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HEAVENLETTER # 5453 Zum Schlag des Herzens Gottes tanzen

ZUM SCHLAG DES HERZENS GOTTES TANZEN

Gott redete …

Das Leben leben ist die Schleusen eines Dammes öffnen. All die Wellen des Lebens, die fröhlich oder betrübt herein strömen und heraus strömen, stromabwärts oder stromaufwärts, das ist dein Leben, so wie du es lebst. Alles ist gutes Leben, gar dann, wenn du es für traurig oder übel beraten bezeichnest.

Du bist in jedem Falle beweglich, nicht reglos. Am Leben, da sind deine Seele und dein Körper und alles, womit du dich identifizierst, belebt. Dein Körper ist, selbst im Koma, lebendig. Deine Seele ist frisch, unabhängig davon, wo dein Leib ist oder was er tut, oben in der Stadt oder in einem Grab. Du, die Essenz von Dir, hörst nicht einmal ein einziges Mal auf mit dem Hoch-Ausschreiten. Freue dich darüber, im Leben lebendig zu sein. Mache Freudensprünge und tanze merengue. Nimm dir eine andere Brille, und du wirst weiter in die Ferne sehen können. Oder nimm deine Brille herunter, die deine Sicht einschränkt. Nahebei oder weiter unten in der Straße, du wirst deutlicher sehen. Deine Sicht ist über dein Sehvermögen hinausgehend. Das Physische ist eine schiere Anverwandlung an das, was beträchtlicher ist als das Physische.

Es gibt nichts, was deine Sicht abblockt, ausgenommen die Garnitur deiner Augen. Du kannst über deine Sicht hinausreichend sehen. Der Blinde kann mit seinem inneren Gesichte sehen. Du kannst mit Anfassen sehen. Der Geschmackssinn kann dich verzücken. Der Geruchssinn kann dich verlocken. Du kannst Musik hören jenseits der Sinne und jenseits der Sphären. Du wirst dort anlangen, dir dies stattzugeben.

Worauf legst du dein Hauptaugenmerk? Wieso, dies ist dein Leben. Dein Leben winkt dich herbei. Es winkt dich jetzt herbei. Dein Leben hat seinen eigenen Vogelgesang. Das Leben bringt dich im Handumdrehen durch das Universum und durch alle Ewigkeit. Der Gesang des Lebens lädt dich ein. Es fasst dich an der Hand und wirbelt dich wie eine Ballerina oben auf eine Musicbox. Dies ist eine sich im Kreis bewegende Welt, in der du lebst. Dreh dich, dreh dich, so läuft die Welt. Rascher und rascher, höher und höher, so lange bis dein Inneres außen und das Äußere innen ist. Du hebst den Rand deines Rocks, und herum wirbelt dein Rock, und herum saust dein Rock, während du den ganzen Tag und die ganze Nacht über tanzt.

Und nun bist du ein Akrobat, ein Hampelmann und ein Säugling in einer Wiege, vom Fuß deiner Mutter geschaukelt. Etwas anderes als Freude gibt es nicht, und nichts anderes als Magie, Mysterium, Hauch und eine Hand, die die Hand eines anderen hält. Wer erfand Tänze? Was machte als erstes Musik, wenn es denn nicht Stöcke waren? Wer blies als erster in ein Rohr? Wer bohrte Löcher in das Rohr und bezeichnete das als eine Flöte? Wer wendete sich als erster nach links, und wer als erster nach rechts, und wer äußerte als erster, dies sei ein Zweierschritt, und wer trat als erster auf den Zeh eines anderen, wobei nichts daraus gemacht wurde, weil wir es mit einem Tanz zu tun hätten? Wer verehrte als Erster Gott mit einem Tom-tom und Füßeklopfen, alldies in einem herrlichen Aufruhr namens Tanz? Wer stimmte als Erster den Schlag seines Herzens mit der Musik ab und bündelte das Universum in aller Magie und rührte Herzen zu freudiger Erregung?

Schau dir an, was Musik tat. Schau dir an, was der Tanz wirkte. Musik und Tanz riefen alle Herzen her, die sich zu dem Schlag Gottes rührten, in Verehrung Gottes, primitiv und gänzlich und Heilig.

Wer wurde als erstes hochgehoben und in die Luft geschwungen? Wer setzte sich als erstes hin und sah den Tänzern beim Tanzen zu? Wer vernahm als erstes Töne des Jubels in seiner Kehle und bezeichnete Töne, so wie man das Alphabet mit Namen versehen hat, hohe Töne und tiefe Noten und halbe Noten und und und und, so lange bis die Musik von selbst sang, sich selbst tanzte, sich selber herzte und sich selbst im Flug über die Berge und den Himmel trug und Musik in den Sphären machte und sich zu sich selber herunterbeugte?

Weitere Instrumente wurden geboren. Musik ging in die Stadt, und Tanz war die Musik des Lebens und hörte niemals auf, derart wundersam war sie, so sehr Fröhlichkeit anregend, und alles geriet zu einer Bezeugung an Gott den Allerhöchsten, so Musik Erhebung war, und so sie jedermann kannte, so jeder sich auf die Schenkel schlug und jeder Musik machende Armspangen trug, und so Kehlen Halleluja sangen auf die Melodie der Liebe Gottes.

Und mithin waren Tanz und Musik als Eins geboren und wurde Gottes Pracht auf der ganzen Erde verlautbart.