Wem gibst du?
Gott redete ...
Sobald du einen Bedarf nach Inspiration verspürst - dann ist für dich eine gute Zeit dafür gekommen, dass du einen Anderen inspirierst. Dein Bedarf ist ein Signal, dasjenige zu geben, was du gerne in Empfang nehmen möchtest. Fülle den Mangel eines Anderen auf. Das ist so schlicht und so weise und so oft nicht in Betracht genommen. Wes immer du deinem Empfinden nach heute ermangelst, gib etwas davon einem Anderen. Mache ihn glücklich.
Wenn du mit Geld in Sorge bist, so hilf einem anderen mit Geld aus. Wenn du mit Einsamkeit in Sorge bist, so finde einen Anderen, der einsam ist, um ihm Gesellschaft zu leisten. Sofern du dich nicht erkannt, nicht zur Kenntnis genommen, übersehen, vernachlässigt fühlst, gib einem Anderen deutliche Aufmerksamkeit. Schaue ihm ins Auge. Gib das, was du möchtest.
Du tust dies nicht mit einem Gedanken an einen Ertrag, dies würde bedeuten, zu viel an sich selbst zu denken, und es könnte der Anlass werden, dass du schmollst. Deine Bewandtnis hat auf dem Geben zu liegen, nicht auf dem Erhalten. Was dir deinem Empfinden nach fehlt, stelle es einem Anderen zu, und lasse es sodann los. Du weißt bereits recht gut, für dich ist es an der Zeit, die Aufmerksamkeit von dir los zu bekommen. Sie hat zu viel dort gelegen. Es war eine Gepflogenheit wie jede andere.
Du bist ein Wunder im Leben, und Wunder sind nicht darauf zentriert, was so anläuft. Du hast Wunder zur Ausführung zu bringen, also bringe sie zur Ausführung.
Was wäre, wenn es wirklich stimmt, dass du Mein Emissär bist? Was tun Emissäre? Sie setzen in Umlauf. Sie warten nicht auf etwas, was zu ihnen her kommt. Sie beantragen keine Botschaften. Sie sind die Geber von ihnen. Wie einfach ist das doch! Du bist ein Geber an Meiner Stelle.
Was immer du denkst, es sei der größte Irrtum, der über dir aufrechterhalten worden ist - fortan liegt es an dir, das Gegenteil davon zu geben. Sofern du grausam behandelt wurdest, gib jemand anderem Freundlichkeit. Sofern dir extreme Grausamkeit überreicht wurde, so gib einem Anderen äußerste Freundlichkeit. Sofern du geschlagen wurdest, dann lindere die Wunden eines Anderen.
Sofern du, andererseits, mit großer Freundlichkeit behandelt wurdest, so erwidere dem gegenüber, der ihrer bedarf, mit einer noch größeren Freundlichkeit. Es gibt niemand, der ihrer nicht bedarf. Sofern du noch nie Knappheit erlebt hast, so vervielfache dich selbst und beseitige Knappheit bei einem Anderen. Egal bei welcher Vergangenheit, egal in welcher gegenwärtigen Situation, es ist dir angelegen, überreichlich zu sein.
Sofern du das Glück hattest, beschere einem Anderen ebenfalls das Glück. Mache Viele dazu, sich glücklich zu schätzen. Mache Andere bezüglich des Glücks dir gleichrangig. Du schuldest das dir selbst.
Stelle sicher, dass du den Gedanken los lässt, dass ein Anderer dir etwas schuldet. Gedanken, dass einem etwas geschuldet wird, sind eine Plage. Dir wird nicht Ehre oder Dankbarkeit oder sonst irgendetwas geschuldet. Oft hast du in deinem Herzen getragen, was dir geschuldet werde. Nun sage Ich dir, dass nichts dir geschuldet ist. Bejahe das, und eine große Bürde wird ihr abgenommen. Um wie vieles glücklicher wirst du sein, sobald du Andere freisetzt! Das ist die Bedeutung von Anderen ihre Vergehen und Schulden vergeben. Die Realität lautet, du bist kein Verleiher. Du bist ein Geber. Du zählst nicht nach, was du gibst, so wie du routinemäßig dein Wechselgeld zählst. Zählen, wie viel du gibst, ist nicht Geben.
Sofern du dich nicht glücklich fühlst, während du einem Anderen gibst, gibst du eigentlich nicht richtig. Du behältst. Du behältst etwas zurück. Heute wirst du lernen, weg zu geben. Und du wirst freisinnigerweise geben. Und du wirst die Freude von neuem kennen lernen.
Dabei mag behilflich sein, dass du dich daran erinnerst, dass du Mir gibst. Ich bin der letztliche Empfänger. Alles, was du für einen Anderen tust, tust du für Mich, und infolgedessen für dich selbst.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/wem-gibst-du.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
Your generosity keeps giving by keeping the lights on

