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Heavenletter # 2464 Wie das Strömen eines großen Flusses

Gott redete …

Mache dir nicht zu viel daraus, wenn du dich schläfrig fühlst. Manchmal fällt es dir schwer, aufzuwachen. Und manchmal fällt es dir schwer, einzuschlafen. Beides Mal bist du verdrossen. Es ist du, der die Uhr stellt. Was wäre denn, wenn es recht so wäre, wenn du dich müde fühlst, und wenn es recht so wäre, wenn du hellwach bist? Was wäre, wenn du beides nicht für eine entsetzliche Sache hieltest? Was wäre, wenn es vollkommen in Ordnung wäre, wach zu sein, und ebenso in Ordnung, zu schlafen? Was hättest du daran auszusetzen?

Was wäre denn, wenn du all den Schlaf nötig hättest, nach dem es dir so sehr ist, und was wäre, wenn du all das Wachsein nötig hättest? Weswegen sagst du zum einen Zeitpunkt, das eine sei besser, und zu einem anderen Zeitpunkt, es sei nicht besser? Musst du dermaßen reguliert sein? Was wäre, wenn alles so recht ist wie es ist?

So wie die Dinge jetzt stehen, hast du etwas an dir auszusetzen. Ich dachte, du habest damit ausgesetzt, etwas an dir auszusetzen. Ich dachte, von jetzt ab würdest du überhaupt nicht mehr an Fehlermachen denken. Du würdest dich einfach selber lieb haben. Du würdest dich im Kranksein und im Gesundsein, im Schläfrigsein und im Wachsein lieb haben. Du würdest dich ganz einfach selber lieben. Du hast zu viel von dir selber verausgabt dabei, zu denken, etwas sei los, alldieweil alles gut ist.

Was wäre, wenn du von dem Attackieren der Welt wegen ihrer Neigungen abließest und stattdessen Vergnügen an ihr fändest? Für all das, was dir die Welt nicht bietet, bietet sie dir mehr. Mache dir die Gaben der Welt zunutze. Schmolle nicht darüber, was du als Knappsein in der Welt siehst. Ein kleiner Junge in Holland legte seinen Finger in das Loch in dem Deich und rettete somit Holland vor einer Flut. Er sah einen Bedarf und erfüllte ihn. Es gibt für dich keinen Bedarf, weiterhin üblen Gedanken Vorschub zu leisten. Fange nun etwas damit an. Höre nicht mehr hin, sowie sie hereinkommen. Ein Pfui auf die Nachrichten der Welt. Mache bessere Nachrichten. Wenn irgendwo Krieg ist, umso mehr Grund für dich, Frieden mit dir selber zu schließen.

Tilge den Krieg mittels der Macht deiner Gedanken und mittels der Macht deiner Liebe. Sofern du tatsächlich Krieg nicht möchtest, dann setze aus, ihn abzukaufen und gelten zu lassen, dann höre auf, an ihn zu glauben, dann sieh durch ihn hindurch. An dem anderen Ende des Krieges, dort ist, nicht anders als bei dir, ein Sehnen nach Friede das gegebene. Kannst du mehr an Friede glauben als an Krieg? Kannst du an deine Befähigung glauben, Frieden zu spenden?

Krieg ist kein Absolutum. So wie in der Grundschule, die Kinder sind in der einen Klasse ungebärdet, und in einer anderen untereinander hilfreich. In der einen Klasse werden die Kinder als Tyrannen gesehen. In einer anderen als die Kinder, die sie sind.

Ein für alle Mal, lasst Mich sagen, dass euer Behuf in der Welt der ist, ohne Mühen Liebe zu geben. Sofern ihr euch selber nicht mit all den Fakten auffülltet, wie ihr es tut, dann wäre es für euch eher leichter, Liebe zu schenken. Schafft Angst, Misstrauen, Durcheinander, Verzweiflung, Ärger, Hass – schafft alle diese Dinge weit weg, und bestückt euch mit Liebe. Der Weg, euren Gegner zu entwaffnen, ist der, ihn zu einem Freund zu machen. Falls du ihn nicht zu einem Freund machen kannst, mache ihn zum mindesten nicht zu einem Feind.

Schaffe das gesamte Ideengut von Gegnerschaft ab. Mache keinen einzigen und nichts zu deinem Feind. Mache nicht ein einziges Konzept zu deinem Gegner. Nicht einen einzigen Menschen. Nicht ein einziges Land, denn wenn du auf die Idee von Gegnerschaft zugreifst, stichst du dir selber in den Rücken.

Mache nicht Schläfrigsein zu deinem Feind. Mache nicht Schlaflosigkeit zu einem Gegner. Mache dich nicht selber zu einem Feind, sondern zu einem Freund. Sei der Freund, den du gerne haben möchtest. Schließe Freundschaft mit dir selber. Kein Debattieren mehr. Ausschließlich Verstehen, nunmehr verstehen, was es wirklich ist, Liebe endlos zu schenken, ohne einen Unterbruch, dem Strömen eines großen Flusses gleich.