Wie ernst ist das Leben?
Gott redete ...
Eine deiner größten Gaben ist dein Sinn für Humor. Du brauchst auf der Erde Humor, weil du abseits der Wahrheit warst. Dein Sinn für Humor bestätigt das. Er sagt dir, dass du neben dem Kurs gelegen hast. Dein Humor stellt sich auf und sagt: „Dieses Vorkommnis hast du dir nicht recht ins Auge gefasst. Du hast es viel zu ernst genommen. Es ist aus etwas Leichtem gemacht, nicht aus Schwerem.“ Dein Humor nimmt dich aus der Enge heraus in ein weiteres Gefilde.
Sofern ausschließlich die Wahrheit bekannt wäre, gäbe es für Humor keine Nachfrage. Die misslichen Lagen des Lebens würden als das gesehen, was sie sind. Es gäbe kein Bedürfnis, sie auf die rechte Größe zu bringen.
Ernst war eine Lebensführungsart für dich.
Wenn Ich dich ermutige zu lachen, spreche Ich nicht von prahlerischem Benehmen. Ich schlage nicht vor, bei Herzeleid zu lachen und vorzutäuschen, dass du glücklich seist. Ich schlage vor, dass du dir die Auffassung zueigen machst, dass es recht ist, das Leben leicht zu nehmen. Das Leben wird nicht beleidigt. Dein Schritt wird leichter werden. Du kannst das kummervolle Herz los lassen.
Wie oft hast du eine kleine Sache ernst genommen und etwas Großes daraus gemacht? Die Laufmasche in deinem Strumpf, der Dreck, der heranspritzte, die Milch, die überlief. Wie oft hat eine kleine Sache deinen Tag oder Augenblicke von ihm verdorben? Wie gering sind eigentlich etliche der Dinge, die du und die Welt als groß erachten!
Das Leben in rechter Perspektive ist leichter als ein Leben, das über die Proportionen hinaus geraten ist.
Was immer dein Leben heimsucht, du bist ihm gleichwertig.
Denke nicht, Ich nehme das leicht, was auf der Erde als Tragödie gesehen wird. Ich nehme das Leiden nicht leicht. Ich sage nicht, dass du es nie haben wirst. Tatsache ist, Ich möchte sagen, auf der Erde entgeht ihm keiner. Und dennoch hast du es nicht zu deinem Wappen zu erheben. Du brauchst aus ihm keinen Schrein zu machen. Leiden hat eine Zeitbeschränkung. Es ist nicht dafür bestimmt, eine heilige Weise des Lebens zu sein. Ertrage nach einer Weile das Leiden nicht mehr. Schüttle es ab, wie sich ein Hund die Nässe vom Fell schüttelt.
Falls du aus dir selbst heraus nicht mit dem Leiden aufhören kannst, dann tue es für einen Anderen. Sobald du dein schmerzendes Herz erleichterst, erleichterst du dasjenige eines Anderen. Niemand möchte dich unglücklich sehen. Du, der du Leiden kommunizierst, kannst ebenso Freude kommunizieren. Freude ist ebenso zugänglich wie Sorge. Dem Leben gehören viele Farben an, und du kannst die eine vor einer anderen auswählen. Du bist nicht auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, was dir ausgehändigt wird.
Bist du ein Stachelschwein gewesen? Bereit, bei einem Moment lang des Hinschauens das Leben abzuzäunen?
Warst du wie ein Klettverschluss und hast du alles rund um dich aufgelesen und es bei dir aufbewahrt?
Könnte die Sorge, die du trägst, eine Maske sein? Ich sage, das ist so, weil die Sorge nicht die Wahrheit von dir ist. Gleich, wie unverfälscht deine Sorge ist, sie ist nicht die Wahrheit von dir. Gleich, wie riesig deine Sorge ist, gleich wie mühselig, sie ist nicht die Wahrheit von dir. Die Maske der Sorge wurde dir vielleicht aufgesetzt, aber du kannst sie abnehmen.
Eine Zeitlang verschafft dir die Sorge Behagen. Dann nicht mehr. Sie hat ihre Nützlichkeit überdauert. Du musst sie nicht behalten. Mit Sorge bist du nicht besser als ohne.
Erfreue dich daran, was da ist, um dich daran zu erfreuen. Es ist solch eine kleine Drehung an der Wählscheibe von der Sorge zur Freude. Einer deiner Sinne ist der Sinn für Humor. Entsinne dich, du hast ihn. Behalte deinen Humor mehr als eine ganze Menge Dinge, die du aufbewahrst.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wie-ernst-ist-das-leben.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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