Lies die Pracht der Sonne

God said:

Wacht zu Mir auf, Meine Lieben.

Ihr habt zu lange geschlafen. Nun ist es Zeit zum Erwachen. Steht auf. Erhebt euer schläfriges Haupt. Hebt eure Augen. Schaut zum Himmel hoch. Lasst den Himmel eure Realität sein, und ihr werdet ihn für Alle zur Realität machen. Ihr werdet das so machen.

Es gibt zwischen Uns keine Distanz, und doch kann Meine Hand so weit hinauslangen. Alles, was ihr zu tun habt, ist eure Handfläche nach oben drehen, und Ich werde sie erfasst haben. Ich fasse sie mit Meiner Liebe. Natürlich greift Liebe nicht zu, demnach werde Ich deine Hand einfach mit der Meinen beruhigen.

Wir sind wie zwei Fotografien, die eine auf der anderen. Sind Wir zwei oder Eins? Wir sind Eins. Wir sind vollkommen vermascht. Du indes siehst immer noch zwei anstelle von Eins. Dein Intellekt ist derart angereizt worden, er kann nicht still stehen. Wir aber sind still. Wir sind dennoch still und wir sind still mit der unerschütterlichen Ruhe einer schlafenden Lagune.

Wir schwimmen gemeinsam im Ozean. Ein weiterer Schwimmzug mehr, und du langst bei Mir an. Ich bin immer in deiner Reichweite. Dort wo Ich bin, gibt es keine Turbulenz, und ich bin überall, Ich bin die Höhe und Ich bin die Tiefe, und du bist bei Mir.

Turbulenz ist ein Geisteszustand. Sie ist nicht die Realität. Du hast es andersherum begriffen. Du denkst, Schmerz sei real. Du denkst, all jene Dinge, die du nicht magst, seien real. Du bist zur falschen Seite rüber getänzelt. Mit Sicherheit hast du etwas ausgelassen.

Oh, Ich weiß, du bist rasch dabei und denkst an all diese Beispiele des Schreckens, die zu schrecklich sind, um sie sich vorzustellen, aber warum tust du das? Warum solltest du das tun mögen? Wieso solltest du eben genau auf den Beschränktheiten dessen, was dir abscheulich ist, einschlagen? Wieso das, was du nicht magst, herausgraben und zur Schau stellen und es Realität nennen? Wie kann das wahr sein. Dass es geschah, dass es geschehen zu sein scheint, macht es nicht zu etwas Wahrem.

Es gibt keinen Bedarf dafür, was du nicht möchtest.

Und weswegen solltest du die Existenz des Nicht-Existenten nachweisen mögen? Ist deine Realität der Meinen überlegen? Du hältst an dem Nicht-Existenten fest und hältst Mich für es verantwortlich.

Die Schönheit in der Welt ist dir unbegreiflich. Es ist schwer, sich die Weite und köstliche Schönheit eines Sonnenaufgangs einzuverleiben. Du bist mit wichtigeren Dingen belegt, sagst du, und verbringst wenig Zeit mit der Bewunderung für ein derartiges Farbspiel, für ein derartiges Symbol für ewiges Leben, für eine derartige Zurschaustellung von Gottes Licht, wie es sich für dich zum Ansehen darbietet, denn du bist zu beschäftigt.

Der Sonnenuntergang ist nicht weniger schön. Schaut euch beide Aspekte der Sonne, der Andienung und des Abganges ihrer selbst, an, und ihr werdet viel dazulernen. Werft eure Bücher weg und lest die Pracht der Sonne. Denn sie ist mein, und sie ist euer. Ihr habt vergessen, wie Schönheit lesen geht. Ihr habt vergessen, euch nach ihr umzusehen.

Fangt die frühe Morgensonne in euren Armen ein, und sie wird bei euch bleiben. Gebt euch ihrem Dahingehen im Zwielicht preis. Sie geht aus gutem Grund. Sie hört mit dem Scheinen nie auf. Sie wird bloß dann und wann nicht gesehen. Manchmal ist sie nicht in eurem Sinn.

Erachtet die Sonne als euer Kind. Sobald euer Kind aufwacht, möchte es euch sehen. Und abends bringst du es zu Bett. Als Erstes wie auch als Letztes – da ist du und die Sonne, dein Kind.

Die Sonne wird nie müde. Sie wird es niemals satt haben, da sie nie mit dem Scheinen aufhört. Scheine mehr, und du wirst niemals ermüden. Du bist es überdrüssig, Mein Licht nicht zu scheinen.

Translated by: theophil

 

Your generosity keeps giving by keeping the lights on