In der Pause zwischen den Dimensionen

God said:

Geliebte, ihr verlagert euch in zahlreiche Dimensionen und von dort wieder heraus. Selbst in der relativen Welt tut ihr das. Ihr zieht euch eine Schürze an. Ihr legt sie ab. Ihr fahrt mit dem Auto. Ihr fahrt mit dem Bus. Ihr geht schnell. Ihr geht langsam. Ihr lest einen Kriminalroman. Ihr lest Lyrik. Ihr geht die ganze Zeit in Schichten von Dimensionen hinein und aus ihnen heraus. Zugang zu anderen Dimensionen haben ist euch wahrlich nichts Neues.

In der Pause zwischen einer jeden Dimension betretet ihr das Göttliche. Vieles am relativen Leben selbst ist göttlich, Geliebte. Wenn ihr Freude empfindet, habt ihr Eingang zu einer Dimension der Freude gefunden. Wenn ihr euch traurig fühlt, habt ihr Zugang zu der Dimension der Traurigkeit.

Ihr habt nicht jede Minute glücklich zu sein. Seid in der Dimension, in der ihr seid, und wisst, ihr könnt aus ihr herausgehen und nach Belieben eine andere betreten. Lasst Uns mal sagen, ihr befindet euch in einer Dimension der Traurigkeit. Ihr müsst dort nicht bleiben. Ihr habt ihr auch nicht zu entrinnen, so als wäre euch ein Drachen auf der Spur. Genießt eure Traurigkeit eine Weile, und steht dann auf und geht da raus.

Zwischen jeder Dimension in der relativen Welt, die ihr betretet, liegt eine Tiefe an Stille. Ihr mögt es, in dieser Stille zu sein, und gelegentlich seid ihr euch gewahr, dass ihr da gegenwärtig seid. Einen Gutteil der Zeit seid ihr euch nicht gewahr. Das ist ebenfalls in Ordnung, ob ihr das nun glaubt oder nicht!

Ihr seid sogar davon entbunden, stets glücklich zu sein zu haben! Euer Leben auf der Erde ist eigentlich kein Kapitel übers Erzielen. Es wird euch wie eine Erleichterung vorkommen, dass es in Ordnung ist, ein minderleistender Versager zu sein! Ihr habt nicht jeden Augenblick Glücklichsein zu erringen. Das Glücklichsein in der relativen Welt funktioniert ganz und gar nicht auf diese Weise.

Das Glücklichsein kommt gewöhnlich unerbeten. Selbstverständlich könnt ihr zur Unterhaltung ausgehen. Ihr könnt euch an einem guten Musical erfreuen. Ihr könnt euch in dem Café an der Ecke eine Tasse Kaffee schmecken lassen. Ihr könnt euch im Fernsehen einen guten Film anschauen. Das sind vollauf legitime Tätigkeiten. Eine Zeitlang unterhaltet ihr euch selbst und zieht euch von euren sich kauernden Gedanken der Traurigkeit ab.

Natürlich sage Ich euch nicht, euch in der Traurigkeit niederzulassen, es euch da bequem zu machen und dort so lange zu bleiben, bis ihr euch da loseisen könnt. Ich sage vielmehr, dass das ein Stuhl ist, in dem ihr sitzt. Ihr habt andere Stühle zum Sitzen. Steht aus dem Traurigkeits-Stuhl auf und nehmt einen anderen Platz. Es ist nicht schlecht, traurig zu sein. Sie ist bloß ein Stuhl, in dem ihr sitzt, aber nehmt den Stuhl nicht in Beschlag. Ihr sitzt eben gerademal eine Weile in ihm. Dann erhebt ihr euch und probiert einen anderen Platz oder ein anderes Bett, so wie es Goldlöckchen tat.

Sagt nicht zu euch, dass ihr dauernd in dem Traurigen Bett schlafen müsstet. Ihr probiert es aus, das ist alles. In einem Geschäft würdet ihr allerhand Matratzensorten ausprobieren. Daran ist nichts Falsches. Und welche Matratze ihr auch kauft, ihr behaltet sie nicht fürs ganze Leben. Keine Matratze ist permanent, Geliebte. Kein Stuhl ist das. Keine Stimmung ist das.

Zwischen jeder Stimmung liegt ein Bett der Stille. Jedweder Gestimmtheit unterliegend ist das Bett der Stille. Ihr könnt euch ihrer gewahrer werden. Unter der Traurigkeit liegt diese reichhaltige Ruhe. Unter prächtiger Freude liegt diese reichhaltige Ruhe. Unter dem Schmerz. Allem unterliegend ist dieses reiche Ausmaß an Stille. Das zu vergeigen, Geliebte - das vermögt ihr nicht.

Da ist dieses eine einzige Bett, in dem ihr stets liegt, und es ist das Bett der Stille. Es ist restlos das eure. Wir legen Uns gemeinsam in dieses Bett, und Wir stehen niemals davon auf. In der Zwischenzeit träumst du davon, in ein Kaufhaus zu gehen und andere Betten auszuprobieren. Ich begleite dich gleichwohl. Selbst in deinen Träumen und Trugbildern bleibe Ich an deiner Seite. Ich lasse dich nicht stehen.

Translated by: theophil

 

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