Steigt in Herrlichkeit empor
Du denkst, die Welt ist weit. Die Welt, so wie du sie kennst, ist endlich. Endlich ist nicht weit. Du bist indes weit. Du bist unendlich.
Du bist das Bild, was Ich gezeichnet habe, und gleichwohl bist du das Bild, bei dem Ich immer noch am Zeichnen bin. Du zeichnest dich auch selbst. Du bist ein Malbuch, und du füllst dich gleichwohl selbst mit Farben aus. Du brauchst nicht innerhalb der Linien zu bleiben.
Du hast eine Schachtel mit Kreiden in allen möglichen Farben, und du hast deine Auswahl. Bei Jedem ist das so. Du machst dich an jedem Tag farbig. Wähle die Farben, die du möchtest.
Ein jeder Tag ist mächtig. Ein jeder Tag treibt dich voran. Es gibt kein Der Gleiche Bleiben. Du bist im Fluss. Du beginnst soeben, dich selbst herauszufinden, denn du bist das Land, was du erkundest. Und du bist das Land, was du entdeckst. Du bist das Land, auf dem du gehst, und du bist das Land, auf das du Anspruch erhebst. Du hast noch nicht alles von dir entdeckt. Bei weitem nicht. Tatsache ist, du beginnst gerade erst. Das Beginnen ist folgenschwer.
Falls du eine Blume wärst, so spähst du gerade mal aus dem Boden heraus. Du bist ein Spross. Oh, zu welchen Farben wirst du aber werden. Nicht werden, denn du bist die Farben bereits, indes sie enthüllen. Es ist bloß eine Frage des dich Enthüllens. Dir selbst hast du dich zu enthüllen. Sieh deinen Blättern zu, wie sie nach oben wachsen. Sieh zu, wie die Blütenblätter von dir blühen, wie sie sich eben vor deinen Augen öffnen.
Wie die Blume reichst du zum Himmel empor. Selbst wenn dein Kopf unten ist, reichst du hoch. Selbst wenn du verzweifelst, reichst du hoch. In Abwesenheit von Hoffnung kommt Verzweiflung nicht herein. Hoffnung geht der Verzweiflung voraus, und sie geht auch hinter ihr.
Du bist ebenso die reife Frucht an der Weinrebe. Du bist dich ausbittend.
Suchte Ich dich nicht aus? Weswegen solltest du dich nicht sodann selbst auswählen mögen? Weswegen solltest du Andere vor dir auswählen mögen? Und weswegen solltest du nicht die Wahl treffen mögen, dich mit Mir in Übereinstimmung zu begeben?
Es ist gut, eine bewusste Entscheidung zu treffen, direkt zu Mir hinaufzusteigen, und Mich dir zueigen zu machen. Ich bin über allen Zweifel hinaus dir, aber es ist hilfreich, wenn du anerkennst, dass du ebenso Mein bist. Du bist Mein schönes Kind. Das Schlimmste, was du sein kannst, Geliebte, Geliebter, ist auf der Erde durcheinandergebracht zu sein. Bleibe bei Mir, und du wirst die Sonne aufgehen und dich selbst in aller Herrlichkeit aufsteigen sehen. Die Welt wird dir wie der Himmel werden.
Du bist auf der Erde nicht abhandengekommen. Es ist schlicht so, dass du dich selbst noch nicht gefunden hast. Du bist nicht mangelhaft. Einzig an deinem Gewahrsein fehlt etwas. Du bist weitaus mehr als hauttief. Du bist herztief. Du bist seelentief. Du bist gott-tief. Du bist tief in meinem Herzen, und Ich bin in dem deinen. Bildest du dir wirklich ein, es könnte anders sein?
Wonach schmerzt dein Herz, was du nicht bereits hast? Was möchtest du gerne werden, was du nicht bereits bist? Wonach du auch trachtest - es ist bereits dein. Weite nun deine Sicht aus, damit du sehen kannst, dass das, was Ich sage, Gottes Wahrheit ist.
Du bist keine schiere Fraktion Meiner Liebe. Du bist alles von ihr. Du bist Meine Liebe insgesamt. Es bist du, nicht Ich, der denkt, du seist weniger als die Vollheit Meiner Liebe. Ich habe dein Aufmaß, und das ist unendlich. Unendlich ist die Pracht von dir. Unendlich seien deine Bestreben.
Die Chancen stehen gut, dass du nicht genug erstrebt hast. Deine Bestrebungen waren zu kurz gegriffen. Denke mehr in Bezügen des Strebens als der Erzielung. Streben ist der Baum, der Früchte hervorbringt. Der Baum kommt zuerst. Dann ist alles andere leicht. Koloriere deine Bestreben.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/steigt-in-herrlichkeit-empor.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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