Befürworte das Universum
Preis sei Mir, Der alle beseelten und unbeseelten Dinge erschaffen hat. Preis sei dir, der du die Tasse des Lebens hoch hebst und die Welt, die Ich erschaffen und in die Ich dich gestellt habe, liebst. Die Welt und all Jene in ihr warten darauf, geliebt zu werden. Falls Jedermann wartet, wird Jedermann unentwegt weiter warten. Das ist in der Welt ein Zyklus, der durchbrochen gehört.
Mitunter ist es, als wärst du ein Jäger im Wald, der voller anderer Jäger ist, bloß kannst du den Jägern nichts von der Beute erzählen, dementsprechend bist du stets in der Bereitschaft, dich selbst zu verteidigen. Selbst wenn du erkennst, dass deine Verteidigungen Vortäuschung, ein Herzeigen von Mut, eine Prahlerei sind, die du nicht andauernd spürst, hältst du dein Gewehr nach wie vor oben.
Es ist so, wie wenn du an ein altes Auto gewöhnt bist, und weiter mit ihm fährst. Selbst wenn sich bei dem alten Auto herausstellte, dass es nicht mehr gut läuft, steigst du immer noch in es ein. Der Wagen ist zu einer Lebensart von dir geworden, ähnlich dem, wie du für einen Mangel an Liebe bereit geworden bist.
Heute möchte Ich dir ein anderes Als Ob zureichen. Es ist selbstverständlich gar kein Als Ob, aber es mag für dich in der Form einer Vortäuschung leichter zu akzeptieren sein. Heute wirst du so deine Mütze aufsetzen, dass sie die Aussage übermittelt:
„Macht für die Liebe Platz. Ich bin Liebe. Ich bin der, der Liebe gibt. Und ich sehe, dass du, der du heute meinen Weg kreuzt, wie ich bist. Du kommst vor mich, um mir Liebe zu geben. Ich warte gespannt auf deine Liebe. Ich kann sie kaum erwarten. Die Liebe, die du mir gibst, wird der Liebe ebenbürtig sein, die ich dir gebe. Deine Liebe wird sogar die meinige übersteigen! Freund, es ist so etwas Liebreizendes, morgens aufzustehen und zu wissen, dass ich dir begegnen und meine Liebe in Empfang nehmen werde. Selbst wenn ich heute fünfzig Menschen begegne, möchte ich alle Liebe entgegennehmen, die sie mir anbieten, und ich möchte ebenfalls alle meine Liebe verschenken. Ich liebe diesen Austausch von Liebe hin und her in allen Richtungen. Ich liebe es, der Geber zu sein, und ich liebe es, der Empfänger zu sein. Auf diese Weise lebe ich mein Leben, von einem Augenblick der Liebe zum anderen, Liebe überall, Liebe, die nicht einschüchternd gerät. Alle Liebe der Welt eilt zu mir her, und ich eile, ihr zu begegnen.
Wem werde ich heute begegnen? Wen werde ich entdecken? Wer wird mich heute entdecken und wer wird heute die Kammern meines Herzens mit der gleichen Liebe, die ich gebe, füllen? Ich gebe heute meine Liebe ohne Kosten weg. Ganz gewiss hat sie keine Kosten für mich, und genauso wenig für Andere. Es gibt keine Schuld, wenn es sich auf Liebe beläuft.
Schuld tritt mit Besitztümern auf. Liebe ist aber kein Besitz, und es gibt keinen zu erbringenden Preis. Liebe hat nicht einmal zurückgegeben zu werden. Ich bin derjenige, der sie weiterzureichen hat. Und sobald Liebe zu mir zurückkehrt, nehme ich sie dankbar entgegen. Das bedeutet, ich nehme sie an, nicht als meinen gebührenden Anteil, sondern so wie ein Kellner ein Trinkgeld annimmt, im Eigentlichen nicht, weil mein Service gut ist, sondern weil das Herz des Gebers gut ist.
Ich erweise dem Universum eine Gunst, wenn ich Liebe ausgebe und sie entgegennehme. Ich bemerke, dass Liebe das Medium ist, was Gott einsetzt. Er hat sie mir reichlich gegeben. Ich möchte sie so weitergeben, wie ich sie von Gott entgegengenommen habe – in allem Überfluss. Ich habe nicht zu wissen, wie Liebe geben geht. Ich habe sie einfach zu geben. Nichts wird von mir verlangt, bevor ich Liebe geben oder sie in Empfang nehmen kann. Genauso wenig wird bei einem Anderen etwas für erforderlich gehalten. Ich habe Liebe nicht zu verdienen. Ich habe ein Gefälligkeits-Ticket fürs Theater der Liebe. Meine Karte behält ihre Gültigkeit und ist somit stets nutzbar.“
Und Ich sage, Ich sage zu euch: Ein gesegnetes Seinswesen mögest du sein, das um Meinetwillen liebt.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/befuerworte-das-universum.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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