Balancehalten auf dem Planeten
Gott redete …
Abgeschlagenheit ist eine Idee. Sie ist eine vollgeladene Idee. Sie trägt eine Menge Gepäck bei sich. Es geht die Meinung um, du sollest nicht müde werden, so, als sei etwas Verkehrtes daran, wenn du müde wirst. Ihr verdient eure Müdigkeit, Geliebte.
Unsere teuren Tiere bekommen ihren Schlaf, wieso nicht ihr?
Gelegentlich gebt ihr den Eindruck ab, eure Hinsicht auf genügend Ruhe stelle eine Zumutung dar, und sei neben dem, dass ihr um den Planeten flitzt, von geringer Bedeutung.
Atmen ist nicht bloß zum Ausatmen gedacht. Es gibt auch einatmen. Ist das eine besser als das andere? Stehen sie miteinander im Wettkampf?
Ihr tankt euer Auto auf. Ihr werft keinen matten Blick auf dessen Benzinverbrauch. Hmm, schließlich dann, beklagt ihr euch gelegentlich über den zu hohen Verbrauch.
Ihr erhebt keine Einwände, euer Glas Wasser wieder aufzufüllen.
Ihr esst oft ausreichend viel. Ihr erweist euch den Gefallen, euren Magen zu füllen.
Wogegen wehrt ihr euch, was das frühe Insbettgehen angeht, so, als stellte es ein Opfer dar? Nun, also, betrachtet sich zur Ruhe begeben als einen Altar. Ich bin - ebenso im Schlaf wie auf dem Tanzboden bei euch.
Ruhen ist ebenso wichtig wie draußen herumrennen.
Ihr gebt Geld aus. Es geht um Finanzielles – und um gesunden Menschenverstand – ihr wisst, dass ihr das Geldsäckel wieder aufzufüllen habt.
Ein Kaugummi-Automat gehört aufgefüllt. Was hat er Gutes, wenn er leer ist?
Ihr seid berechtigt, euch auszuruhen. Ruhen ist dem Ölen eures Gewehrs äquivalent. Tut es einfach. Verschiebt es nicht. Freut euch, dass ihr ruht. Es existiert eine Neigung, dass euer Geist die eine Sache sagt, und euer Geist eine andere.
Respektiert euren Körper.
Ihr könnt nicht bloß Steh-auf-und-geh-los sein.
Lasst die Pumpe ansaugen.
Eventuell bekommt ihr nicht genug Ruhe.
Schlaf ist ein natürlicher Akt. Tätig sein ebenfalls. Beide schießen der Wertigkeit zu.
Sofern du unter den Sternen lebst und kein elektrisches Licht und keine Uhr hast außer der Sonne, wirst du schlafengehen, sobald es dunkel wird, und aufwachen, sobald die Sonne herauskommt. Ihr erlangt erquicklichere Energie, sowie ihr euch in Einklang mit dem Universum begebt. Lasst euch die Wichtigkeit von Ruhe herzlicher gelten.
Es kann sein, du überstimulierst dich und zerschleißt dich dabei.
Auf der anderen Hand, es kann sein, du langweilst dich und fühlst dich zerschlissen. Und werde demnach zu einem Trapezkünstler, der lernt, sich auf dem Trapez auszubalancieren. Wehre dich nicht gegen Balance.
Wer kann verkünden, was zu viel Schlaf ist? Oder was zu viel von irgendetwas ist? Lebt einfach, Geliebte.
Emotionen können euch ebenfalls auszehren. Ihr werdet sie gut und gern auszuschlafen haben.
In der modernen Welt füllt ihr euch mit Regulierungen. Vergesst die Regeln, und lasst die Natur sprechen. Segnet die Natur, und heißt sie willkommen.
Nehmt die Auffassung an, dass Schlaf gut ist, und dass in die Welt nach draußen gehen gut ist. Beides ist gut. Das Gleichgewicht liegt nicht immer bei 50/50. Euer Geist und euer Körper können am einen Tag mehr Schlaf benötigen als an einem anderen. Warum knauserig sein? Wieso eigenmächtig sein? Lasst euch den Schlaf zukommen, den ihr benötigt, unabhängig davon, was ein Buchtext dazu sagen mag. Schreibt euren eigenen Text, während ihr eures Weges geht.
Ihr könnt etwa sehr müde sein und befürchten, ihr wärt krank. Verschafft euch mehr Ruhe. Trinkt mehr Wasser. Schont euch mehr. Füllt eure Lungen mit Sauerstoff.
Es ist nicht leicht, nicht an Kranksein zu denken, derweil Krankheit derart ausgiebig beworben wird und sie jedermann auf der Zunge liegt. Ihr seid unterwiesen, Erkrankung zu erwarten. Ihr seid wie der Kleine Prinz, der auf einem winzigen Ein-Mann-Planeten lebte. Affenbrotbäume schossen unentwegt aus dem Boden. Er hatte sie rasch auszureißen, anderenfalls hätten sie den Planeten übernommen. Er war stets auf der Hut, die Baumsprösslinge stracks zu fassen zu bekommen. Sie waren ihm immer im Sinn.
Krankheit ist ebenso, so wie Abgeschlagenheit, eine Idee, die schwer aus eurem Sinn herauszubekommen ist. Belasst weder Krankheit noch Abgeschlagenheit in eurem Sinn zuoberst. So wie immer - sofern ihr etwas nicht möchtet, richtet nicht euer Augenmerk darauf.
Okay, schlaft gut, und fühlt euch in der Welt wohl. Ich bin bei euch. Lasst Mich eure Gedanken erleuchten. Ihr wart von vorneherein Mein Gedanke.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/balancehalten-auf-dem-planeten.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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