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Heavenletter # 2586 Christi Liebe war Gottes Liebe

Gott redete …

Christus war stimmig, und doch war er fest in dem, was er wusste. Er war nicht am Schwanken. Er wagte sich in gerader Linie hinaus. Seine Gott-gegebene Mission war es, Andere näher zu Mir zu bringen. Er wollte nichts für sich selber, außer das Geschenk der Liebe zu überbringen, welches ihm gegeben wurde, und welches er ganzen Herzens entgegengenommen hatte. Ein Herz voller Liebe kann alleinig Liebe ausschütten, und auf diese Weise wird Liebe vermehrt. Christus schüttete so viel Liebe aus, dass seine Liebe nach wie vor rund um die Welt widerhallt. Die Liebe, die er an Meiner Stelle gab, rührt die Herzen immer noch, auf die Melodie der Liebe zu schlagen. Buuum, buuum-ti-buuum, der Schlag der Liebe.

Er überreichte das einzige Geschenk, was da ist, zu überreichen. Er ging nicht einkaufen und packte nicht Geschenke ein. Er war nicht der Heilige Nikolaus. Der Heilige Nikolaus dient einem anderen Zweck als demjenigen Christi. Das physische Schenken von Geschenken ist ebenfalls lieb, Christus indessen gab keine physischen Geschenke. Er gab Liebe. Das ist alles, was er zu geben hatte, und er gab sie erklecklich. Er gab Liebe ohne Bänder daran. Er gab ganz einfach Liebe. Er verstrahlte sie. Er dachte nicht ans Liebe Geben. Es wäre für ihn unmöglich gewesen, nicht Liebe zu geben. Das wäre für ihn Entzug gewesen.

Christus war die Frucht der Weinrebe. Eine Traube, voller Saft, ist fertig, gepflückt zu werden, und der Saft wird zu Wein. Und also gab Christus derart arglos wie eine Traube. Jene, die um ihren Durst wussten, tranken zutiefst von Meiner Liebe durch Christus. Sie konnten nicht genug trinken. Sie wollten mehr. Sie trinken immer noch.

Christus verschenkte Liebe nicht aus einem Empfinden von Verpflichtung heraus. Er hatte nicht das Gefühl, dass die Liebe, die ihm anstand zu geben, ihm ein Eigentum war. Er dachte nicht in Begriffen von Schuld oder Schuldner. Er schenkte so frei, wie die Sonne Mein Licht scheint. Christus war eine helle Sonne auf Erden, und er schien sie. Wie er schien. Er konnte anders gar nicht. Licht war sein, um es zu geben, und geben, das tat er. Er war hilflos darin, dass er nicht anderes konnte als zu geben. Er war ein Sänger der Liebe, der zu singen hatte. Er konnte sich selber den Ausbruch des Gesanges nicht versagen.

Er war ein Fisch, der zu schwimmen hatte. Ein Fisch denkt nicht: „Oh, ich muss heute schwimmen.“ Es ist dem Fisch naturgemäß, zu schwimmen. Und so schwamm Christus in Liebe. Er reiste nicht um die ganze Welt, aber seine Liebe tat das, und seine Liebe ist nach wie vor am Reisen. Einmal in Bewegung gesetzt, bleibt Liebe in Bewegung. Schier so wie der Sonne keine Anleitung an die Hand gegeben wird, jeden Tag zu scheinen, so wirkt die Liebe unentwegt ihre Umwälzungen ohne weiteres Aufhebens.

Christus gab, gleichwohl dachte er niemals: „Ich gebe.“ Er stand nie morgens auf und hatte den Gedanken: „Oh, heute muss ich geben.“ Geben war kein Gedanke. Geben war sein Seien. Und gleichwohl hatte Christus keinen Gedanken, der nicht vom Geben von Liebe handelte. Er war machtlos, etwas anderes zu tun, als Liebe zu geben. Und so hatte er Weisheit inne ebenso wie Liebe, Und es hat freilich keinen Unterschied zwischen der Liebe und der Weisheit, die er gegeben hat, gegeben. Seine Liebe und seine Weisheit waren die Trauben vom selben Weinstock, den Ich gepflanzt und den Ich allen Meinen Söhnen übergeben hatte.

Denkst du, du seist nicht von demselben Weinstock wie Christus? Denkst du, du seist ein Anwärter auf den Thron, auf dem Ich sitze? Denkst du, dir sei eine spezielle Befreiung zugemessen worden, dir zu versagen, Meine Liebe entgegenzunehmen, oder, sobald sie einmal entgegengenommen worden ist, dich davon abzuhalten, sie mit Anderen zu teilen?

Geliebte, kein einziger ist Mir spezieller als als du, noch auch gibt es irgendwen, der weniger speziell ist als du. Es gibt keinen ersten, und es gibt keinen letzten. Mögest du einen jeden Tag für alle Meine geliebten Söhne und Töchter zu einem Weihnachtstag machen. Nimm Meine Geschenke entgegen, und im selben Anlauf, schenke sie weg und weiter.