Das Menschliche und das Göttliche
Für euch ist es schwer zu glauben, dass ihr Göttlich seid, solange ihr einen physischen Körper bewohnt, der mit all den Besonderheiten der physischen Menschlichen Existenz belastet ist. Falls es das Physische nicht gäbe, würdet ihr kein Gehindertsein und Sich zu Schaffen Machen mit eurer Göttlichen Essenz spüren. Euer Licht würde scheinen (wie es das tatsächlich tut), ihr würdet es sehen, und ihr wärt erstaunt. Oh, und wie ihr das wärt!
Hingegen befindet ihr euch derzeit in einem Menschlichen Körper. Demnach muss es einen Grund geben, weswegen ihr auf der Erde seid und die physische Dichte der Welt der Erde erlebt. Das ist kein Versehen. Ihr wurdet nicht fehlplatziert. Das muss einem Zweck dienen, vielleicht etlichen Zwecksetzungen. Bejaht, dass ihr nicht ziellos hier auf die Erde verbracht wurdet. Selbst euer Herumziehen hat eine Bestimmung. Selbst euer Wandern ist nicht zufällig.
Weil ihr so sehr an die physische Dichte glaubt, ist es für euch öfters schwer, einen flüchtigen Blick auf die Göttlichkeit inwendig in euch oder in einem Anderen zu werfen. Wir könnten sagen, dass das physische Leben wie eine Scheuklappe ist. Und es ist eine Scheuklappe, die du dir auswählst. Wie kann das sein, wunderst du dich. Mittels was für einer Dehnung an Einbildungskraft würdest du es dir aussuchen mögen, dich von deiner Göttlichkeit, und sei es bloß in der Einbildung, abzuschneiden? Was für etwas Entsetzliches, es sich vorzustellen, du befändest dich auf einem Ball namens Erde abgeschieden und einsam, der sich ohne irgendeine sichtbare Stütze im leeren Raum herumdreht! Du hast manchmal das Gefühl, dass du wie die Erde im Raum herumwirbelst.
Der Erdglobus ist nicht verängstigt, hier an der Stelle zu hängen, du aber bist es. Sobald du über deine Position im Kosmos nachdenkst, bist du verängstigt. Das ist ein Grund, weswegen du nicht gerne darüber nachdenkst. Du möchtest nicht gerne bange sein. Indes, so lange wie du nicht deiner Verbindung zum Göttlichen gegenüber wachsam bist, was kann dir da anderes sein als bange? Du weißt genug, um zu erkennen, dass du dich nicht insgesamt bloß durch dich da draußen im äußeren Raum befindest. Oh, das sich vorzustellen, ist allzu furchterregend. Dennoch stellst du es dir eine Menge vor.
Während du ja die Existenz des Himmels zugeben magst, denkst du ihn dir als einen physischen Ort, der weit, weit weg ist. Du stellst dort Gegenstände hin, die dir vertraut sind, wie Harfen und Flügel, Throne und Gewänder, weiße Wolken und blauer Himmel. Du glaubst, der Himmel sei in einer anderen Dimension zugänglich, zu der du gegenwärtig keinen Zugang habest. Gleichzeitig ist dir dieses Bild des Himmels nicht so recht attraktiv. Du möchtest nicht gerne in Weiß herumsitzen und Harfe spielen. In deinem Geist, da möchtest du gerne aufstehen und die eine oder andere Tätigkeit aufnehmen, selbst wenn ein großer Part von dir glücklich wäre, der Welt und all ihrer Aktivität zu entfliehen.
Du spreizt dich über zwei Boote. Einen Fuß hast du auf der Erde, und einen im Himmel. Dein Fuß auf der Erde ist schwerbeladen, dort fast angeleimt. Dein Fuß im Himmel ist allerdings derart furchtsam, dass du ihn kaum aufsetzt. Du bist dir seiner nicht sicher, oder ungewiss, dass du durch etwas Nichtphysisches gehalten bist, während du dich im physischen Körper befindest.
Es stimmt, der Himmel ist keine physische Erfahrung. Noch auch bist du das in Wahrheit. Dieses kleine Physische, in das du verstrickt bist, ist ein verschwindend kleiner Teil von dir. Er ist insgesamt illusionär, was für eine gute Einbildungskraft habt ihr indes! Ihr fürchtet euch vor dem Physischen, das im Grunde nicht existiert, und ihr zaudert beim Göttlichen, das wirklich existiert. Ihr möchtet gerne, dass der Himmel existiert, selbst während ihr euch darüber oder dass ihr die Ewigkeit wirklich dort gerne verbringen möchtet, nicht sicher seid.
Seht den Himmel als Belebung. Seht den Himmel als reine Energie der Liebe. Möchtet ihr gerne in Liebe sein? Im Verlaufe eures Aufenthalts in der Erdenwelt habt ihr bereits den Zustand des Himmels erlebt. Er ist, was euch ticken macht. Außerhalb der fünf Sinne am Existieren, ist der Göttliche Himmel hingegen der größere Part von euch. Er ist im Eigentlichen, wo euer Leben stattfindet. Ihr seid an das Physische nicht angeklebt. Nur euer Körper ist es. Ihr lebt in einer weitaus umfassenderen Welt. Das Physische, Geliebte, ist nicht eure Stütze. Der Himmel ist das.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/das-menschliche-und-das-goettliche.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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