Komme was mag
Gott redete …
Sobald du deine unsichtbare Stärke kennst, werden dich die Winde des Lebens nicht erschüttern. Wie ein Baum, so beugst du dich und bietest all jenen unter deinen Ästen Schutz. Stürme bestürzen dich nicht. Weder Tag noch Nacht bestürzt dich. Du bist unter der Sonne, den Sternen und dem Mond und unter den ungesehenen Planeten beschützt. Du weißt um den Baldachin, unter dem du stehst. Und du weißt, wie tief deine Wurzeln reichen. Und demnach gibst du Anderen Schutz. Ihr seid Meine Sprösslinge.
In dieser Manier entwickelt sich das Leben. Eine Sache führt zur weiteren. Du stehst in der Nähe eines Anderen, und dann stehen Andere in der Nähe von dir.
Anders als bei den Bäumen setzen dich Ereignisse im Leben in Zeit und Raum in Bewegung. Sie lassen dich nicht still stehen. Ereignisse im Leben sind wie Kontraktionen, die dich ausgebären. Sie treiben dich voran. Und, unterdessen Wir, du und Ich, fortfahren, wirst du den Vorkommnissen weniger Glauben und zur gleichen Zeit höhere Wertschätzung schenken.
Jedes Ereignis in deinem Leben ist ein Trittstein. Hättest du lieber keine Trittsteine? Die Alternative ist, dass du bleibst, wo du bist. Viele Male hast du versucht, dich dort einzugraben, wo du bist.
Sobald du erkennst, dass du dem Rest der Menschheit ein Helfer bist, ist dein Leben leichter, weil du es beschlossen hast. Unentschlossenerweise bist du auf Gedeih und Verderb den Ereignissen ausgeliefert. Entschlossenerweise weißt du, du erhebst dich von der Erde und reichst hoch zum Himmel.
Du bist nicht hier um deiner selbst willen. Du bist für Mich hier. Deswegen bist du hier für das Gute von einander. Dein Bewusstsein formt Andere. Dein Bewusstsein ist ein Tribut an Mich, und ist dein Privileg, es Anderen offenzulegen. Ich kenne bereits deinen Wert. Nunmehr enthüllst du ihn Anderen, sodass sie ebenfalls in der Liebe stark zu werden vermögen.
Wer auch in dein Leben eintritt, Ich habe sie zu dir geschickt. Sie rufen deine Aufmerksamkeit zu Mir. Selbst diejenigen, die dich scheinbar verletzen – sie weisen dich zu Mir. Es mag sein, sie haben ihre Mission und die Botschaft, die an ihnen ist, sie auszuliefern, vergessen, indessen leiten sie gleichwohl deine Aufmerksamkeit auf Mich. Du wirst vielleicht in jenen Zeiten deine Faust gegen Mich erheben, zumindest aber denkst du an Mich. Ganz ähnlich, öfters rufst du Mich an, wenn du dich in Schwierigkeiten befindest, und, wenn du merkst, welches Glück du hast, höre Ich dich danken. Dankeschön.
Wie mit dem Leben umgehen. Auf jeden Fall ihm gegenüber keine Grimassen schneiden. Habe Nutzen von ihm.
Die andere Wange hinreichen ist das Unerwartete tun. Mache heute etwas Überraschendes. Mache heute viele Überraschungen. Überrasche dich selbst in deiner Freigiebigkeit gegenüber Anderen. Sieh, was das für ein Vergnügen ist. Zum wenigsten kannst du still Meinen Segen spenden. Unbesehen alles anderen, du kannst einen Anderen an Meiner Stelle segnen. Auf gewöhnliche Weise reagieren reicht dir nicht mehr, denn du kommst dahinter, dass du nicht gewöhnlich bist, und dass du keinen Augenblick lang dafür bestimmt warst.
Was wäre, wenn du heute alles aus einem anderen Blickwinkel her siehst? Sobald du das tust, wird alles herumgedreht. Alles hat sich neu anzuordnen. Die Welt ändert sich gemäß deiner Sicht auf sie. Du verwandelst dich laut dessen, wie du dich selbst siehst. Du brauchst dich nicht mehr auf die alte Weise anzuschauen, vielleicht so, wie es durch diejenigen, die weniger gewahr sind als du, auf dich übergekommen ist. Ich habe dir deine gegenwärtige Auffassung deiner selbst nicht hinterlassen. Infolge ist deine gegenwärtige Konzeption inkorrekt.
Du bist weitaus mehr, als sich das irgendwer austräumte, irgendwer, den es gibt, Ich ausgenommen. Du weißt nicht um all das Gute, wozu du in der Lage bist, allerdings wirst du es herausfinden. Ich werde es dich lehren. Das Leben wird es dich lehren. Du wirst zu einer neuen Sicht auf dich selbst erwachen, zu einer, die in höherem Einklang mit der Meinigen steht, und infolgedessen näher an der Wahrheit ist, und infolgedessen näher an Mir, denn Mich verlangt es, dass du näher heran kommst.
Translated by: theophilPermanent link to this Heavenletter: https://heavenletters.org/komme-was-mag.html - Thank you for including this when publishing this Heavenletter elsewhere.
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