HEAVENLETTER # 5455 Höre Gottes Stimme
HÖRE GOTTES STIMME
Gott redete …
Höre Mich. Du glaubst an gespenstische Erscheinungen. All die Leute in deinem Leben, egal wie lieb und real sie dir sind, waren und sind Erscheinungen. Du dachtest, du sahst sie. Du erkanntest sie dank deiner Sinne. Ihre Herzen rührten dein Herz. Du hieltest ihre Hände. Sie hegten und pflegten dich, oder sie taten das nicht. Du hörtest ihre süßen Stimmen oder ihre rauhen Stimmen, ihre Rührung, sachte, oder wie auch immer sie war. Es ist keine Frage, dass dir diese Erscheinungen aus der Vergangenheit eine Menge bedeuteten und derzeit eine Menge bedeuten. Du erinnerst dich an sie, und dein Herz fährt fort, durch deine Gedanken an sie, egal wo sie sich derzeit befinden, gestillt zu werden. Auf jeden Fall werden sie dir zu traurigen Erinnerungen, sei es, sie sind noch auf der Erde, sei es, sie sind im Himmel. Selbst lange währende erinnernde Angedenken sind flüchtig.
Menschen waren dir immer so real. Sie sind dir jetzt real, selbst während du einen kurzen Blick, dass sie Figuren in einem Traum sind, erhaschst. Der Traum ist nach wie vor vorhanden. Du glaubst an das, was dir in einem Traum auferlegt wurde, derart real-scheinend war es und ist es dir immer noch. Der Traum hält dich in einem Schraubstock, und dein Herz ächzt, auf diese Weise oder auf jene Weise. Du hältst den Traum fest. Du stellst ihn von Zeit zu Zeit vor dich hin. Du ergötzt dich an der Schönheit des Traums oder an seiner Ärgerlichkeit. Die früheren Träume hacken ungemein auf dir herum, selbst so täglich neue hereineilen und -kriechen, bei welcher Bewandtnis auch immer.
Sofern du in einer Haftanstalt lebst – dies ist nichts als ein Traum. Sofern du in einem Schloss lebst, dies ist nichts als ein Traum. Dies allesamt in der Wildnis oder in einem Hochhaus ist bloß ein Traum, den du anblinzelst und an den du mächtig glaubst.
Derart ist die Natur des Lebens in der Welt. Sie verführt dich zu einer fragilen Realität, welche dir eine Mogelpackung zustellt. Der Traum ist eine Masche, dennoch hast du das Gefühl, dies sei alles, nach dem du dich zu richten habest. Selbst so dies ein Traum ist, ist es dein Traum, und ist er dir kostbar. Sogar eine alte Karteikarte ist dir kostbar. Ein Bild einer Großmutter, die du nie kennenlerntest, ist dir kostbar. All die Erinnerungen sind dir kostbar. Du hängst an ihnen. Du hängst an ihnen um deines lieben Lebens willen, denn, als Bestes, was dir klar ist - diese Reminiszenzen an Träume sind dein Leben, ja gar so du sie dir – dir nicht bekannt – auf einer Leinwand anschaust. Du glaubst, sie seien für deine ureigene Existenz wesentlich, gleichwohl sind sie eine vorüberziehende Brise.
Nun gut, deine Wiedererinnerungen deiner Träume sind deiner Existenz zu jener Zeit auf der Erde unentbehrlich. Wo wärst du ohne sie? Dein Leben hier auf der Erde ist ein Bilderbuch, eine simple Handzeichnung, indessen dir nicht anhaltend derart simpel. Das Leben auf der Erde scheint wie etwas, um daraus schlau zu werden, zu sein.
Manchmal wäre es dir lieb, zu vergessen, dem gegenüber ist es schwer, gegen all diese Stimmen, die dich herrufen, weiterzukommen. Greife dir Meine Stimme heraus, denn Ich bin real. Ich existiere. Just so wie du existierst und inwendig in Mir existierst. Dir war nie ein Ende zu Eigen, genauso wenig ein Beginn. Wir waren dauernd. In Meinen Gedanken warst und bist du immer. Wir waren stets Eins und sind Eins. Wir sind tüchtige Gefährten, du und Ich, und du bist die Liebe Meines Lebens.
Wir sind Realität. Da ist deine schmächtige Einbildungskraft, und da ist die Große Wahrheit von Uns. Und doch verbringst du derart viele bewusste Zeit ohne ein Eingedenken Meiner, hinwiederum erinnerst du dich eines eingebildeten Picknicks im Park, wo es eine Menge Eiskrem zu verkosten gab.
Das Leben spielt Possen, hat es nicht bei ihm den Anschein? Auch so bist du, tief drinnen, mit der Wahren Realität vertraut. Du und Ich, Wir kennen einander sehr gut. Tief drinnen kennst du alles was von Bedeutung ist, dennoch bist du ängstlich, dich dorthin zu begeben. Womöglich hast du den Gedanken an dir, es sei tollkühn, in der Bewandtnis, was es mit dem Traum auf sich hat, Bescheid zu wissen, denn ohne ihn, da könne es ja sein, dass du, das kleine du, nicht existierst. Ich sage dir, dass du stets Mein Selbst bist, und dass du, in der Realität, niemals minder bist. Höre Mich.

