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HEAVENLETTER # 5462 Ah, süßes Mysterium des Lebens

AH, SÜSSES MYSTERIUM DES LEBENS

Gott redete …

Eine Zwecksetzung deines Lebens unter anderen muss dem Eintauchen in dieses Mysterium namens Leben gelten.

Du kannst dir klar sein, dass dein Behuf im Leben heißt, Mir zu dienen, was das gleiche ist wie dem Universum und einem jeden in ihm zu dienen. Der eine Zweck mag ja erhabener erscheinen als ein anderer, gleichwohl ist das nicht Meine Sicht. Zweck ist Zweck. Der kleine Bub, der in Holland seinen Finger auf den Deich legte, hatte einen Zweck. Sein Zweck war, eine Flut in Schach zu halten.

In der Welt hält ein Zweck ein bestimmtes Gewicht inne, und ein anderer Zweck ist geringer, ein weiterer größer, so allerdings sehe Ich es nicht. Ein jeder Zweck ist erheblich. Du bist lohnenswert. Ich sage es noch einmal: Du bist lohnend. DU BIST LOHNEND.

Worum ging es bei jener Fabel über den Löwen, der groß war, und über eine Ratte, die klein war, und dennoch, als der Löwe in einer Falle gefangen saß, nagte die Ratte das Seil, welches den Löwen gefesselt hielt, durch, und demnach war es die Ratte, die den mächtigen Löwen befreite. Ein jeder Behuf ist beträchtlich, vom kleinsten bis hin zum größten, egal wie die Welt dies sieht.

Ihr dient um jeden Preis. Ich bringe dies auf, da Ich euch gerne empfehlen möchte, dass ihr Kosten nicht mit Dienen in Verbindung setzt. Wieso? Ihr Lieben, warum die Konzeption von Kosten in die Dienste, die ihr dem Universum erbringt, mit einbeziehen? Weder Schmerz noch Leiden bringen erhöhtes Zudienstensein hervor.

Ja, natürlich, der Schmerz selber kann unter Umständen einem Zweck dienen, hinwiederum ist Schmerz nicht besser dienlich als Ledigsein von Schmerz. Schmerzen ist es nicht notwendigerweise angelegen, euren Dienst edel zu machen. Du kannst ohne Schmerzen ein Heiliger sein. Trage die Auffassung bei dir, dass du Schmerz irgendwelcher Art und Ausprägung nicht, absolut nicht, nötig hast.

Du hast nicht Schmerzen zu haben. Schmerzen haben gehört dir nicht zu. Fortwährender Schmerz ist kein Erfordernis. Ich würde es gerne sehen, so jene unter euch, die Leid durchmachen, in welcher Form auch immer ihr das tut, die Anschauung bei sich tragen, dass Schmerz keinen Bezug zu euch hat, nicht auf euch beruht. Ihr könnt durchaus eine gute innere Gesinnung, was das Leben als Ganzem und was euer Leben im Besonderen angeht, an euch haben. Ihr habt nicht durch Feuer zu gehen, um zu läutern, oder dem entsprechend Ähnliches.

Dies ist ein delikater Punkt, den Ich versuche herüberzubringen. Ich sähe euch gerne mit der Auffassung ausgestattet, dass Schmerz, einerlei wie kräftig ihr ihn habt und wie sehr ihr ihn von Amts wegen anscheinend nicht zum Aussetzen bringen könnt, nicht etwas ist, was ihr haben müsst. Es stimmt, dass von jedem Gutes herrühren kann, und, nach wie vor, ist Schmerz keine Erforderlichkeit. Eventuell hast du große Schmerzen. Du kannst sie nicht abstreiten, Mir wäre es indessen ausgesprochen lieb, dass du Schmerz nicht so in Betracht nimmst, als gehöre er zu dir.

Ebenso gehören die Gründe, weswegen du leidest, nicht aufgelistet und abgehakt. Auch müssen die Ursachen, wieso sonstwer keine Schmerzen hat, nicht aufgelistet und abgehakt werden. Weder Schmerz noch Schmerzfreiheit ist ein Maßstab für Wertigkeit. Ich möchte euch gerne mit dem Gedanken einhergehen sehen, dass ihr Schmerz nicht zu haben habt. Es wäre kein Opfer, Schmerz aufzugeben.

Könnt ihr mit Schmerzen couragiert sein? Ja. Können euch Schmerzen bescheiden machen? Ja, ja durchaus. Ihr könnt obendrein ohne Schmerzen ebenso tapfer und bescheiden sein.

Es existiert kein Preis, den du oder sonst jemand dafür, auf Erden am Leben zu sein, zu entrichten hat.