Was wäre, wenn du heilig wärst?
Wenn du derart mit Mir verbunden bist, wie du es bist, fühlst du ein Empfinden der Mächtigkeit, was du vielleicht auch als eine Art schöner Machtlosigkeit erfährst. Du kannst den Unterschied nicht darstellen. Du fühlst die Herrlichkeit und die Macht inwendig in dir zur selben Zeit, wie du recht gut erkennst, dass sie allzu monumental sind, um in deine Konzeption von dir hinein zu passen. Die Grenzen deiner Individualität werden überschritten. Überschrittenerweise, sind sie nicht mehr.
Und somit, in einem gewissen Sinne hast du das Antlitz der Erde getilgt, zur selben Zeit, wie du dort in sie als Ausschmückung hinein gebracht worden bist.
Das ist deine Zwangslage. Deine Frage lautet nicht: Sein oder Nicht Sein. Deine Frage lautet: Größe sein oder nicht Größe sein.
Dieser Wahl stehst du jeden Tag gegenüber.
Auf das Deck des Lebens hinaus schreiten, oder abgesondert bleiben.
Mit der Vergangenheit zusammenbleiben, oder sich in die Gegenwart verzweigen.
Alte Gedanken beherbergen, oder neue erlangen.
Widerstand leisten oder sich entfalten.
Glauben machen oder tatsächlich machen.
Auf dem Universum still dasitzen oder es hochheben.
Auf etwas zu gehen oder weg gehen.
Sich auf etwas zu wenden oder sich weg wenden.
Deine Augen verschleiern oder sie öffnen.
Wunder akzeptieren oder sie verschmähen.
Deine Krone abweisen oder sie akzeptieren.
Murmeln oder singen.
Dein Glück suchen oder dich ihm versagen.
Die Wahrheit hochhalten oder sie fallen lassen.
Lieben oder erobern.
Deine Augen senken oder sie heben.
Das Leben mit wahrer Wollust leben oder dich ihm verweigern.
Entgegennehmen oder zurückweisen.
Du sein oder etwas Minderes sein.
Deine letzte Bestimmung akzeptieren oder abstreiten.
schließen oder aufschließen.
Lügen oder die Wahrheit sagen.
Sich auseinandersetzen oder lieben.
Anweisungen erteilen oder lieben.
Verstecken oder enthüllen.
Maskieren oder Maskierungen abnehmen.
Präsent sein oder abwesend sein.
Teilnehmen oder zurückhalten.
Herzen rühren oder sie kalt lassen.
Öffnen oder schließen.
Möglichkeiten sehen oder keine sehen.
Abschweifen oder auf den Punkt kommen.
Klagen äußern oder Freude machen.
Auf der Stelle gehen oder sich bewegen.
Sich erheben oder sich hinsetzen.
Begrüßen oder abweisen.
Hinzufügen oder entziehen.
Aufstehen oder schlafen.
Die Blenden öffnen oder sie verschließen.
In der Gegenwart beistehen oder die Vergangenheit verprügeln.
Sich flegeln oder etwas in Angriff nehmen.
Beobachten oder ignorieren.
Wählen oder nicht wählen.
Und so weiter.
Jedoch sind alle Wahlen eins, schlicht auf unterschiedliche Weise manifestiert.
Zu sein, wer du bist, oder nicht zu sein, wer du bist. Das ist deine Wahl. Und zu jedem Zeitpunkt wählst du das eine oder das andere. Du wählst, im Licht zu sein, oder dich im Schatten zu verbergen.
Du hast dich allzu oft hinter dir selbst verborgen gehalten, voller Angst, heraus zu kommen, voller Angst, die Herrlichkeit, die du bist, zu erkennen oder dafür bekannt zu werden.
Was wäre, wenn du heilig wärst? Was wäre, wenn du das wirklich wärst? Wäre das so schwierig anzuerkennen? Mir möchte das um Vieles leichter erscheinen, als alle die geringeren Dinge, die du anerkannt hast, leichter als alle Informationen, die du angehäuft hast, leichter als alle Fehler, die du aufgefunden hast. Mir ist es so, als wäre es kinderleicht, dich selbst dir selbst gegenüber anzukündigen.
Bist du in Meinem Bilde gemacht oder nicht? Wirst du in Mein Herz hinein passen oder nicht? Sage Ja. Es gibt, Meine Geliebten, keinen Ort sonstwo, um sich dort einzufügen.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/was-waere-wenn-du-heilig-waerst.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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