Das Wunder des Heilens
Gott redete …
Mitten im Heilen kommt eine Beziehung zu liegen, durch welche Zutrauen übermittelt wird. Ganz ohne Anstrengung läuft etwas hindurch, durch den Doktor, der das Heilen vermittelt, und durch den Patienten, der sich das Heilen einverleibt. Es ist überdies möglich, dass es der Patient ist, welcher die Heilung, die der Doktor überbringt, erschafft. Etwas spielt sich ab, was jenseits von kalkulierten liegt. Wer der Heiler ist oder wer der Geheilte ist nicht so leicht zu sagen.
Ein gut aufgelegter Versuch einhergehend mit Kameraderie und Bestimmtheit, zu heilen und geheilt zu werden, geht nur so weit. Heilen kann nicht reproduziert oder hergestellt werden. Es kann nicht nachgemacht werden. Heilung kommt schlicht und einfach so. Es kommt, wenn du nicht hinsiehst. Es existiert eine Verbundenheit zwischen dem Heiler und dem Geheilten. Es geht definitiv nicht um Stil, wovon Wir hier soeben sprechen. Es geht nicht darum, den Willen des einen dem Willen eines anderen aufzudrücken. Auf keinen Fall.
Christus hat sich nicht für einen Namen für sich selber umgesehen. Beim Heilen geschieht etwas Tiefes, oder es geschieht nicht. Was sich da zuträgt, liegt jenseits der Welt.
Ein Geschwirr tritt ein. Heilung stellt sich ein. Sie ist das Umarmen zweier Seelen. Sie ist Kommunion. Christus war was Heilen angeht ahnungslos.
Wie hat Christus geheilt?
Es ist in seinem Willen etwas, zu heilen, ja, indes etwas was mehr ist als in seinem Willen, oder als in Meinem Willen, oder als in dem Willen von irgend jemandem, da ist etwas von dem Bewusstsein von Christus. Es kommt nicht aus einem Buch. Christus hat nicht Röntgenbilder nötig. Herrührend aus einem Funken von Verbundensein, und, ja, von Gewahrsein, waren seine Heilungen insgesamt simpel und bescheiden. Seine Heilungen sind unmittelbar vor uns passiert, bevor Wir es bemerken. Es ist nicht zu einem großartigen Ereignis gekommen. Es hat sich schlicht und einfach begeben.
Christus bückte sich nicht zu irgendeiner Krankheit herunter. Er huldigte einer Krankheit nicht. Er studierte Krankheit nicht. Er machte sich nicht auf, ein Großartiger Heiler zu sein. Sein Verlangen war, zu berühren. Seine Heilens-Hand war wie eine Hand, die einfach durch das Wasser gleitet. Bei seinen gesegneten Heilungen gab es keine Anstrengung, keine Hindernisse für seine etwaigen Heilungen. In Christus existierte, um zu heilen, weder eine Dringlichkeit noch gar eine Notwendigkeit.
Der Kernpunkt beim Heilen von Christus liegt darin, dass er Krankheit nicht gesehen hat. Sein Blick sah nicht eine Krankheit vor sich, welche geheilt gehörte. Für ihn existiert die Krankheit nicht. Selbstredend, seine simplen Heilungen gingen über jedwede Mechanik des Heilens hinaus. Sie gingen über den physischen Körper hinaus.
Seine Heilungen sind der Friede, der alles Verstehen übersteigt. Die eine Seele trifft auf eine andere, just so, wie sich zwei Sterne in ihrem eigenen Licht begegnen können. Keine Dunkelheit ist da zugegen, die zu sehen oder zu kommentieren wäre.
Man könnte sagen, es war die Liebe Christi, welche heilte, indes bin Ich vorsichtig, hier das Wort ‚Liebe‘ zu nehmen, denn die Union der Liebe Christi geht weit über das hinaus, was im allgemeinen Liebe geheißen wird. Es war nicht ein Streben nach Liebe im Spiel. Keine Liebesbekenntnisse oder Hinweise, geliebt zu werden, oder Anstalten dahingehend, eine Eigenschaft von Liebe zu erlangen. Liebe war das gleiche wie das Herauskommen der Sonne. Da ist sie. Die Sonne stellt sich ein zu scheinen.
Es gab kein Warten auf eine Heilung, nicht ein Wecken von Heilungs-Energie, sie möge sich einstellen. Die Heilungen Christi waren Heilungen des Bewusstseins. Es war nichts da, um es zu examinieren.
Christus sieht nicht eine Spur von Erkrankung. Er hat nie ein Meiden an sich, auf Krankheit zu schauen. Er sah schlicht durch einen Türdurchgang, durch den schlicht und einfach zu blicken war.
Etwas wird durchgeleitet im Laufe eines Gangs von Heilung. Was da durchgeleitet wird, ist nicht ein Versuch einer Einung. Es ist Einung. Was immer da vor sich geht, es ist nicht eine erlernte Tätigkeit. Wir können sagen, dass es ein Geschenk ist, was zwischen zwei schönen Seelen ohne irgend ein Was-Zu-Tun-Ist übermittelt wird, auf dieselbe Weise, wie zwei Sterne herauskommen können und wie nebenbei den Nachthimmel erhellen.
Das, was man das Heilen Christi nennt, erhebt sich von alleine. Eine Heilung heilt dich, bevor dies dir dämmert. Liebe zieht so weit weg vom Bemerken deines Herzens vorbei - sie ist ein Dunst. Sie ist nicht einmal ein Dunst.
Eine Heilung erhält nicht eine Benennung, oder, einer Heilung widmet man sich nicht, wiewohl, etwas trägt sich zu, was das Bewusstsein der Welt anhebt und es bis auf den heutigen Tag anhebt.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/das-wunder-des-heilens.html-0 - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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