Singe einen hohen Ton
Es gibt keine Entschuldigung, dir selbst leid zu tun. Falls dir dieser Gedanke nicht passend erscheint, dann lasse es Mich so sagen: Du musst kein Mitleid mit dir haben. Du musst es nicht. Was auch die Umstände sind, du musst dir nicht leid tun. Es ist dir nicht hilfreich, mit dir Mitleid zu haben. Das ist eine Beschäftigung ohne Ausweg.
Falls du aus dem Fleck, in dem du dich befindest, nicht herauskommen kannst, dann wechsle zum Wenigsten dein Bezugsfeld des Geistes.
Geliebte, es gibt Menschen ohne Arme und Beine, und sie bedauern sich nicht.
Euch selbst leid tun ist schädlich. Habt weder mit euch noch mit sonstwem Mitleid. In Mitleid vergehen ist das gleiche wie auf jemanden heruntersehen, und ihr wisst Besseres als das.
Wenn ihr euch selbst bemitleidet, werdet ihr wie ein Bettler, der um Almosen bettelt, bloß, worum ihr bettelt, ist Sympathie. Vergesst Sympathie. Sie hält euch oder den Sympathisierenden an keiner guten Stelle.
Als Christus den Lahmen sah, strotzte er nicht vor Sympathie. Stattdessen sagte er dem Mann, sich zu erheben und zu gehen.
Ich sage euch, dass ihr euch erhebt und geht. Und falls ihr nicht gehen könnt, stellt euren Geist an einem anderen Ort ab. Das arme Du ist ein armseliger Refrain. Es bringt dich nirgendwohin.
Es steht dir viel besser an, die Frage zu stellen: „Was tue ich jetzt? Wohin gehe ich? Falls ich meine Lage nicht ändern kann, wie ändere ich sodann meinen Sinn über sie?“
Geliebte, ihr hättet es nie gerne zu kriechen, jedoch ist euch mehr als fünf Minuten lang bemitleiden das gleiche wie kriechen. Ihr müsst hochkommen und auf euren eigenen zwei Füßen an innerer Einstellung stehen.
Es mag sein, in eurem Leben gibt es eine riesige Tragödie. Nach wie vor habt ihr hochzukommen und der Welt einen Ton zu setzen, den sie wiederholen wird. Singt einen hohen Ton. Falls ihr nicht inspiriert seid, ist es danach an euch, Andere zu inspirieren. Worauf wartet ihr? Wartet ihr auf einen Anderen? Falls ihr euch bemitleidet, dann müsst ihr ja auf einen Anderen warten, der die Welt emporhebt.
Geliebte, ihr könnt euer ganzes Leben lang auf jemanden warten, der die Glocke der Erhebung schlägt. Sobald ihr eine Nachfrage erblickt, ist es an euch, sie zu erfüllen.
Wenn ihr euch leid tut, seid ihr kurzsichtig. Ihr überseht Anlässe. Wenn ihr euch selbst bedauert, schneidet ihr euch vom Durchgang ab. Wenn ihr kurzsichtig seid, haut ihr euch selbst übers Ohr.
Ihr habt eine Verantwortung, euch im Leben voranzubewegen. Unter allen Umständen müsst ihr das tun. Das ist ein Dargebot an euch. Das ist ein Dargebot, was ihr um eurer selbst, um eurer Familie und um der ganzen Welt willen annehmen müsst. Selbst wenn ihr an ein Bett gekettet seid, habt ihr eine Verantwortung, eure Gedanken anzuheben. Ihr habt eine Verantwortung, nicht an der gleichen Stelle zu bleiben. Insbesondere wenn ihr euch physisch nicht bewegen könnt, ist es zwingend, dass ihr eure Gedanken in Bewegung setzt.
In Fällen wie diesem – falls ihr euch nicht voranbewegt, seid ihr nicht unschuldig. Sich voranbewegen oder zurückschauen, sich voranbewegen oder der gleiche bleiben – das ist eine Entscheidung, die ihr fällt. Eine voreingestellte Entscheidung ist nichtsdestotrotz eine Entscheidung. Ihr wählt, was ihr wählt. Falls ihr zum Aussuchen mehr Alternativen nötig habt, dann findet mehr Alternativen um auszuwählen.
Es gibt kein Leben zum Verschwenden. Selbst wenn ihr 1 000 Inkarnationen habt, ist es euch nicht angelegen, zu warten, zu verschieben, zu verschleppen, zu trödeln oder Ausflüchte zu erstellen. Es ist eure Verantwortung, jetzt das Meiste aus dem Leben, was ihr lebt, zu machen. Es ist euer Leben, und es wartet auf euch. Haltet es nicht am Warten. Macht jetzt den Anfang.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/singe-einen-hohen-ton.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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