Anwachsende, sich auffaltende Abenteuer auf Erden

God said:

Gott redete …

Wenn du dein Herz sich behaglich fühlen lassen möchtest, bist du derjenige, der es aufzulockern hat.

Ein Gutteil deiner Wahrnehmung ist eine ideelle Vorstellung, die du aufweist. Du hast eine Idee, dass es, weil jemand dies oder das zu dir sagt, bedeute, er kümmere sich nicht um dich oder er missachte dich. Du schließt, dass B aufgrund von A folgen müsse. Du bekommst infolge deiner eigenen Ideen einen Knacks weg. Du hast eine Idee, dass du, sobald jemand nicht auf dich eingeht, rückschließt, du seist ungeliebt. Es kann etwa insgesamt nichts anderes bedeuten, als dass die Person, die dich anscheinend ignoriert, geistesabwesend ist.

Manchmal siehst du Widrigkeit, wo keine ist. Du kannst außerdem Folgerungen ziehen, wenn dich ein Satz oder ein Streifblick auf den Gedanken bringt, er bedeute etwas Wundervolles, und du liest allzuviel an für dich günstig ausfallender persönlicher Beachtung in ihn hinein, derweilen er nichts mehr bedeuten mag, als wie sich die Person gängigerweise aufführt.

Ihr möget keine Folgerungen betreiben, Geliebte. Sobald ihr Schlüsse zieht, werdet ihr eine Beziehung auf eure Anschauung von ihr einschränken. Beziehungen sind auf der Erde zunehmende, sich entfaltende Abenteuer. Geliebte, ihr habt eure eigenen Eindrücke mit Vorsicht zu nehmen.

Erfüllt eure eigenen Träume. Niemand vermag sie für euch zu erfüllen. Niemand ist die ganze Zeit schlüssig, und es ist nicht an euch, Derartiges von einem Anderen einzufordern. Ebenso wenig könnt ihr die Verantwortung in aller Gänze übernehmen für die Erfüllung der Träume eines Anderen. Ingleichen könnt ihr nicht die Erfüllung der Träume eines Anderen sein. Es ist nicht so, dass es keine Happy Ends gibt. Die Sache ist die, sie haben keine Enden. Alles ist in Fortsetzung.

Manchmal segelt das Leben auf einem munteren Ozean dahin, und zu anderen Zeiten ist die See rauh. Selbst bei der letzteren entbehrt es dabei nicht der Schönheit.

Kein Mann oder keine Frau kann dein Abgott sein. Ein Jeder in der Welt hat unvergleichliche Schönheit, und ein Jeder auf der Erde ist auf tönernen Füßen stehend gemacht. Dies, Geliebte, ist die menschliche Gegebenheit. Unter all dem, was wie Unzuverlässigkeit aussieht, liegt indes das Göttliche.

Letztlich, Geliebte, seid ihr etwa durch ein schönes Augenpaar in Bann geschlagen, freilich hält euch das gleiche Paar schöner Augen nicht für immer und ewig in Bann.

Die menschliche Geneigtheit ist, mehr und mehr zu wollen. Mehr und mehr mögen ist eine großartige Sache. Es ist eingebaut, dass ihr voranschreiten möchtet, und demnach ist es euch nach mehr und nach noch mehr. Tue dich nunmehr nach mehr Verständnis von dir selber um. Etliche Zeit später fegt dich die äußere Stimulierung, die dich zu einem Flug weit in die Höhe veranlasst hat, nicht mehr so stark auf. Natürlich erzähle Ich euch nicht etwas, was ihr nicht kennt. Nun ist es an der Zeit, fantastischere Ressourcen in euch selber ausfindig zu machen. Dies geschieht, sobald ihr euch entwickelt, und mithin macht ihr Fortschritte.

Es ist euch nichts Neues, dass das Leben eine bunte Mischung darstellt.

Sobald es sich auf Mich beläuft - Ich äußere Mich nicht notwendigerweise zu eurem Willen. Ich bin eine Konstante, und gleichwohl befindet ihr Mich nicht unausgesetzt so. Ihr werdet womöglich die Dinge so sehen, dass Ich, ebenso Ich, euch enttäusche.

Geliebte, betrachtet das Leben wie eine Übung. Ihr dehnt eure Muskeln. Ihr trainiert eure eigene Evolution. Ihr probiert, bei ihm den Bogen herauszubekommen.

Es mag euch danach aussehen, als lasse euch jemand oder als lasse euch Gott im Stich. Dies bezeichnet ihr als Wirklichkeit. Wahrscheinlicher ist die Realität, dass ihr euch selber im Stich lasst. Es bist du, der es nicht vermochte, sein eigenes Liebevoll-Sein aufrechtzuerhalten, und ihr werdet es einem Anderen zur Last legen, er stauche euer Herz zusammen. Liebe hat es nötig, auf den neuesten Stand gebracht zu werden, Geliebte, Geliebter. Es bist du selber, der dich zu aktualisieren hat. Unbesehen dessen, wie viel ein Anderer deiner Auffassung nach hinzuzulernen habe, der Lichtkegel liegt auf dir. Der Schuh gehört an deinen Fuß. Oder, du hast den Schuh fallengelassen. Der Verzaubernde Prinz legt deinem Fuß nicht jeden Tag einen Glasschuh an.

Du läufst in deinen Schuhen, und ein Anderer in den seinen oder ihren. Niemand kann für dich gehen. Ihr könnt einander schieben und ziehen, dennoch ist jeder Mensch bestimmt, seinen eigenen Pfad zu wandeln. Du bist nicht die Aufsichtsperson der Liebe von jemandem, außer derjenigen von dir. Sei deiner Liebe eingedenk.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on