Wie die Erhabenen Spirituellen liebten
Gott redete …
Für dich gibt es nichts zu geben als Liebe. Da ist nichts anderes als Liebe zum Geben. Und Liebe stellt keinen Anreiz dar, das begreifst du. Liebe ist aus keinem anderen Behuf als für sich selbst. Liebe ist keine Transaktion. Sie ist nicht ein Handel in der Welt. Sie ist gewiss kein Handschlag. Es wird keine geschäftliche Abmachung getroffen. Liebe wird gegeben, oder sie wird nicht gegeben.
Höre auf das Wort, was Ich benutzte. Ich sagte, Liebe wird gegeben, oder sie wird nicht gegeben. Liebe ist kein Tauschgeschäft. Liebe ist kein Kontrakt. Und doch ist Liebe mehr als gespürt. Liebe kann in dem einen Augenblick gefühlt werden, und sodann im nächsten nicht. Gefühlt ist gut, dieweil kann Liebe gefühlt werden und kann sie nicht gefühlt werden.
Gewiss, ihr sehnt euch, in eurem Herzen pulsierende Liebe zu haben. Vielleicht setzt ihr Liebe mit wie verrückt gespürte Liebe gleich.
Lasst Uns demnach von Liebe in Meinen Begriffen reden. Wie liebte Buddha? Wie liebte Christus? Wie liebten all die Erhabenen? Wie sollen Wir das beschreiben. Deren Liebe war für alle da, um daran teilzuhaben, und dennoch war es nicht persönliche Liebe, von der bei ihnen die Rede ist.
Ihre Liebe war nicht moralisch verpflichtet. Ihre Liebe war, und sie war da, und die Erhabenen dienten ihrer Liebe.
Wir könnten von ihnen als Diener, als Aufwärter reden. Sie dienten. Sie gaben. Sie gaben merklich, und sie gaben anstrengungslos. Die Erhabenen waren nicht an ihre Liebe geheftet. Wir könnten gar sagen, sie dachten nichts von ihr. Es war, als hätte Ich sie angeheuert. Sie hatten zu dienen, und waren dennoch nicht angeheftet. Sie gaben freisinnig, nicht ihres Gewissens wegen oder um eine Rolle zu erfüllen. Sie gaben so natürlich, wie sie auf etwas hätten ein Auge werfen können.
Sie hatten niemals einen Gedanken an Nicht-Lieben, und doch dachten sie nicht: „Oh, weh, ich bin Liebe. Ich weiß, wie Liebe geben geht, und ganz bestimmt gebe ich sie.“
Liebe war ihnen keine Erzielung. Sie liebten einfach. Meiner Liebe voll, gaben sie sie ohne einen Gedanken ans Liebe-Geben. Sie gaben erkleckliche Liebe, da sie große Liebe waren. Sie trugen Liebe nicht wie ein Diadem, und doch, gleichwohl können Wir sagen, sie waren mit Liebe gekrönt. Wir könnten sagen, sie waren Glühbirnen mit hoher Wattleistung. Es gab nicht mehr ein Anschalten ihrer Liebe, als es irgendwelches Abschalten ihrer Liebe gab.
Sie waren ganz einfach, wer sie waren. Mehr war da nicht dran.
Sie legten Liebe offen. Ihre Liebe wurde erblickt, von ihrer Liebe her erwuchs in den Augen Aller, die ihre Liebe sahen, etwas. Alle, die die Liebe der Erhabenen sahen, wurden veredelt. Ausgesprochen oder nicht, bewusst anerkannt oder nicht, Jene, die die Liebe der Erhabenen sahen, wünschten es sich sehnlich, jene Liebe ebenfalls zu sein und sie zum Ausdruck zu bringen. So sieht es aus – Liebe zu erfahren, zu erleben.
Liebe ist nicht vertan. Sie geht nicht hierhin und nicht dorthin, noch auch stellt sich Liebe selber zur Schau. Wenn ein Licht an ist, ist es an. Und sofern ein Licht scheint, so wie die Sonne, strahlt sie auf alle. Liebe ist nicht eigentümlich. Sie ist schier Liebe.
Liebe ist nicht vernarrt.
Liebe wird nicht dekoriert.
Liebe hat keine hellen Juwelen nötig, denn Liebe selber ist ein heller Juwel selber, der schlicht im Licht der Liebe funkelt.
Für die Erhabenen, war Liebe. Für die Erhabenen, war Liebe nicht anders denn die Laibe und Fische, die für Alle vermehrt wurden.
Sobald jemand den Raum betrat, leuchteten die Augen der Erhabenen auf. Die Herzen der Anderen schwollen an, und ihre Augen konnten nicht anders, als aufzuleuchten. Und mithin wird Liebe bei sich getragen, wie es beim Licht der Fall ist, das sie ist, und an ihr gibt es kein Gewicht, es gibt kein Verlustiggehen von Liebe, welche dermaßen leichtlich gegeben und in Empfang genommen wird. Ein Mal gegeben, ist Liebe gegeben. Die Erhabenen gingen weiter. Ein Geliebter kann sich wegbegeben, und die Liebe bleibt die gleiche.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wie-die-erhabenen-spirituellen-liebten.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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