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Heavenletter # 2441 Der Friede, den ihr euch sehnsüchtig wünscht

Gott redete …

Es ist nicht so sehr, dass ihre geduldiger zu sein habt. Ihr habt weniger ungeduldig zu sein. Ihr wisst – je eiliger ihr es habt oder je belästigter ihr euch fühlt, umso weniger seid ihr befähigt. Es ist das gleiche mit den Menschen, mit denen ihr ungeduldig seid. Ihr verschlimmert die Lage.

Und wenn es euer Rechner ist, mit dem ihr ungeduldig seid, ist es nicht anders. Ihr bringt den Rechner mit eurer Ungeduld durcheinander. Wenn Computer Ochsen wären, wärt ihr sachte und freundlich mit euren Ochsen. Ihr würdet euren Ochsen nicht schlagen, so lange bis er nicht mehr hochkommt. Ihr seid nicht fortwährend derart freundlich zu eurem Computer.

So wie bei so vielen Dingen im Leben – ihr nehmt den Computer persönlich. Euer Gefühl ist, er habe euch an dem einen Tag nicht gern. Eurem Empfinden nach ist er nicht kooperativ. Der Rechner, so wie die Menschen in deinem Leben, war willens, aber durcheinandergebracht. Wie sich dein Rechner auch benimmt, er ist auf dich angewiesen. Du bist der Trainer von ihm.

Sofern dein Hund ungebärdig ist, wer ist zuständig?

Bilde dich selber aus.

Sowie es sich auf deinen Rechner beläuft, gib ihm einen Augenblick lang, sich zu entscheiden. Weil er sich noch nicht für seinen genauen Kurs entschieden hat – dies bildet für dich keinen Grund, deine Hände verzweifelt in die Höhe zu werfen. Du gibst zu früh auf. Gestatte deinem Computer, einen schlechten Morgen zu haben. Kann er denn nicht einen solchen haben für jeden hundertsten oder tausendsten deinerseits? Glaube Mir, dein Rechner hat mit einer Menge von dir vorlieb genommen und dir ein jedes Entgegenkommen zukommen lassen. Er hat dich nicht heftig beschimpft.

Ihr seid die einzige Schwierigkeit, die ihr habt, Geliebte. Ihr seid der Täter. Der Rechner ist unschuldig. Und du bist in deiner Verbissenheit ebenfalls unschuldig. Du scheinst wirklich der Meinung zu sein, durch deinen Rechner gereizt sein oder kräftiger die Tasten drücken bringe ihn dazu, mit der Geschwindigkeit und der Kooperation, die du dir vorstellst, überzukommen. Wie steht es denn darum, dass du kooperativ bist?

Ich rede soeben von Rechnern, es ist freilich das gleiche, wenn dich irgendein Mensch oder eine Situation frustriert.

Du kennst bereits, was nicht funktioniert. Du weißt, das ganze Trara-Machen und Aufschäumen bringt nichts ein. Versuche es mit einem anderen Tacken. Überrasche deinen vermeintlichen Opponenten. Überrumple dich selber. Du bist der, der sich dir selber widersetzt. Du stellst dir selber Fallen, und daraufhin bist du genervt und vorwurfsvoll. Mache alsbald den Weg für dich sauber. Öffne die Fenster deines Herzens und gib anderen, Menschen und Maschinen, statt, zu sein, was sie sind. Sie sind schlicht genauso wenig wie du dauernd spitzenmäßig.

Was ist diese ganze Perfektion überhaupt, welche du für erforderlich hinstellst?

Du hast gerne Kontrolle, und dennoch spielst du die Rolle des Opfers. Wer ist heute durcheinander? Du oder dein Rechner? Du oder dein Beschäftigter? Du oder dein Boss? Du oder dein Auto? Wenn du dich genervt fühlst, findest du etwas, um davon gereizt zu sein. Dies ist dein modus operandi. Du bist der, der gewisse Räder in Bewegung gesetzt hat. Stelle sie jetzt erneut ein. Öffne den Himmel, so wie du das bei einem Dachfenster tust. Lasse frische Luft herein. Wisse all die Menschen und mechanischen Instrumente zu schätzen, die sich dir darbieten. Beklage dich nicht, nicht einmal bei dir selber, darüber was dich nervt. Besser noch, sei nicht genervt.

Sei das Atemholen von frischer Luft, als was du das Leben gerne sein sehen möchtest. Sei gut zu dir selber, insofern als du keine Fehler zu finden hast. Finde stattdessen Verstehenkönnen. Finde in dir selber eine Stelle, wo ein Sturm nicht hineinzugelangen vermag. Finde einen stillen Winkel deiner selbst, wo Friede regiert. Sofern es dir ernsthaft um Friede in deinem Leben zu tun ist, sei der Friede, den du dir wünschst. Sofern du das Königreich suchst, wo sonst wirst du es finden, es sei denn in dir selber?