Das Paradies ist nicht verborgen
Geliebte, weswegen seid ihr überrascht, sobald wundervolle Dinge geschehen? Seid ihr vielleicht konditioniert, das Negative zu erwarten und vom Guten geblendet zu sein, was euch letzten Endes alleinig zugereicht wird? Überraschung hat die Konnotation des Entzückens, seid infolgedessen entzückt, wenn alle Liebe im Universum, die bereits euer ist, euch zugehört. Es liegt Segen in der Kenntnisnahme, was euch zugehört. Alles Gute gehört euch. Meine Segnungen gehören euch. Sie sind euch nicht geschuldet. Sie sind euch bereits übermittelt.
Seid erstaunt, wenn eure Träume nicht Wirklichkeit werden! Werdet mit beidem, dem Segen und mit Minderem als Segen, spielend fertig. In der Realität macht es nicht viel aus, welcher zu einem bestimmten Augenblick während eures freudigen Herumspringens durch das Leben neben euch geht.
Seid öfters glücklich. Vielleicht die ganze Zeit. Ihr könnt das. Freundliches leichtes, gemütlich dahin schlenderndes Glücklichsein. Es muss sich um kein galoppierendes Glücklichsein handeln. Schier ein wenig Gewahrsein des sachten Glücks, das stets das eure ist. Euer Sein ist Glück, Geliebte, und jenes innere Sein ist es, dessen ihr euch mehr gewahr werdet. Es geht euch nie von der Seite. Es ist wie ein schöner gurgelnder Bergbach, der stets bergabwärts fließt, immer da. Glücklichsein liegt, wie alles Sonstige, inwendig in euch.
Äußere Ereignisse und die Liebe, die sie von Anderen zu euch hin erwecken, sind liebreizend. Dennoch sind sie schier Signale des Glücklichseins, das bereits das eure ist. Sie rühren das, was bereits in eurem Herzen weilt. Sie sind nett, aber für euer Wohlbefinden nicht notwendig. Euer Geben von Glück existiert, aber das ist eine andere Geschichte.
Während euer Herz unaufhörlich wächst und erglüht - was Andere sagen und tun, überbringt euch nicht mehr das Glück, wie es einmal der Fall war. Das bedeutet nicht, euer Glück ist weniger. Das bedeutet, euer Glück ist mehr! Das Missverhältnis ist weniger! Wenn ein Zimmer beleuchtet ist, ist das Licht einer weiteren Kerze mehr nicht so sehr zu unterscheiden. Du bist beleuchtet, und dein Licht ist ewig.
Du erlangst Gleichmut. Deine Heiterkeit ist stiller. Du hast Frohsinn über den Frohsinn, wie weiß auf weiß, die Vorlage wird dabei nicht so leicht bemerkt, ist indes schlicht die gleiche. Du gelangst zum Ende des Kontrastes.
Freude ist hier im alltäglichen Leben für dich da. Vielleicht hast du auf einen einzelnen Tag gewartet. Der eine Tag ist jetzt soeben da, Geliebte. Es stimmt, das Leben ist ebenfalls an einem anderen Tag noch vorhanden, aber das hier ist heute. Iss den Kuchen, der vor dir steht. Morgen wird ein anderer Kuchen vor dich hingestellt werden.
Da draußen ist ein kolossaler Ausblick. Einen noch großartigeren gibt es inwendig in dir. Selbst wenn du auf ein Bett in einem Zimmer mit einem winzigen Fenster beschränkt bist, gibt es inwendig in dir einen Horizont, zu entdecken und um in ihm zu schwelgen. Du bist vollkommen. Nichts kann dir angestückt werden. Es kann bloß offengelegt werden. Und du bist derjenige, der sich selbst sich selbst entblößt. Du bist derjenige, der den Schleier hebt, jenen zarten Schleier, der sich zwischen dir und deinem vollen Empfinden des Wohlbefindens hineindrängte. Ziehe den Vorhang beiseite, und hier bin Ich unmittelbar in dir.
Falls Ich überall bin, und das bin Ich, muss Ich auch in dir sein. Schaue dich nach Mir um. Schaue, um Mich zu erblicken. Du wirst Mich durch Meine eigenen Augen sehen. Und mithin sehe Ich Mich Selbst durch dich.
Alles, was dir übrig bleibt zu tun, ist sehen. Sehen bedeutet auch erinnern. Erinnern und sehen sind das gleiche. Es gibt für dich nichts Unbekanntes. Dem was du denkst zum Trotz – nichts ist vor dir verborgen. Das Paradies ist nicht verborgen. Du hast nur zu schauen. Hier, Ich bestaune es mit dir jetzt soeben.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/das-paradies-ist-nicht-verborgen.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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