Heavenletter # 2462 Geld
Gott redete …
Geld gehört zu den zahlreichen fadenscheinigen Illusionen auf der Welt. Es wird ernst genommen, und dennoch ist es ein Trick des Geistes. Geld ist wie des Kaisers Neue Kleider. Jeder gibt vor, dass diese Rechtecke aus Papier und in Umgang gesetzte Münzen großen Wert haben. Vor Geld verbeugt man sich. Es heißt sogar der allmächtige Dollar. Im Namen dieses Papiers und Metalls sind sogar Verbrechen begangen worden.
Ja, dieser Tage, da wird Geld in der Welt benötigt im Austausch für Waren. Und dennoch ist es bloß ein Trugbild, über das Einvernehmen herrscht, Geliebte. Geld bietet eine gewisse Sicherheit, dennoch könnt ihr nicht mit ihm rechnen. Es hat eine größere Sicherheit als Geld zu geben, und zum Glück, es gibt eine größere.
Wirkliche Sicherheit rührt von echtem Gewahren her. Ja, von Mir und von Mir inwendig in dir. Unsicherheit kommt von Minderem als das. Das Empfinden von Unsicherheit und das Empfinden von Sicherheit, sie beide rühren von eurem Glaubenssystem her und von allen Gedanken, die ihr jenem dabei habt zufließen lassen.
Ich kann euch, Geliebte, nicht die beträchtliche Sicherheit beweisen, die euer ist, gleichwohl ist es euch bereits klar, das Geld kommt und geht, es ist euch klar, dass sein Wert fluktuiert je nach dem. Es ist allgemein anerkanntes Wissen, dass Geld dir kein Glück kaufen kann. Die Sicherheit, welche einem monetärer Reichtum einbringen kann, ist falsch. Ich kann nachvollziehen, wie es ist, dass ihr falsche Sicherheit billigt, anstelle des Goldbarrens inwendig in euch. Ein Zehn Cent Stück bedeutet eine Menge, sofern du nicht weißt, dass du zehn Euro in deiner Tasche hast.
Ich weiß, du sagst, es gebe eine Menge, was du tun werdest, sobald du Geld habest. Du sagst, eine Menge Dinge würden sich ändern. Du würdest alle deine Wünsche erfüllen, daraufhin große Dinge für die Welt tun, und fortan den Armen helfen.
Geliebte, praktiziert es jetzt, vermögend zu sein. Erfüllt eure Bestreben, tut große Dinge, und helft den Armen. Bringt Großherzigkeit in Erfahrung, zur selben Zeit, wie ihr spürt, wie es ist, ein neues Auto eurer Wahl zu fahren und in dem Haus eurer Träume zu leben. Fühlt das. Habt die Freude. Habt die Freude, und ihr werdet das neue Auto und die Villa nicht nötig haben. Habt hinlänglich Freude, und ihr werdet nicht mehr jene Dinge zu kaufen brauchen, bei denen ihr der Auffassung seid, sie würden euch großes Glück und Sicherheit einbringen.
Für alles, was ihr kauft, Geliebte, kauft ihr einen Traum, und bei allem, was ihr kauft, liegt eine Zusatzklausel der Verantwortlichkeit mit bei. Ihr meint, ihr seid sorgenfreier, wenn ihr eine Menge Geld besitzt. Fakt ist, ihr seid jetzt sorgenfrei. Macht euch auf den Weg, das Leben zu lieben, das ihr jetzt habt. Geld ist eine machtvolle Ablenkung, Geliebte. Zu viel oder zu wenig davon kann euch ablenken, Erhabeneres zu bemerken.
Ich rede euren Bedarf an Geld nicht klein. Ich möchte gerne, dass ihr es habt. Ich möchte sogar gerne, dass ihr eine Menge davon habt, wieso denn bloß nicht? Ich möchte zudem, dass ihr wisst, dass euer Leben nicht davon abhängt. Euer Leben hängt von anderen Dingen als Geld ab.
In der relativen Welt hat Geld seinen Platz, und gleichwohl reicht es bloß so und so weit. Verlasst euch mehr auf euch selber als auf Geld. Anderenfalls seid ihr am Warten, dass außerhalb von euch etwas geschieht.
Eurem Reden zum Trotz, es kann sein, ihr schiebt Geld von euch weg.
Eignet euch die Auffassung an, dass ihr es wirklich nicht so sehr benötigt. Mit jener Auffassung, da werdet ihr es für wahr befinden, dass ihr seiner nicht so sehr bedürft. Wisst nun um euren Reichtum. Habt mehr Verlass auf euch selber und weniger auf eure Ausgabegewohnheiten. Geld ist nicht die Antwort auf alle eure Gebete.
Lebt jetzt in eurem Herzen, so, als hättet ihr großen Reichtum. Kommt vom euch Sorgen-Machen weg. Schenkt dem Geben von Geld ebenso viel Aufmerksamkeit, wie ihr sie dem Geld-Verdienen schenkt. Geht mit einer anderen Melodie im Sinn eurer Wege. Fühlt Freude. Geld kommt nicht als erstes, Geliebte. Lieben und Geben kommen als erstes.

