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Heavenletter # 2445 Die Wahlen, die ihr trefft

Gott redete …

Nebst Meiner Liebe – alles, was ihr habt, sind eure Gedanken. Eure Gedanken sind der Herr im Haus. Woran ihr auch immer denkt, es herrscht. Wenn ihr an den Verlust eines geliebten angehörigen denkt, empfindet ihr Verlust. Wenn ihr nicht wüsstet, dass euer geliebter Angehöriger euch verlassen hat oder verschieden ist, würdet ihr etwas anderes als Verlust empfinden. Sofern ihr den Weggang eines geliebten Nahestehenden nicht als Verlust deutetet, würdet ihr keinen Verlust spüren.

Wenn ihr im Lotto gewinnt, erlebt ihr dies als Gewinn. Und dennoch ist es zugleich der Verlust von etwas, aber ihr blickt auf den plötzlichen Ausbruch von Reichtum. Ihr schaut nicht auf all das, was mit Reichtum daherkommt, ihr schaut bloß auf den augenblicklichen Stoß von Freude.

Sobald ihr bekommt, was ihr gewollt habt, seid ihr mitgerissen. Es ist allerdings letztlich nicht die Begebenheit, welche euch durchdringt, denn Begebenheiten sind leidenschaftslos. Ihr seid durch eure Gedanken hingerissen.

Wenn ihr nicht bekommt, was ihr möchtet, oder wenn ihr etwas bekommt, was ihr definitiv nicht möchtet, seid ihr durch eure Gedanken bestürzt. Es ist gleichsam, als würdet ihr mit der Bandrolle eures Geistes in der Hand nach Gedanken angeln. Was für eine Art Gedanken möchtet ihr gerne haben?

Das was ihr als Einbuße wahrnehmt, kann auf zahlreiche Weise gedeutet werden. Habt keine Angst, herzlos zu sein. Es ist nicht herzlos, das was ihr als Verlust gesehen habt, in Freiheit umzugestalten. Ihr seht Verlust als eine Tür, die euch vor den Augen zugeschlagen wird. Ihr könnt Verlust als das Öffnen einer neuen Tür auf einer neuen Schwelle deuten. Aus der Beobachtung und der Osmose her habt ihr in Erfahrung gebracht, dass über Verlust geweint gehört. Was ihr erlernt habt, könnt ihr verlernen.

Aus welchen Linsen heraus seht ihr? Wie groß ist eure Sicht? Absenz hat nicht als Verlust genommen zu werden.

Kann nicht eine jede Begebenheit oder Entwicklung als ein Glücken gesehen werden? Woher kam die Idee von Misslingen? Mir scheint es, dass ihr allzu oft das Gefühl habt, gescheitert zu sein. Oder dass ihr das Gefühl habt, ihr werdet scheitern, dass ihr also selbst beim gelingen das Misslingen fürchtet. Selbst mitten drin in der Fülle befürchtet ihr Mangel. Was haben Vorkommnisse wirklich mit euch zu tun, außer das, was ihr ansagt, sie hätten etwas mit euch zu tun?

Ihr mögt den Gedanken, Ich sei auf eurer Seite entsprechend dem, wie der Würfelwurf in der Welt ausfällt. Ich habe mehr als einen Würfelwurf in Meinem Ärmel, Geliebte.

Insofern als irgendetwas so gedeutet werden kann, wie ihr es möchtet, weswegen dann nicht alles in einem guten Licht interpretieren? Dies ist nicht Vortäuschen. Dies ist nicht von der Realität weit weg sein. Dies ist Realität. Wenn dir eine bestimmte Farbe lieber ist, werdet ihr euch für sie entscheiden, oder etwa nicht? Wenn ihr einer bestimmten Süßigkeit den Vorzug gebt, würdet ihr euch für sie entscheiden und nicht für jene, die ihr nicht mögt, ist das nicht so? Und doch, irgendwie ist es so, sobald es sich darauf beläuft, wie ihr denkt, seid ihr der Auffassung, ihr hättet euch für eine trübe Deutung zu entscheiden. Ihr favorisiert Dunkelheit vor dem Licht. Ihr entscheidet euch eher für Beschwernis denn für Glücklichsein. Ihr entscheidet euch eher vor drohendes Unheil denn für jauchzendes Glücksempfinden.

Schickt euch an, das Wunder und die Schönheit in allem zu sehen. Das Leben ist voller Handelsgeschäfte, geliebte. Schließt den Handel ab, der euch lieb ist. Ihr habt euch nicht in das Negative einzukaufen. Ihr seid nicht irgendwie besser dran, wenn ihr das tut. Gold ist besser als Zinn. Dies ist für eure Interpretation des Lebens ebenso zutreffend, wie für alles andere. Gebt den Dingen, die ihr gerne um euch haben möchtet, den Dreh. Denkt das Beste von Anderen, und denkt das Beste über was auch immer sich im Leben abspielt.

Ihr habt eine einzige Bestimmung, und die ist der Himmel. Ihr seid auf dem Weg. Bedenkt dies.