Wir hatten einen Traum
Gott redete …
Wir hatten einen Traum, du und Ich. Es war ein Traum des Einsseins, und Unser Traum wurde Wirklichkeit. Und er bleibt Wirklichkeit. Unser Einssein ist die Grundlage deines Lebens. Ohne Unser Einssein würde das Leben in der Welt nicht existieren. Es ist ein Tanz des Lebens, den ihr tanzt. Ihr habt euch abrupt von der Bühne des Himmels entfernt, auf und hin zur Bühne des Lebens. Das Erdenleben ist zeitweilig. Es ist eine Eskapade. Unser Einssein ist Ewig. Unser Einssein ist unvermeidbar.
Lang lebe das Einssein. Es ist alles, was existiert. Es ist über das Leben hinaus, und doch ist das Leben aus ihm gefertigt. Es ist nicht so, dass das Einssein Bestand hat. Das Leben ist das Einssein Selbst. Du führst deine Finger über das Telefonbuch des Lebens, vertiefst dich in es, und vergisst dabei womöglich, dass das Telefonbuch von irgendwoher kommt, und dass es nicht alles ist, was existiert. Es gibt da überdies einen Verleger, desgleichen die veröffentlichten Personen. Einige Ziffern sind nicht aufgeführt, doch sie existieren.
Du bist aus Meinem Herzen der Liebe heraus zur Welt gekommen. Da ist kein Vertun. Ein Melodrama spielt sich selbst aus. Es hat Verdrehungen und Wendungen, und du wirst in sie verwickelt. Unterdessen bleibt Unser Einssein intakt. Es gibt von ihm kein Entkommen, außer in deiner ergiebigen Vorstellungsgabe.
Es gibt kein Herausgehen aus dem Einssein. Das Einssein ist es, und das Einssein bist du. Das Einssein ist wie eine Million Sterne, die in der Nacht blinken. Alle Sterne scheinen das gleiche Licht. Alle Sterne sind im Einssein lebendig. Der Unterschied zwischen dir und den Sternen ist der, dass sie nie zweifeln. Sie sind gestillt in der Seele der Nacht. Genauso hell scheinen sie am Tag, du siehst sie dann lediglich nicht. Den Sternen ist es gewiss, sie scheinen ununterbrochen.
Ihr seid immerwährend Sterne, Ihr seid Sterne, deren Licht auf der Erde niedergegangen ist. Du und die Sterne oben sind in fortwährender Kommunion mit Mir und mit einander. Es gibt keinen Ellbogen auf der Erde, der sich bewegt, ohne seinen Grundbezug im Himmel. Ihr seid arbeitsverpflichtet zu dem Licht des Himmels. Es ist an euch, zu reflektieren. Das ist alles, was euch anliegt. Nennt es Licht, nennt es Liebe, das seid ihr. Erstaunlich, wie ihr das Licht nicht sehen könnt, welches in euren Herzen brennt, und das sich restlos über die Erde wirft, die ihr verblüffenderweise als Wildnis anblickt. Verwunderlich, was ihr nicht seht, Geliebte.
Seht jetzt. Reibt eure Augen und seht das schöne Firmament und seine Erde und seinen Himmel. Schaut den Strahler der Sterne an, wie er auf euch herunter scheint. Es ist Meine Liebe, die sie scheinen. Sie kennen nichts anderes, als Mein Licht zu scheinen. Und hierin liegt das Glück der Sterne.
Ebendasselbe Glück ist das deine. Mein Licht ist das deine, um zu scheinen, Tag und Nacht. Du bist im Sternenlicht deines Herzens herrlich. Die Strahlen des Lichts entströmen Meinem Herzen. Die Strahlen punkten bei anderen Herzen. Lichter begegnen sich, und so hat es den Anschein, als würde das Licht sich ausdehnen. Das Licht war immerfort so. Es wächst einzig nur in eurer Vorstellung größer und größer. Nun denn, macht euch weiterhin Vorstellungen, solange ihr für euch selbst das Licht erblickt, das ihr seid und immer wart. Sobald ihr euer Licht scheint, fühlt ihr euch im Frieden. Vorgestellte Beschwernisse verschwinden. Sie können in dem Licht, das du scheinst, nicht existieren, öffnet deswegen eure Augen und erblickt das Licht, das natürlich und leicht jegliche Dunkelheit beseitigt.
Dunkelheit gab es nie. Eure Augen waren nur nicht weit genug geöffnet. Öffnet eure Augen, und öffnet euer Herz. Öffnet weit. Lasst das pulsierende Licht in euch hinausscheinen. Lasst es eure Zweifel überstrahlen. Lasst den Zweifel hinter euch. Es ist wohl so, er kann in einer Erhellten Welt nicht gedeihlicher existieren, als ihr gedeihlich in einer dunklen Welt leben könnt. Ihr seid euer eigenes Licht, obschon alles Licht Mein ist. Scheint euer Licht, damit ihr es sehen möget.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wir-hatten-einen-traum.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

