Und die Sonne kam heraus
Das Thema Gegensätze durchzieht euer ganzes Leben. Ihr habt Glücklichsein und Unglücklichsein. Ihr habt Zuversicht, und ihr habt Angst. Ihr habt Gewinn und Verlust. Einerlei wie düster euer Leben dann und wann auszusehen scheint, es gibt mehr Positives als Negatives.
Was ist das für eine Macht, an die du die eine oder andere Angelegenheit, die dich beeinträchtigt, übermittelst. Zehn wundervolle Dinge geschehen an einem Morgen, und dann tritt ein unharmonischer Zwischenfall mit einem Menschen ein, und dein Morgen ist ruiniert. Der Vorfall wird dich den ganzen Morgen oder den ganzen Tag oder sogar die ganze Woche über quälen. Ich frage Mich, wieso einem Ereignis stattgeben, all der Liebenswürdigkeit den Rang abzulaufen? Hier geht es um schlichte Mathematik, Geliebte.
Natürlich, sofern Ich euch ein Leben ohne Gegensätze anböte, und ihr hättet eine Münze zu werfen, um festzustellen, welcher Gegensatz die Oberhand habe, bin Ich sicher, ihr würdet das Leben, so wie es sich mit Gegensätzen ausweist, vorziehen. Ihr würdet Mir für die Wahrnehmung der Gegensätze dankbar sein! Ihr würdet vor Dankbarkeit sabbern.
Und damit komme Ich zu Meiner Frage zurück – wieso nimmt das Negative einen derart großen Batzen aus eurem Leben heraus? Sicher ist das Verhältnis zehn zu eins nicht zu hoch gegriffen, weswegen also lasst ihr es dazu kommen, dass ein Vorfall euer Glücklichsein unterbricht?
Falls ihr zehn Dollar in der Tasche habt und ihr verliert einen davon, hättet ihr nach wie vor neun, und darüber wärt ihr froh. Ihr würdet nicht den ganzen Tag dem einen Dollar nachtrauern. Oder, ihr könntet das tun, falls das eure letzten zehn waren. Aber trotzdem, was sollte euch das denn Gutes bringen, euch, die ihr euch im Leben so sehr Gutes wünscht?
Demnach komme Ich zu Meiner Frage zurück: Wieso liegt ein unharmonischer Vorfall im Leben scheinbar so schwer auf euch? Na gut, das ist nicht so wichtig, das Wieso. Was könnt ihr vielmehr tun, dass ein unglücklicher Vorfall mit eurem Glücklichsein nicht davonrennt?
Ihr kennt bereits die Antwort. Ich habe sie wenigstens zehn Mal geäußert. Macht euch nichts aus dieser einen unangenehmen Begebenheit. Richtet euren Brennpunkt auf die neun respektablen Vorkommnisse. Ist es eine Gepflogenheit, dass ihr das nicht tut? Gepflogenheiten kann man ändern. Gepflogenheiten des Denkens kann man ändern. Euer Leben kann umgewandelt werden.
Also, Geliebte, begebt euch auf den Wagen der Ausrichtung auf die guten Dinge, und kommt von dem Wagen des Einfluchtens darauf, was euch unangenehm ist, herunter. Schreibt das Weiblich-Empfindliche als Eingebüßtes ab. Zieht eure Schultern hoch. Lasst das Denken los, wie unrecht jemand lag oder du lagst, oder lasst das Nachdenken darüber los, was ihr hättet besser machen können, falls ihr daran gedacht hättet. Geliebte, seht vom so vielen Denken ab.
Und falls du denken musst, denke an all die liebreizenden Dinge, die dein Herz in der vergangenen Stunde angehoben haben. Du bist aufgestanden. Du gingst die Treppe runter. Du hast heute gegessen. Du hast ein oder zwei schöne E-Mails bekommen. Du bist nach draußen gegangen. Du bist in einen Bus oder Zug gestiegen oder mit dem Auto gefahren. Unterwegs gab es keinen Unfall. Du bist rechtzeitig bei der Arbeit gewesen. Jemand hat dich angelächelt. Etliche Arbeit hast du erledigt. Die Mittagszeit kam, und du hast wieder gegessen. Weitere Menschen lächelten dich an. Und die Sonne kam heraus. Sei gut zu deinem Herzen. Gewähre ihm ein aufrichtiges dazu Hinzuziehen, was ja bedeutet, über all die Segnungen, über große wie kleine, entzückt zu sein. Und nimm dir nicht zu Herzen, was du als keine segensreiche Wohltat erblickst.
Triffst du die Wahl, dahinzuschlendern, oder wählst du einen Verkehrsstau in deinem Herzen? Aufmerksamkeit dafür, was dir negativ ist, ist weder der beste Gebrauch deiner Zeit, noch deines Herzens, noch auch deines Lebens. Eures Lebens, Geliebte, dieses Lebens, was Ich euch gebe, um mit ihm zu tun, was ihr möchtet und was Ich gerne möchte.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/und-die-sonne-kam-heraus.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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