Um Tee aufzusetzen, lasse ihn ziehen
Gott redete …
Es liegt ein Wert im Purzelbäume Machen. Ja gewiss, allem, was du tust und wozu du wirst, kommt der eine oder andere Wert zu. Noch mehr als das, Ich möchte sagen, zusätzlich zu dem Wert, auf einer Matte Purzelbäume zu machen, kommt ein nicht auszumachender Wert darin zu liegen, dir mentale Bilder, wie du selber Purzelbäume machst, vorzunehmen.
Etwas mehr denn das, was sich dir aufs erste zeigt, geht vor sich.
Mentale Bilder sind nicht einfach so wie Kinder herumspielen.
Du hast in Anbetracht von etwas nicht ernst zu sein, damit es deiner Mühe wert ist.
Du hast nicht zur Stunde für die Sache bezahlt zu werden. Du hast nie und nimmer für sie bezahlt zu werden. Du hast nicht durch die Welt oder nicht einmal durch dich selber anerkannt zu werden. Selbstverständlich unterstütze Ich alle Wohltaten, die von dir herrühren.
Es ist in vielfältiger Weise gesagt worden, dass Einstein, sobald eine von seinen Entdeckungen ansetzte, sich im Untergrund oder unterirdisch zu rühren und aufzukeimen, anstelle dessen, das Niederschreiben einer Gleichung in den Mittelpunkt zu stellen, genauso gut mit seinem Segelboot in die Sonne hinausfahren, auf dem Wasser herumdriften, und es seinem brillanten Geist erlauben könnte, ebenfalls umherzuschweifen. Einstein hatte sich nicht als markanter Seemann zu qualifizieren, dafür dass großartige Gedanken in Erscheinung treten und sie seinem Geist um seiner selbst willen nach irgendwohin vorauseilen.
Gar nicht zu reden davon – ein Gedanke taucht plötzlich in seinem Kopf auf, und Einstein schreit : „Eureka!“, setzt sich hin und schreibt auf der Oberfläche der Wellen eine Gleichung auf.
Einstein hatte nicht auf eine einzigartige Antwort zu drängen. Die Gleichung war nicht nötigend. Er war mehr wie Ich, einhergehend mit der Anschauung, dass alles zu seiner rechten Zeit herauskommen wird.
Zudem hatte Einstein nicht eine Gattin, die unentwegt an ihm herumnörgelte - keinesfalls: „Albert, warum bewegst du dich nicht und siehst nicht zu, dass du dich deiner Arbeit widmest?“
Auf seine eigene Weise hat sich Einstein bestimmt seiner Arbeit gewidmet, selbst dann, als er sich dabei alle Zeit der Welt gelassen hat.
Ganz gewiss war er sich darüber im Klaren, dass es beim Tee Aufsetzen nötig ist, den Tee ziehen zu lassen.
Nun denn, lasst uns auf dich und auf die Purzelbäume zurückkommen. Geliebte, ihr könnt die Spiele mit euren mentalen Bildern von Purzelbäumen auf dem Horizont des Himmels oder auf einem Regenbogen erneut nachspielen. Ihr könntet euch beim Hervorspringen zur Oberfläche ein spektakuläres Verständnis ermöglichen, und mithin glänzend unterwegs sein.
Wenn du ein Schriftsteller bist, wieso dann nicht dir Bilder vorstellen, wie du einen Sturm aufschreibst? Wenn du ein Komponist oder ein Maler bist, kann Mäandern und Schlendern seine Arbeit für dich tun. Mache dir Vorstellungen von jedem Bild, das dir lieb ist.
Mache dir gar von Meinem Gott-gegebenen Liebreiz Bilder, wieso denn nicht?
Wonach auch immer du dich sehnst, bebildere es. Was kann sich in dieser Welt nicht abspielen?
Du hast nicht ein Segelboot dein eigen zu nennen. Du hast einen großartigen Ersatz. Man heißt es Vorstellungskraft. Vorstellungskraft kann ein machtvolleres Segelboot sein als ein aus Holz gebautes, denn, alles in allem, worin kommt die Wahrheit in der Welt zu liegen?
Du hast zahlreiche Mittel, die dir zugänglich sind, und die du zum Nutzen Aller aus einem bestimmten Beweggrund heraus und aus was weiß ich nicht allem in Gebrauch nehmen kannst.
Schau dich mehr nach Gründen um, etwas zu tun, als nach Gründen, weswegen etwas nicht zu tun sei. Ich habe dir nicht die Verantwortlichkeit aufgebürdet, dich selber zu rechtfertigen und zu justieren. Du stehst unter keiner Verpflichtung, den Anlass für dein Am-Leben-Sein erneut durchzuspielen. Es ist nicht deine Aufgabe, Menschen zu deiner Denkart herumzukriegen.
Geliebte, ihr habt weder all das in eurem Kopf ausgiebig durchzuleben, noch auch habt ihr dem Vernunftsinn irgendeines Menschen Genüge zu tun. Es ist in Ordnung so, das Leben umherschweifen zu lassen, so wie es das tut, einem Beweggrund gemäß oder keinem gemäß.
Es gibt zahlreiche Fragen, die in der Welt gestellt werden und sich herbeisehnen, besänftigt zu werden, unterdessen Antworten, die ganze Zeit schon, da sind, von der Art, warten zu können:
„Wo verbringt ihr eure Flitterwochen?“
„Wann seid ihr zurück?“
„Woran ist deine Freundin gestorben?“
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/um-tee-aufzusetzen-lasse-ihn-ziehen.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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