HEAVENLETTER # 5483 Wahrheit ist eine große Gabe
WAHRHEIT IST EINE GROSSE GABE
Gott redete …
Ist es dir nicht ein unbändiges Geschenk gewesen, einen blauen Himmel zu erblicken, ebenso einen nachtblauen Himmel, mit Sternen und Hoffen befunkelt? Wie steht es um Blätter auf den Bäumen, die die Farben wechseln, die zum Vorschein kommen und später verschwinden? Und wie steht es um Säuglinge, die derart unschuldig und machtvoll und sich ihrer Bedürfnisse gewahr sind, im sicheren Wissen, dass ihre Bedürfnisse gestillt werden?
Ihr lebt in einem großen Wunderwerk des Lebens, welches nicht übersehen gehört.
Es gibt Hündchen und Kätzchen, und Elefanten und allerhand Tierarten, die naturgemäß darum wissen, wie die Fürsorge um ihre Kinder auszuführen geht. Ist dies nicht ein Geschenk, was überreicht wurde? Wie bemerkenswert und voll das Leben ist! Ja, so ja ohnegleichen viel Milch vorhanden ist, weswegen sollte da jemand über verschüttete Milch aufschreien mögen?
Es ist nichts eminent Verkehrtes am Aufschreien. Es ist ebenso Teil des Lebens - ist es allerdings nötig, über so vielem aufzuschreien, wie ihr es etwa tut, und womöglich das Ablaufdatum des Aufschreiens im Testament zu verlängern bis hin zu Herzeleid, welches einen übermannt?
Finde das, was dir im Leben Vergnügen schenkt, und mithin das, was dir vom Inneren her Entzücken verschafft. Komme zum Leben mit der Anschauung, hoch erfreut zu sein. Mache es ebenso leicht, zufriedengestellt zu sein, wie es leicht ist, unmutig zu sein. Richte dein Augenmerk darauf, was dir Glücklichsein bringt. Ist es derart schwer, deine Segnungen aufzuzählen? Oder bist du besser darin, die Segnungen anderer Leute und das Knappdransein bei deinen eigenen aufzuzählen? Ihr Lieben, manchmal seid ihr mit dem Leben schrullenhaft.
Zu den erklecklichsten Dingen, die ihr für das Leben tun könnt, gehört, was das Leben angeht verträglich zu sein. Okay, heute morgen brannte dir das Toastbrot an. Ist dir das wirklich so wichtig? Selbst wenn der Toast anbrannte, kannst du das Leben bewillkommnen. Perfektion ist dir nicht geschuldet. Sobald du Perfektion auffindest, hast du einen Bonus empfangen. Es zeitigt einen Unterschied, ob du Perfektion erwartest, ob du auf ihr beharrst, oder ob du sie als ein herzu geladenes Geschenk willkommen heißt.
Wie möchtest du gerne begrüßt werden? Möchtest du, dass dich das Leben angrummelt?
Sobald wirkliche Beschwernisse eintreffen, merkst du den Unterschied. Du ließt dir Zeit damit, einem Freund nachzutrauern, der mit einer Freundin von dir durchgebrannt ist. Wie dein Herz verwundet wurde, und wie du littst. Danach, als deine Mutter oder dein Vater starb, oh, ja, da spürst du nun den Unterschied in deinem Empfinden, einen Verlust erlitten zu haben. Du hast dein Herz an etwas weniger Unerlässliches vergeudet. Jetzt bemerkst du, wie tief Verlust gehen kann.
So viele Leute sind sich sicher, sie wären glücklicher, sobald sich in ihrem Leben etwas ändere, hinwiederum gibt es viele Menschen, die das Kostbare haben, nach dem es dir so sehr ist, und sie haben das Glück nicht gefunden, welches deiner Auffassung nach mit ihm mit Sicherheit einhergehe.
Du siehst dich nach einem Ding nach dem anderen um, dass es dir beachtliches Glück überbringe. Glücklichsein ist mehr als Geschenke in Empfang nehmen. Beträchtlicheres zufriedenes Glück rührt vom Geben her. Natürliches Geben bringt dir größeres Glücklichsein ein, als Zukommen-Lassen um einen Rückfluss zu bekommen. Ja, sei stets reell. Gib um der Freude am Geben selber willen. Ein Sich-In-Schale-Werfen, was das Zuwenden an Andere angeht, geht nicht für die reale Sache durch.
Ja, sei dir selber treu und nicht einem Idol, welches du in deinem Geist vorbringst. Warte mit deinem wahren Herzen auf, und daraufhin bist du ideal. Die Wahrheit ist ein großartiges Geschenk, nicht ein bezeichneter Rücklauf zu einem späteren Zeitpunkt einmal.
Ihr seid immerzu auf der Suche nach Wahrheit. Es ist ein solcher Friede, einfach aufrichtig zu sein. Dir selber auf den Rücken klopfen ist eher nicht allzu oft wahrhaftig. Ein Stück einer Frucht, eines Apfels beispielsweise, kann perfekt ausschauen, und dennoch kann jenem der Geschmack eines kleinen, kaum etwas hergebenden Apfels abgehen, der nicht mit der Hand gepflückt wurde und der vom Baum gefallen ist. Du mögest die guten Dinge geben und in Empfang nehmen, ohne im Rückfluss in Empfang zu nehmen zu haben. Es bist du, der du zu geben hast, einhergehend mit der Anschauung, dass es deinen Wunsch darstellt, zu geben, und das - das ist es dann.

