulänglichkeit. Ich behindere mich nicht mehr länger mit abfälligen Gedanken. Nun setze ich mich auf einen Schimmel und reite als Ritter in bestem Ansehen vonseiten meines eigenen Herzens durch mein Leben.“

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on