Was könnte nicht sein?

God said:

Ja, dein Glücklichsein ist nicht darauf angewiesen, was im Leben vor sich geht. Das ist schwer zu glauben. Du wuchst mit dem Denken auf, dass dein Glück voll und ganz davon abhänge, was im Leben vonstatten geht. Dir wurde Ursache und Wirkung beigebracht. Dir wurde Belohnung und Bestrafung beigebracht. Sei gut, und dieses wird passieren. Sei unartig, und jenes wird passieren. Dir wurde das so gut beigebracht, wie der Tag der Sonne hinterhergeht.

Du wurdest in der Abfolge unterwiesen. Du wurdest in der Konsequenz unterwiesen. Dir wurde Zeit beigebracht. Du wurdest belehrt, dass eine Sache einer anderen folgt oder zu einer anderen hinführt. Wie kannst du den Fakt bestreiten, dass dein Finger, wenn du ihn auf den heißen Ofen legst, die Hitze spüren wird?

Es gibt allerdings andere Dinge, über die du rechten kannst. Diejenigen, die gute Taten erbringen, werden krank oder arm oder sonstwas. Sie können sich wünschen, dass sie mehr Gutes getan hätten, und sie können in jungen Jahren sterben. Diejenigen, die schlimme Taten zuwege bringen, können ein langes, gesundes wohlhabendes Leben ohne Bedenken über ihre getroffenen Entscheidungen leben. Der Arglose kann leiden. Alle sind unschuldig, Geliebte.

Du hast vielleicht nicht erkannt, dass es dir gilt, glücklich zu sein. Dir wurde beigebracht, und sei es nur per Beispiel, dass du zu leiden habest, und dass du, je mehr du leidest, um so beachtenswerter seist. Du wirst gelernt haben, dass leiden edel, und dass glücklich sein frivol sei. Öfters ist das, was dir nicht beigebracht wurde, weiser. Nimm alles, was du gelernt hast, mit einer Prise Salz.

Also, hier stehen Wir, und wieder einmal sage Ich, du kannst unabhängig von den Umständen glücklich sein. Du kannst glücklich sein, einerlei was vor sich geht oder nicht vor sich geht.

Falls du mit der Auffassung aufgezogen wurdest, dass es für dich richtig und natürlich ist, glücklich zu sein, stehen die Chancen gut, dass du glücklicher werden wirst, als du es zuallermeist warst. In aller Unschuld folgtest du der Menge. In aller Unschuld zähltest du alle Möglichkeiten durch, unglücklich zu sein. Du wurdest zu einem Virtuosen des Unglücklichseins und Unbehagens. Du wurdest zu einem großartigen Fehlerfinder bei dir selbst, bei der Welt, bei jedem und allem. Du wurdest der Stadtschreier, der darauf hinwies, was anders sein sollte, als es ist, und wie schändlich jenes ist. Einfach bei allem sollte es eine andere Weise geben. Alles sollte das neue, bessere, größere, veredelte Modell sein, wie beschämend sind die Dinge, wie sie sind. Tuut, tuut.

Schreibe für dich ein neues Skript. Du hast nicht alles zu mögen, wie es ist, und du hast es eben auch nicht in Verruf zu bringen.

Es ist, als segeltest du auf einem blauen funkelnden Ozean. „Aber schau dir die Küste an.“, sagst du. „Es ist nicht der blaue funkelnde Ozean. Es ist die Küste.“ Logischerweise, könntest du sagen: „Das Land sollte ebenfalls Ozean sein.“ Oder du könntest sagen: „Der Ozean sollte nicht so große Wellen haben. Und schau dir all die Fische und den Seetang an. Schau dir an, wie salzig es ist.“

Land und See sind beide gut.

Es steht außer Frage, es gibt Handlungen im Leben, die du vorziehst. Es existiert ein Einverständnis, dass Gesundheit besser ist als Krankheit. Indes würdigt nicht jedermann die Gesundheit. Jeder scheint Krankheit ernst zu nehmen und ihr großen Respekt zu erweisen. Was wäre, falls die Gesundheit wertgeschätzt und die Krankheit nicht derart ernst genommen würde? Alles in allem, euch wurde beigebracht, auf die eine Weise und nicht auf die andere Weise zu denken.

Was wäre, falls das, dem ihr abgeneigt seid, nicht euer Leben regulieren würde? Was wäre, falls nichts in der Welt ein Sagen über das hätte, was ihr denkt? Was wäre, falls ihr eure eigene Perspektive hättet, anstelle einer wohl abgepackten? Was könnte nicht sein?

Es gäbe keine Umstände, unter denen du zu entscheiden hättest, dass du unglücklich bist. Sodann könntest du auf jeden Fall glücklich sein.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on