Heavenletter # 2289 Dieses Seinshafte ist eure Stärke
Gott redete …
Im Eigentlichen seid ihr selbst euer eigener Souverän, und doch taucht ihr euch in Abhängigkeit ein. Ihr fühlt euch von diesem und jenem abhängig. Ihr fühlt euch von euren physischen Siebensachen ebenso abhängig, als könntet ihr ohne sie nicht leben. Allzu oft seht ihr euch selber als jemanden in Not. Sagt Mir, ist das nicht wahr, dass ihr das tut?
Und ist es nicht wahr, dass ihr das Gefühl habt, Ich wisse nicht, was es heißt, ein simples Menschenseinswesen auf Erden zu sein? Ihr stellt euch vor, Ich könne es nicht wissen, oder Ich würde nicht die Aussage treffen, ihr würdet gar nichts brauchen, außer euch selber. Ihr vermutet, so etwas würde Ich nicht sagen. Ihr denkt euch, Ich wisse, wie viel euch andere Menschen und deren Wohlwollen bedeuten, und Ich wisse, wie viel euch der Teppich wert ist, auf dem ihr lauft, und das Haus, in dem ihr lebt, und die Diamanten, die ihr tragt. Geliebte, Ich vollziehe das nach, und Ich möchte euch gerne verstehen sehen, dass ihr so viel Bedeutung auf all die physischen Körper und Objekte legt, da sie euch polstern. Was Ich gerne vor euch zum Ausdruck bringen möchte, ist, dass ihr kein Polstern nötig habt. Ich kann es Mir gut erklären, dass ihr meint, ihr hättet es nötig. Findet Vergnügen an all den Menschen und all den physischen Schätzen, und wisst einfach, was sie nicht sind.
Ihr führt sozusagen ein Doppelleben. Ihr übereignet euch gewissen Prioritäten und glaubt an sie, und eure Prioritätenliste verschafft euch Trost. Ihr verlasst euch auf sie und fühlt euch ohne sie beraubt. Euer Herz sticht euch schon bei dem Gedanken, ohne sie zu sein. Ihr seid in Furcht versetzt in Anbetracht der Idee eines Verlustes eures eigenen Körpers. Ihr werdet euren Körper ablegen. Andere werden ihre Körper ablegen. Häuser werden zusammenfallen. Teppiche nutzen sich ab. Diamanten werden verloren, euer Seien aber, das wechselseitige Seienshafte von euch und das Seienshafte von Mir sind für immer.
Weder Regen noch Schnee, weder Schneematsch noch Vulkane noch Lawinen mischen bei Unserem Einssein mit. Nichts ist dem gleichrangig. Darauf könnt ihr euch verlassen. Also verlasst euch darauf, Geliebte, mehr als darauf, worauf ihr euch verlasst, auf all das, was nicht verlässlich ist, unsolide insofern, dass es nicht immerzu das gleiche bleiben wird. Verlasst euch mehr auf euch selber und auf eure Gott-gegebenen Fähigkeiten, zu gedeihen, unabhängig davon, was in der Welt vonstatten geht.
Annehmlichkeit ist nicht alles, Geliebte. Liebe in der Welt, auf euch gegossen, oder vor euch zurückgehalten, ist nicht alles, denn Liebe ist über allem.
Ihr seid mehr als ein Subjekt oder Objekt in der äußeren Welt. Versteht es nicht falsch, wenn Ich sage, ihr seid der Herrscher von ihr. Ihr seid der Erkenner von ihr. Ihr habt euch euren eigenen Eindruck von der Welt gemacht. Ihr habt eins und eins zusammengezählt und zwei erhalten, und gleichwohl gibt es weitere Möglichkeiten, so etwa, dass alle Zahlen zu Eins sich aufaddieren.
Geliebte, das Einssein, auf welches ihr aus seid, wird nicht insgesamt in der Welt aufgefunden, zum wenigsten nicht in Anbetracht dessen, wie ihr sie gerne habt und wie ihr sie gerne bestehen bleiben lassen möchtet. Die relative Welt ist nicht permanent, und ihre Konfigurationen wechseln und wechseln und wechseln erneut. Wandel hat seinen unabänderlichen Wert. Segnet die relative Welt, und wisst gleichwohl, dass die Welt bloß so und so weit reicht, Geliebte, und dass ihr für Weiteres bestimmt seid.
Ein Kissen ist schier ein Kissen. Eine Sitzfläche ist solider. Ihr sitzt im Himmel, und der Kern von euch ist derselbe wie der Kern von Mir. Glaubt Mir, wenn Ich euch dies sage. Dieses Seienshafte ist eure Stärke und eure Stütze, und ihr könnt ohne es nicht sein. Ihr braucht nicht mehr länger ohne das Gewahren von ihm zu sein. Springt zu dem Gewahrsein eurer Stärke hoch. Sie ist unbegrenzt. Stöcke und Steine brechen vielleicht Knochen, du aber, die Wahrheit von dir, das wechselseitige Seinshafte von dir und das Seinshafte von Mir niemals.

