Was für Musik haben Ohren noch nicht gehört?

God said:

Gott redete …

Weite deine Sicht aus, und dein Leben erweitert sich entsprechend. Beim Einrichten des größeren Sichtfelds wirst du bereits erweitert. Was in deinem Blickfeld ist, ist in deinem Blickfeld. Was nicht in deinem Blickfeld liegt, liegt außerhalb davon. Bringe mehr Möglichkeiten ins Blickfeld.

Du bist der Betrachter deines Lebens. Die Leinwand ist Mein. Ich habe dir Farben gegeben, um ein Bild auf der Leinwand zu malen. Zuerst ist dein Bild eine Skizze, und dann entsteht ein konkreteres Bild. Aber die Skizze war ein wesentlicher Bestandteil deines Bildes. Die Skizze ist deine Schau.
Dein Leben ist wie ein Akkordeon, das du auf bestimmte Weise spielst und bewegst. Unbegrenzt sind die Möglichkeiten, wie du dein Leben bewegen kannst. Es ist wie ein Banjo, das du anschlägst und antippst. Es ist ein Instrument, das deine Beteiligung erfordert. Dein Leben ist wie eine stille Trommel. Deine Finger geben ihm einen Klang. Du machst die Musik in deinem eigenen Leben. Dein Geist ist das Instrument, das du in der Hand hältst.
Lasse deinen Geist erkunden, statt ihn einzuengen. Lasse deinen Geist Berge versetzen und Wolken emporheben. Wühle den Ozean auf, um auf den Grund zu kommen. Stoße Wellen hoch und lasse sie in die Höhe steigen.
Zumeist denkst du, du seist auf deinen Körper beschränkt. Dein Körper seufzt. Dein Verstand sagt: "Wenn ich doch bloß nur ..." Dein Verstand sagt: "Ich wünschte, ich könnte es, aber ich kann es nicht. Ich bin, wo ich bin." Dein Herz hat eine bessere Vorstellung von deinen Möglichkeiten, lässt sich allerdings oftmals von dem Verstand unterdrücken. Lasse nicht zu, dass dein Verstand dein Herz entmutigt. Lasse dein Herz lauter singen.
Die Höhen der Welt haben spektakuläre Möglichkeiten, die noch nicht erfasst worden sind. Welche Musik haben die Ohren noch nicht gehört? Welche Musik im Leben wartet darauf, dass du sie machst?
Unendlich bist du, und unendlich sind die Möglichkeiten, die du hast. Ihr seid nicht eingesperrt. Es gibt keinen Schlüssel, den du wegwerfen musst, es sei denn, Wir nennen deine Gedanken den Schlüssel. In diesem Fall wirf alle alten Schlüssel weg, die dein Verstand aufbewahrt hat und die zu klein sind, um die Tür deines Lebens zu öffnen.
Größere Gedanken passen zu größeren Türen.
Du musst gar über das Denken hinausgehen. Sei mit Erschauen verbunden. Bar jedweder Gedanken wird die große Sehkraft dich über die Grenzen der Welt, wie du sie gesehen und akzeptiert haben, hinausführen, und dich überall hinbringen, wo du hinmöchtest. Vor dir liegt ein spektakuläres Feld. Du bist unbegrenzt. Deswegen ist es außerhalb des Zulangens. Es ist umfangslos. Nur etwas Nebel verdeckt es. Oder Jalousien, die du heruntergezogen hast.
Die Weite wartet auf dich. Die Weite ruft nach dir. Du zögerst, dorthin zu gehen, wohin du noch nie gegangen bist. Du zögerst, in die Weite zu gehen, weil sie von Natur aus eine Weite ohne Grenzen ist. Du möchtest ein Geländer, an dem du dich festhalten kannst.
Der Name dieses Spiels ist Loslassen.
Grenzen existieren in deinem Kopf. Sie sind willkürlich. Wirst du das akzeptieren? Jemand hat sie dir auferlegt und du hast sie als Tatsache akzeptiert. Aber du kannst sie aufheben, und dann existieren sie nicht mehr. Sogar deine Grenzen wurden begrenzt. Alle Grenzen sind begrenzt. Es ist nicht nötig, Grenzen durch andere Grenzen zu ersetzen. Du gehst jetzt über die Grenzen hinaus. Du trittst an eine neue Schwelle heran, die gar keine Schwelle ist. Es hat nie eine Schwelle gegeben. Alles war von Anfang an offen und weit. Aber gewiss ja, Wir können Uns euren Verstand als eine Schwelle vorstellen. Es ist nur euer Verstand, durch den ihr hindurch zu gehen habt.
Der menschliche Verstand hat die Angewohnheit, Türen zuzuschlagen und Dinge ordentlich zu verschnüren. Er spielt mit dem Verschnüren als einem Hobby. Seine eigentliche Arbeit besteht nun darin, los zu lassen und dir die Sichtweise zuzureichen, die dir stattgibt, dich in ein größeres ... ein größeres ... ein größeres - es gibt keinen Namen dafür - zu wagen, aber für den Moment werden Wir es eine weite, offene Weide oder ein grünes Tal in den ausgedehnten Wäldern oder einen weithin sichtbaren Stern im hintersten Himmel nennen ... oder den Nicht-Ort der Grenzenlosigkeit, den du Himmel nennst, wohin du dich sehnst zu sein und wo du hingehörst zu sein.

Translated by: theophil

 

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