Das Licht der Sonne
Dass das Gelände der Erde mal ansteigt und mal abschüssig ist, findest du nicht verstörend. Du erwartest nicht, dass du immer hoch und höher gehst, und niemals runter. Du bist dir sehr wohl gewahr, dass ein jeder Hügel eine andere Seite an sich hat.
Im Leben indes bist du bestürzt, wann du siehst, dass ihm ein weiterer Abhang ansteht, und dass du ihn herunter zu laufen hast. Demnach gehen deine Stimmungen gemäß des Geländes hoch und nieder, so, als wären sie das Terrain selbst, oder, als befändest du dich in seiner Knechtschaft.
Du bist nicht laut den Auf und Ab des Lebens gestaltet. Es mag sein, sie gestalten deine Reaktionen, nicht jedoch dich, nicht dich. Ich machte dich auf eine bestimmte Weise, und du bist das, was Ich machte. Du kannst von deiner Ganzheit nicht abweichen, einerlei, wie sehr du es versuchst oder wie gut du dich darin selbst täuschst. Du bist gut darin, dich selbst zu täuschen. Sehr gut.
Du täuschst dich selbst darin, dass die Schattenseite des Lebens eine Schattenseite sei, unterdessen sie sich im Grunde als Fortschritt ausweist. Wenn du zur anderen Seite herunterkommst, befindest du dich wieder auf der Sohle. Gleich, wie steil ein Hügel ist, du bist derjenige, der ihn übersteigt.
Mit Sicherheit hat es so zu sein, dass du mehr bist, als die Fangen deines Lebens. Deine Umgebungen sind nicht Du. Sie sind schlicht da. Und du bist jetzt soeben inmitten von ihnen. Sie sind für das Du von dir unerheblich.
Wo immer du sitzt, du bist Du, sei es in einem Königsthron oder auf einer Gefängnisbank. Alles, was dich umgibt, kann dir köstlich oder abscheulich sein. Es hat Einwirkungen auf deine Stimmungen, indes bist du nicht deine Stimmungen. Dank Gott. Einerlei, wie dich das Terrain herumschnellen und dir schwarze und blaue Flecken hinterlassen mag - sie sind oberflächlich, und nach wie vor bist du Du. Nichts kann das Du von dir wegnehmen. Du bist unversehrt.
Nichts kann wegnehmen, dass du Mein Kind und dass du Mein Geschenk bist, das Ich einer Welt gegeben habe, die dich nötig hat. Du magst Andere täuschen, und du magst dich selbst täuschen, aber du kannst Mich nicht täuschen. Ich weiß, Wer du bist. Ich kenne deine Identität. Kein Irrtum kann sie tilgen. Du magst dich selbst im Stich lassen, und die Welt mag den Anschein erwecken, dich im Stich zu lassen, Ich aber niemals. Ich verlasse niemals für eine Minute deine Seite. Die Welt ist alleinig ein Bild auf dem Bildschirm des Seiens. Ich gab dir die Welt als ein Geschenk.
Ich, Der niemals verfällt, bin stets bei dir. Begehrt oder unbegehrt, dein Zustand ist ein Moment der Wahrnehmung. Du und Ich sind jenseits von Wahrnehmung. Wir sind die Wahrnehmer. Komm und nimm durch ein langes Teleskop wahr, und du wirst die Regenbögen sehen, die Ich sehe. Und du wirst dich selbst sehen, nicht als eine Kreatur, sondern als ein aufflackerndes Licht, was derart in Mein Licht eingetaucht ist, dass du von Ihm untrennbar bist.
Welche Namen ihm auch immer gegeben wurden, es gibt alleinig Mein Licht, und Ich habe dir Mein Licht ausgereicht, dementsprechend ist es ebenfalls das deine. Tatsache ist, es ist nicht das deine, und es ist nicht das Meine, es ist das Unsere. Jene Sonne am Himmel ist Unser. Wolken ziehen bloß vorüber. Die Sonne scheint vierundzwanzig Stunden am Tag. Bloß, manchmal befindet sie sich nicht in eurer Sicht. Jedoch geht die Sonne immer auf, und immer gibt es einen neuen Tag. All dies erfolgt auf der Erde.
Könnt ihr euch vorstellen, was sich ereignet, sobald ihr nicht an die Erde gebunden seid?
Ich sage euch eben jetzt, dass ihr nicht an die Erde gebunden seid. Ihr lebt auf der Erde. Euer Körper ist auf der Erde. Aber euer Herz ist hier im Himmel bei Mir. Eben jetzt ist es da. Wir sind das Licht der Sonne, und die Sonne beleuchtet die Welt, in der ihr euch eurem Dafürhalten nach befindet.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/das-licht-der-sonne.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

