Heavenletter # 2569 Mutter Teresa
Gott redete …
Es gilt euch nicht, euch selber und eure Bedürfnisse über diejenigen eines anderen zu stellen, ebenso auch gilt es euch nicht, einen anderen und dessen Bedürfnisse über euch und über eure Bedürfnisse zu stellen. Während ihr mehr in das Licht hineinwachst, wird dies nicht mehr länger für euch eine Frage darstellen. Ihr werdet tun und geben, einzig weil ihr dies möchtet. Geliebte, dies wird bedeuten, dass ihr Allen dient. Euer Dienen ist womöglich nicht in der Weise, wie man es euch beigebracht hat. Es bedeutet nicht, ihr werdet euer Hemd ausziehen und es weggeben. Es bedeutet, ihr habt nicht irgendetwas zu tun, und dennoch werdet ihr sehen, wie ihr Größerem dient, als euch selber. Ihr werdet nicht zu sehr daran denken, was zu euch gehört und was jemandem sonst gehört. Ihr werdet nicht mehr länger eure Handlungen derart stark abwägen.
Ihr werdet nicht denken: „Ich möchte eine sehr gute noble Person sein, ja in der Tat, ich möchte diesem Menschen, von meinem Leib weg, das Hemd geben. Ich möchte eine gute noble Person sein, dies ist mein Wunsch.“ Ihr werdet ganz automatisch wissen, was zu tun und wann es zu tun ist. Ihr könntet einen Anlass finden, wo es für euch naturgemäß ist, jemandem euer Hemd zu geben. Bei einem anderen Anlass werdet ihr dies nicht tun. Auf der Oberfläche ist es die gleiche Situation, und doch werdet ihr euer Hemd nicht hergeben. Der Impuls wird nicht da sein. Ihr werdet irgendwie einfach wissen, wem euer Hemd zu geben ist und wem nicht. Ihr werdet nicht darüber nachdenken, wie etwas aussieht, noch auch darüber, was richtig ist oder nicht richtig ist. Ihr werdet einfach aus eurem Herzen heraus geben. So oder so, ihr werdet nicht wanken.
Ihr werdet nicht versuchen, gebefreudig zu sein. Ihr werdet einfach wissen, hier zu geben, und nicht dort. Ihr werdet euch selber nicht in der einen Lage wundervoll finden, und nicht wundervoll in einer anderen. Ihr werdet nicht denken, dass ihr Gutes tut, oder nicht Gutes tut. Ihr werdet womöglich nicht bewussterweise wissen, dass es gut für euch ist, der einen Person zu geben, nicht euch zuliebe, sondern der Person zuliebe. Gleichfalls, wenn ihr nicht gebt, wird es ebenso der Person zuliebe sein, dass ihr nicht gebt. Ihr werdet in eurem Leben zu einer Stelle kommen, wo ihr naturgemäß wisst, was förderlich ist, für einen Anderen zu tun und was nicht. Es wird automatisch sein, schlicht so, wie ihr euren Arm herausstreckt, um ein Kind davon abzuhalten, über die Straße zu rennen, wenn ein Auto kommt. Ihr werdet dabei nicht zögern.
Es gibt andere, feinere Situationen im Leben, wann ihr wissen werdet, wann und was zu geben ist und wann und was nicht zu geben ist. Und es wird immerzu dienstbar sein. Ihr werdet euren Platz in dem Kosmos kennen. Es ist nicht immer ein Gefallen, für jemanden eine Menge zu tun, manchmal aber ist es das. Ihr werdet einfach wissen, wann euer Handeln zu echtem Nutzen für den anderen ist. Ihr werdet nicht versuchen, jemandem alles zu sein.
Mutter Teresa gab von sich selber. Sie gab nicht irgendetwas auf. Sie tat genau, was sie tun wollte. Ihren Dienst an der Welt nicht darreichen hätte für sie nicht ein großes Opfer bedeutet. Mutter Teresa gab und gab, aber sie nahm nicht von sich selber weg. Sie war schlicht sie selber. Sie war nicht bemüht, Mutter Teresa zu sein, denn sie war Mutter Teresa. Sie war schlicht zu jener Statur herangewachsen.
Was auch immer für euch in der relativen Welt ansteht zu geben, eure Liebe wird damit einhergehen. Und eure Liebe möchte ebenso mit dem einhergehen, was ihr nicht gebt.
Und desgleichen, ein Jeder wird, in eurer Präsenz, großen Segen von euch empfangen. Dies wird ebenfalls automatisch sein. Ihr werdet nicht in der Lage sein, dem aufzuhelfen.

