Alle Kinder Gottes

God said:

Obschon es euch anliegt, ohne einen Gedanken an Rückfluss zu geben, gilt es euch nicht, allzu viel von euch selbst fortzugeben. Ihr sollt euch nicht zum Sklaven der Bedürfnisse und Wünsche eines Anderen zu machen. Das ist eine Tücke. Übermäßiges Geben dient dem Anderen nicht gut. Und es wird allzu viel deiner Energie aufbrauchen und dich ausgezehrt und verbittert zurücklassen. Vielleicht gibst du zu viel aus. Was du von dir selbst aufwendest, liegt nicht in der Verantwortung eines anderen Menschen. Es ist die deine. Schreibe ihnen keine Schuld zu.

Ich sagte euch nicht, zu hungern, um die Welt zu ernähren.

Ich sagte euch nicht, derart viel eurer Energie aufzuwenden, dass ihr keine mehr übrig habt.

Ich sagte euch nicht, den Boden eines Jeden zu wischen und deinen eigenen zu vernachlässigen.

Du hast dir Opferdasein als etwas Nobles gedacht. Es ist überhaupt nicht nobel. Diejenigen, die der Welt große Geschenke überreichen, opfern nicht. Wie hochmütig wäre das! Sie tun schlicht das, was sie tun möchten. Falls sie ihr ganzes Leben der Fürsorge für die Kranken und Hungernden gaben, opferten sie sich ganz und gar nicht. Sie wollten ihr Leben nicht auf Festen verbringen. Sie wollten keine schönen Kleider tragen. Sie taten das, was sie tun wollten. Es wäre für sie ein Opfer gewesen, nicht das zu tun, was in ihrem Herzen und ihr Glück zu tun war.

Diejenigen, die ihr Heilige nennt, waren glücklich. Sie waren nicht lange leidend. Es ist nichts Heiliges am Leiden. Sie taten, was nötig war, getan zu werden, und das übergab ihnen Glück. Falls sie nicht getan hätten, was sie in ihre Hände und ihr Herz nahmen, zu tun, hätten sie gelitten.

Also, nicht anders als du, sie wählten die Freude. Für Jene, die im Geist schwer geprüft wurden, muss demnach Leiden deren Freude sein. Jemand mag lange Zeit leiden, aber das macht ihn nicht zu einem Schwer-Geprüften. Sie kehren ihr Leiden nicht in eine Tugend. Sie bitten nicht darum, für ihr Leiden oder den ihnen gespendeten Zuspruch gesegnet zu werden.

Heilige sind nicht matten Herzens. Oder, sofern sie das sind, ignorierten sie die Mattheit und schritten gleichwohl voran.

Denkt euch Heilige nicht als Märtyrer. Sie trafen die Wahl, die sie am meisten treffen wollten. Falls die Welt ihre Wahl herabsetzte und sie ihretwegen verachtete, war das die Wahl der Welt. Denke dir Jene, deren liebevolles Leben gewaltsam zuende gebracht wurde, nicht als Märtyrer sondern als Helden. Es ist gesegnet, ein Held zu sein. Ein Held hat Mut. Jemanden zum Märtyrer ernennen erweist keine Ehre. Stelle Märtyrertum nicht als einen ebenbürtigen Werdegang vor dich hin.

Es ist besser, mit einer Gitarre zu klimpern, als dir die Finger wund zu arbeiten. Beuge deinen Rücken nicht so sehr zu Anderen hinüber, dass du nicht mehr aufrecht stehen kannst.

Gib, und gib, wie du imstande bist. Opfere dich aber selbst nicht. Falls du das Verlangen hast zu opfern, so opfere Eigennutz, Gier, Neid, Abscheu, etc., nicht aber dich. Lasse alte Ideen und Ansprüche in Rauch aufgehen, brenne dich selbst aber nicht auf einem Altar auf. Ihr seid bereits stattlich genug, Geliebte.

Tue Anderen, wie du es gerne sähest, dass es Andere bei dir tun. Möchtest du wirklich Andere bitten, sich zu verschleißen?

Es geht hier um eine Balance, über die Wir reden. Es gibt in der Welt Jene, die allzu selbstsüchtig sind, und es gibt Jene, die sich zu wenig Beachtung schenken. Betrachtet euch einfach recht. Schlaft nachts. Steht am Morgen auf. Tut alles Gute, was ihr könnt, und tut es gut mit Freude, nicht in Dienstbarkeit.

Dient Mir gut, indem ihr alle Meine Kinder ehrt. Du bist eines Meiner Kinder. Das schließt dich, Geliebte, Geliebter, ebenfalls mit ein. Das umschließt dich auch.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on