Realität
Gott redete …
Licht und Energie sind das gleiche, aber Energie ist nicht immer, was du dachtest. Es gibt eine Energie, die die Energie des Tätigseins übersteigt, welche von Tag zu Tag und von Augenblick zu Augenblick variiert. Das Licht, von der Ich rede, ist nicht wechselnd. Nenne sie Seelen-Energie, wenn du magst. Nenne sie Gott. Nenne sie was du magst, aber wisse, dass es in dir eine Energie gibt, die unwandelbar und unverwüstlich ist. Im Kranksein und im Gesundsein hast du sie. Du bist sie. Du bist Licht, ewiges Licht. Die Fackel, die du trägst, ist Mein.
Du bist angelegt, aufzuleuchten. Du bist ein entzündetes Wesen. Deine Flamme ist beständig. Ich fächelte Licht mit Meinem Odem an, und du kamst in die Existenz. Du warst niemals nicht-existent, aber du wurdest deinem eigenen Gewahren existent. Dir wurde dein Anbeginn im gleichen Atemzug, wie er Mir wurde, es brauchte bloß eine kurze Weile, bevor du die Augenlider hobst, und anhobst, dich selber in die Sicht zu bringen.
Du bist Mein auf die Erde hin gehauchtes Seinswesen. Du bist Mein Sein, Mein gesegnetes Wesen, Meine Schöpfung Ewigen Einseins, Mein geweihter Gedanke.
Sei heute, sofern du es kannst, oder an einem anderen Tag, falls du es heute nicht kannst, stille. Unterhalte dich einzig mit dir und Mir. Gehe heute nachhaltig mit deiner Licht-Energie um. Lasse sie größer aufflammen und koste sie aus.
Diese sich-selbst-gleiche Energie ist die Energie von Bäumen und des Grases, das wächst. Sie ist universelle Energie. Sie ist ein Fluss der Liebe, und sie fließt insgesamt von dir zu jedermann und allem, und von jedermann und allem zurück zu dir, selbst obschon du und Ich einzig sind. Du bist von ihr gesättigt. Du bist von diesem Licht des Seiens gebannt.
Kehre deine Beachtung heute von dir weg, und richte sie auf dieses fabelhafte Verbundensein zwischen Uns. Es ist nicht bloß eine Verbundenheit. Es ist Einssein selber.
Wenn du dir einen Baum ansiehst, steckst du im Anschauen des Baumes mit drin. Schaue den Baum an, und schließe dann die Augen, und, innendrin im Umkreis deines Herzens, kannst du anfangen, den Wesenskern des Baumes zu spüren, diese gleiche Essenz verortete in dir irgendwo Unplatzierbares.
Schließe eine Zeitlang vor dir die Augen, und sauge jene Essenz ein, welche die Essenz von dir ist. Es ist zudem das gleiche Fließvermögen in einem jeden anderen Seinswesen zugegen, welches ist oder je war oder je sein wird, unabhängig davon, wo sie sind oder gewesen sind.
Wir reden hier über mehr, als das Augen zu sehen vermag. Wir reden über mehr, als Worte besagen können. Nichtsdestotrotz, Wir reden über das, was du aufsaugen, zum Ausdruck bringen und mit dem du berauscht werden kannst, über diese überschwängliche Ruhe des Einsseins, welche dir ewiglich unterliegt.
Dieses Einssein ist nachhaltige Energie. Sie ist tonangebend. Sie ist überall, und sie ist ungebunden. Du trinkst sie dauernd in dich hinein. Nun gilt es dir, sie zur Kenntnis zu nehmen. Sieh dich nicht nach dem Glas um, dem sie entkommt. Du bist das Glas. Und du bist ihre Inhalte, und du bist der, der von ihr trinkt. Und es ist alles über dich hinausreichend.
Ewiges allgegenwärtiges Du, Mein schönes Kind. Wir träumten dich gemeinsam. Jedwede Aufteilung zwischen Uns ist ausgeträumterweise. Sie kann nie echt sein, dieses Bild von dir auf der Erde.
Da ist du und da ist Ich, und einzig Wir sind. Alles Sonstige ist Darlegung dessen, was nicht dargelegt werden kann. Es gibt für Unser Einssein, welches alles überspannt, keine Worte. Alles ist bloß das, was Wir vor langer Zeit an Vorstellungen hatten. Wir sind in Tagträumerei, du und Ich, und die ganze weltliche Existenz ist schier eine vorbeigehende Fantasie, Wir wiederum, du und Ich, sind stets und für immer und ewig, und es gibt sonst nichts als dieses Allwaltende Einssein, welches schier zwischen Uns abzulaufen scheint.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/realitaet.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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