HEAVENLETTER # 5423 Setze dich mit deinen Verlangen in Verbindung
SETZE DICH MIT DEINEN VERLANGEN IN VERBINDUNG
Gott redete …
Das Leben ist angelegt, so zu sein - leicht.
Habe gar das schmächtigste Verlangen an dir, und bevor du dich versiehst, tritt das in Erfüllung gegangene sehnlich Erwünschte vor dir zutage. Wisse einfach, dass auf alles geachtet wird. Setze dich mit einem linden Begehren in Verbindung, daraufhin lasse es los. Lasse es gehen. Lasse es freundlich und leicht los, und auf diese Weise kommt es zu dir.
Freilich, Lasst Uns das klarstellen, bevor du in einer Hängematte herumlümmelst, und darauf wartest, dass dir dein sehnliches Verlangen kredenzt wird. Wenn du dir eine Ausbildung auf einem College wünschst, komme raus hier, bewirb dich, und begib dich ans Studieren, sobald du einmal bei der Schule angenommen bist. Wenn du ein großartiger Athlet bist, wird ein College vielleicht an zweiter Stelle, hinter dir, rangieren. Dessen ungeachtet, du machst dich auf die Socken.
Zur selben Zeit wie du für dein Leben Verantwortung übernimmst, fühlst du dich locker bei ihm. Studieren kann leicht sein. Begreifen kann leicht sein.
Sowie dein Brennpunkt lautet, das Leben sei schwierig, wie ist es da um deine Erwartungen bestellt?
Los lassen bedeutet nicht Verantwortung los lassen. Sich Sorgen machen und Furcht sind nicht das gleiche wie Verantwortung. Sie sind unverantwortlich. Lasse sie los.
Bei allem, was du denkst und tust, gehst du in eine Richtung. Du tätigst Bewegungen. Du nimmst die eine Art Buch aus der Bibliothek mit nachhause, und nicht ein anderes.
Nicht alles, was sich begibt, ist kraft deiner harten Arbeit. Ich möchte so weit gehen und sagen: Du ziehst die Erfüllung deiner Begehren zu dir her, es gibt da freilich zudem eine umfassendere Sicht, und die heißt, dass immerzu eine Höhere Macht mit am Werk ist. Jene Höhere Macht ist dir zu Diensten.
Der ausgezeichnete Punkt hier ist der, dass du dich in eine Richtung aufmachst, die es Mir leicht macht, dir deine sehnlichen Verlangen anzudienen. Wie steht's denn damit!
Wir reden nicht über eine Entscheidung, die Ich, Gott, als von dir getrennt gesehen, treffe. Ich beschließe nicht, dir zu Hilfe zu kommen, oder dir nicht beizuspringen. Deine Denkweise und deine Lebensführungsweise ebnen den Weg für dein Leben. Wir könnten sagen, du sendest Mir Signale. Du schreist nicht mit lauter Stimme. Noch auch tippelst du auf Zehenspitzen herum. Du sendest Mir klare Botschaften. Du räumst den Weg frei. Du machst Platz für Mich.
Wenn du liebend gerne ein Opernsänger sein möchtest, ist es recht unwahrscheinlich, dass es an Mir ist, dich einfach so zu einem Opernsänger zu machen. Und daher machst du dich ans Singen. Und wenn du ein Schriftsteller werden möchtest, greifst du zur Feder. Ergreife, was dein Bestreben ist. Sehnliches Verlangen ist nicht bestimmt, eine Strapaze zu sein. Daher setzt du dich selber an, und findest Vergnügen an den Feldern, auf die du zuarbeitest.
Du weißt, hier geht es um mehr als um persönliche Anerkennung für dich. Du bist der Empfänger. Alles ist dir in die Hände gelegt. Selbst dann wenn du zudem dein ganzes Leben dem, was du empfängst, verleihst, bist du ein Entgegennehmender.
Bei so etwas wie Godwriting ist es klar, dass du es entgegennimmst. Es wird dir zugeliefert. Es ist nicht dein. Du bist ein Instrument, das in Empfang nimmt. Alle Wunder, die du in deinem Leben sich begeben siehst, sind dir zugestellt.
Wenn Ich sage, dass alles ein Geschenk an dich ist, könntest du entgegnen: „So? - wohl, wohl, wie steht es mit Kopfschmerzen, Gott?“
Du könntest schwören, dass du den Kopfschmerz nicht zu dir her geladen hast, allerdings, mitten im Eichenbaum liegt der Same. Das Leben mag ja wahllos erscheinen, jedoch nicht so wahllos, wie du meinst. Es ist etwas Lohnendes zugange, ob du es nun siehst oder nicht. Genauso wenig ist es nützlich, dir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie du das, was als Beschwernis in Betracht genommen wird, verdient haben könnest. In der Welt ist eine Unmenge Analysieren Usus.
Ich verwende einen Ausdruck, der dir vielleicht aufgefallen ist. Er lautet: „Sei es demnach.“ Und das ist eine Redewendung, die ebenso bei Meinen Kindern Verwendung finden kann. Es ist keine Untätigsein anführende Äußerung.
Lasst Mich euch sagen hören: „So sei es, dass ich mich an dieser Stelle befinde, an der ich mich momentan befinde. So sei es – was ich als nächstes tue, hängt von mir ab. Gott kommt mir zu Hilfe, gleichwohl gehe ich Gott mit offenen Armen entgegen. Ich begegne Gott zum wenigsten auf halber Strecke.“
Für den Moment lässt du es so gelten. Und danach nimmst du die Bewandtnisse von dorther. Du stimmst zu, dennoch sitzt du nicht dumm herum. Halte deine Augen darauf gerichtet, worauf du es abgesehen hast. Gehe voran. Kein Zeitverschwenden mit Warum's und Wozu's. Rücke einfach voran. Komme näher an dein Selbst heran.

