Stellt euch dies vor

God said:

Gott redete …

Von Mir weggehen – das gibt es einfach nicht. Ein Empfinden von Getrenntsein von Mir ist eine schiere Fantasie, ein Gedanke en passant. So Ich dein Selbst bin und so du existierst und für alle Zeit existierst, was für eine Narretei ist es dann, Wir könnten getrennt sein?

Ihr könnt bloß in eurer Einbildungskraft von Mir Abstand nehmen. Eure Einbildungsgabe ist ziemlich gut im Ansinnen, sich einzubilden, was nicht förderlich ist. Ihr seid besser darin, euch Ängste einzubilden, denn beglückende Segnungen. Ihr könnt euch ein jedes Detail der eingebildeten Angst zu einer Raserei zurechtlegen, während ihr euch kaum die Segnungen, die zu euch her eilen, bildlich vorstellen könnt. Furcht zeichnet sich gewaltig ab, und Liebe wird unklar, trübe, und in der Entfernung blass.

Ihr bebildert die Umhänge der Gefahr ungemein trefflich, die Gewänder der Vergütung nehmen für euch eher kaum Form an.

Möchtet ihr dies umkehren? Möchtet ihr euch bis hin zu jedem köstlichen Detail all das Gute vorstellen, was auf dem Weg ist, vielleicht just um die Ecke ist? Sowie ihr anfangt, angesichts von Ängsten überspannt zu werden, möchtet ihr dann die Thematik wechseln? Möchtet ihr den Stift eurer Einbildung zur Hand nehmen und ein Bild der Herrlichkeit malen? Möchtet ihr eure Farbpalette und eure Pinsel hernehmen und ein riesiges Wandgemälde erstellen, welches euer ganzes Gemüt mit Freude über Freude umhüllen wird? Möchtet ihr eure Inbrunst lieber dem verschreiben, was ihr sehnlich begehrt und was an euch ist, es bei euch zu haben, denn dem Schrecken oder lästigen Besorgnissen?

Möchtet ihr eher Gutes denn Verhängnisvolles vorhersagen?

Schaltet das Licht eurer Einbildungsgabe an. Genug von der Dunkelheit. Dreht das Licht an, sodass ihr sehen könnt. Wieso nicht jene Option wählen?

Seht die Lichtung im Wald. Sie ist da.

Ihr habt die Fähigkeit, abzusehen, was immer ihr möchtet. Seht es zeitlich im Voraus. Lockt Gütigkeit zu euch her, anstelle von schmuddeligen überbewerteten Ängsten. Habt Herzensgüte bei euch. Hört auf mit daherschlurfenden Ängsten. Herzensgüte ist leicht. Ängste sind schwer.

Glaubt es oder glaubt es nicht, es ist mehr Güte in der Welt als Angst. Es ist mehr Güte vorhanden als Beschwernis. Etwas ist just das, als was ihr es, so oder so, bezeichnet. Nutzt euren Wortschatz. Seht eure Definitionen durch. Dehnt sie aus.

Ihr könnt euch alles vorstellen, was ihr euch vorstellen wollt. Habt ihr euch vorgestellt, was ihr euch wünscht, oder was ihr befürchtet?

Denkt nicht, darüber wüsstet ihr insgesamt Bescheid. In der Theorie wissen erzeugt nicht die Erfüllung eurer Begehren.

Ihr habt eher nicht über alles im Leben Kontrolle, aber ihr habt Input. Ihr habt etliches Sagen. Sagt, was ihr euch wünscht, und nicht, was euch Angst macht. Behaltet bei euch, was ihr mögt, und lasst ab davon, was ihr nicht möchtet. Ladet zu euch her, wonach es euch sehnlich ist, und verlasst das, was ihr gerne belassen sein möchtet.

Stellt euch Mich vor. Stellt euch Mich in eurem Leben vor. Stellt euch Mich vor, wie Ich ausnahmslos jeden Augenblick bei euch weile. Stellt euch vor, dass ihr niemals alleine seid, nicht einmal im tiefsten Wald, nicht einmal in der trockensten Wüste, nicht einmal bei der Arbeit, nicht einmal zuhause. Stellt euch Mich als euren wundermilden Gott vor, der mit euch überallhin mitkommt, der Dinge vor euch und hinter euch aufliest. Stellt euch Mich als euren engsten Gefährten vor. Stellt euch all dies vor und ihr werdet anheben, euch der Wahrheit des Lebens zu nähern. Und dann setzt das Sich-Vorstellen fort.

Ihr werdet herausfinden, dass ihr euch gar nicht mit Euch-Einbilden beschäftigt. Ihr werdet herausfinden, dass ihr seht, was unmittelbar vor euch ist. Ihr werdet euch vorstellen, was ist und seit eh und je war und niemals anders sein kann. Stellt euch das vor.

Stellt euch Mein Umarmen vor. Stellt euch vor, wie Ich euch ins Ohr flüstere und euch gut zurede, voranzukommen. Stellt euch vor, wie Ich euch über den Abgrund trage. Stellt euch vor, wie sich Meine Hand auf eurer Schulter anfühlt. Stellt euch vor, wie ihr euch herumdreht und einen flüchtigen Blick von Mir erhascht. Stellt euch Meine Freude vor. Stellt euch vor, wie Ich glücklich bin mit euch. Könnt ihr nicht mit Mir glücklich sein?

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on