Heavenletter # 2478 Entwirf dein Leben
Gott redete …
Wenn du dich gehetzt fühlst, bist du derjenige, der dich selber dazu veranlasst, zu einen. Es sind nicht all die Dinge, die du zu tun hast.
Falls du nicht mit alldem mithalten kannst, was du zu tun hast, hast du vielleicht gar nicht alles zu tun, was du dir selber aufgegeben hast zu tun.
Vielleicht bist du ein harter Zuchtmeister.
Vielleicht versuchst du, dich mit dem Leben in ein Rennen zu begeben.
Vielleicht versuchst du, jedem alles zu sein.
Einerlei wie weit, oder einerlei wie klein deine Arena des Lebens ist, mache das Leben leicht. Sei locker bei ihm.
Sofern du ein Redner bist, hast du womöglich nicht derart viele Redetermine anzusetzen.
Geliebte, ihr seid nicht auf die Zeiträume angewiesen, in denen ihr lebt.
Kehrt in eurem Geist zu dem simplen Leben zurück.
Sofern ihr tatsächlich zu viel habt, dessen ihr euch anzunehmen habt, dann ändert euer Leben.
Sofern ihr zu viele Dinge in eurem Geist herumtragt, habt wenigere bei euch.
Unter Umständen ist es nötig, dass ihr zu mehr Dingen Nein sagt, und mehr Ja zu anderen Dingen.
Ihr seid nicht bestimmt, ein Sklave des Universums zu sein. Ihr seid bestimmt, euer Leben zu entwerfen. Zupft das Übermäßige in eurem Leben heraus. Reduziert es auf das mindeste. Vielleicht habt ihr nicht in allem perfekt zu sein. Vielleicht hat euer Haus nicht perfekt zu sein. Vielleicht habt ihr ebenfalls nicht perfekt zu sein.
Hast du vielleicht manchmal das Empfinden, dass du dich auf einer Bühne befindest und dass dein Leben eine Darbietung vor einem kritischen Publikum ist? Falls das so ist, bist du dein eigenes kritisches Publikum. Keiner sonst.
Nun ist die Zeit für dich da, dich zu schonen. Selbst wenn du nicht auf einer Bühne auftrittst, mache dir nichts aus Kritik. Finde stattdessen Vergnügen an dir selber.
Sei gut zu dir selber. Kein einziger macht es, dass du übertreibst, ausgenommen du selber. Falls du überarbeitet bist, hast du dich selber auf diesen Weg gebracht. Du bist derjenige, der die Stangen so hoch gelegt hat. Vielleicht hast du sie zu hoch gelegt.
Es ist nicht zu sehr das, dass du zu lernen hast, Anderen Nein zu sagen, obschon es sein kann, dass du zu lernen hast, Anderen Nein zu sagen. Du hast zu lernen, Nein zu dir selber zu sagen. Falls du dir zu viel angenommen hast, wieso, meinst du, hast du das getan?
Du musst dir den einen oder anderen Vorteil davon vorgestellt haben, anderenfalls hättest du dir das nicht angetan. Vielleicht bist du der Auffassung, du habest dich selber zu beweisen. Vielleicht denkst du, du habest dich stets zu vervollkommnen. Du bist derjenige, der den Metronom deines Lebens einstellt. Du bist derjenige, der mit der Peitsche knallt. Ausschließlich du. Selbst wenn zehn Leute dir sagen, was zu tun ist, derjenige, der zuzuhören hat, ist du selber. Du kannst dir selber ein Segen sein, oder du kannst ein Tyrann sein.
Nimm das Tempo raus. Sofern der Zug zu schnell fährt, bist du der Lokomotivführer, der es bewerkstelligt, dass er schnell fährt.
Sofern in deinem Leben zu viel Verkehr ist, komme von der Autobahn herunter. Finde eine Landstraße, auf der du fahren kannst. Hast du nicht die Berechtigung dafür?
Falls du dich im Leben in einer Tretmühle befindest, komme von ihr herunter.
Sofern du an einem Gebäude zu hoch geklettert bist, klettere herunter.
Vielleicht kannst du einen einfacheren Tisch decken. Wer sagte denn, du habest eine Fünf-Gänge-Mahlzeit zu servieren? Vielleicht braucht dich deine Familie weniger angespannt mehr, als sie eines Festmahls bedarf.
Vielleicht stülpt sich dir kein einziger über, und du alleine drängst dich dir selber auf.
Tue was du tun kannst, und tue nicht, was du nicht kannst.
Womöglich hast du dich nicht selber lahmzulegen.
Womöglich kannst du mehr an Spaß und Vergnügen denken und weniger an Verantwortlichkeiten.
Mache dich selber verantwortlich, mäßigen Schrittes entlangzugehen. Achte auf deinen Tachometer.
Richtet euren Pfad mit Rosenblütenblättern her, Geliebte. Ich begleite euch. Macht euren Pfad für Mich freundlich.

