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Heavenletter # 2281 Eins zwei drei LOS!

Gott redete …

Entfernt das Wort „Problem“ aus eurem Wortschatz.

Vielleicht habt ihr davon gesprochen, dass jeder Tag seine eigenen Probleme bringt. In jenem Falle habt ihr sie eingeladen.

Was jeder Tag euch bringen wird, sind Bewandtnisse, um sich ihrer anzunehmen, und vielleicht Bewandtnisse, dass ihr nichts damit tun könnt.

Wenn ihr einen Zug nicht bekommen habt, ist er bereits verpasst. Wenn euer Freund seinen Körper aufgegeben hat, hat er seinen Körper verlassen. Wenn es regnet, hast du dem Regen stattzugeben. Du hast die Wahl, ob du in den Regen hinausgehst oder nicht. Du hast die Wahl oder du hast die Wahl nicht, dir Galoschen anzuziehen, je nach dem, ob du welche hast oder ob du sie finden kannst. Dies sind Angelegenheiten, mit denen du lebst, je gelassener, umso besser. Deine Haltung, jene indessen kannst du ändern. Du kannst Entscheidungen treffen über deine Haltung.

Es gibt Angelegenheiten vor dir, die schreien nach Entscheidung. Ihr habt zu entscheiden, was ihr euch anzieht und wohin ihr geht. Ihr habt euch zu entscheiden, welche Rechnungen ihr bezahlt. Ihr habt euch zu entscheiden, wo ihr ein Stück Papier hinlegt, ob ihr den Abwasch macht oder ihn liegen lasst, diese Seife und nicht jene zu kaufen. Ihr entscheidet euch, ob ihr euch bei dem Doktor anmeldet, oder ob ihr damit warten möchtet. Ihr habt Entscheidungen zu treffen, zu lächeln oder griesgrämig zu sein, freundlich oder gedankenlos zu sein …

Selbst Aufschieben, indem keine Entscheidung getroffen wird, ist eine Entscheidung, die ihr trefft. Womöglich geschieht dies automatisch, aber es ist dennoch eine Entscheidung. Manchmal ist es eine gute Entscheidung, etwas warten zu lassen. Wenn ihr jemandem aufs Dach steigen wollt, ist es besser, zu warten, als hastig zu sein. Bei andere Entscheidungen ist es besser, sie nicht aufzuschieben. Binde jetzt deinen Schuh zu.

Es gibt Myriaden von Entscheidungen, die zu treffen sind, in dem Augenblick, wann sie in Erscheinung treten. Die Entscheidung fürs Nicht-Entscheiden oder Hinausschieben kann sich in eine größere Entscheidung ausweiten. Ihr braucht Mir nicht zu sagen, dass Aufschieben euch niederzieht und zu etwas ausartet, was zu schwer zu tragen ist. Die kleinen Dinge häufen sich auf. Sie setzen euch zu und werden schwerer und schwerer zu verrichten. Ihr vergesst sogar einige von ihnen, so lange, bis ihr, was sie angeht, nichts mehr unternehmen könnt. Das kleine Loch in eurem Pullover ist zu groß geworden, um es zu flicken.

Eine Daumenregel mag lauten: Nehmt euch dessen an, was in dieser Minute vor euch tritt, nicht später, denn später wird zu später und später und wird womöglich niemals kommen.

Wenn dir etwas herunterfällt, hebe es in diesem Augenblick auf. Wenn du bemerkst, dass auf der Lampe Staub liegt, wische ihn ab. Wenn du eine E-Mail zu schreiben hast, schreibe sie. Wenn du rasch dabei bist, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, wie rasch werden dann all die Dinge, um die man sich zu kümmern hat, verschwinden. Und daraufhin ist dein Tag klar, und dein Weg ist frei, frei von Fallen.

Wenn du dich selber für träge erachtest, finde ein anderes Adjektiv. Tausche es aus gegen tatkräftig. Wenn du dich selber als jemand mit niedriger Energie charakterisiert hast, erteile den Bescheid, dass du ein Feuerball bist. Wenn dir die Diagnose erteilt wurde, du habest einen auf niedriger Ebene arbeitenden Stoffwechsel, dann tausche ihn gegen eine große Stoffwechselrate ein. Sofern du dich als jemand charakterisiert hast, der keine Entscheidungen treffen kann, charakterisiere dich selber als einen Entscheidungsmacher. Ihr tut euch besser damit, auszutauschen, wie ihr über euch selber denkt, Geliebte. Ihr habt unzweifelhaft den gleichen althergebrachten Ton lange genug gespielt. Entscheidet euch, was ihr gerne sein möchtet, und seid es.

Was seht ihr jetzt vor euch, was getan werden muss? Findet drei kleine Dinge, und tut sie in den nächsten drei Sekunden. Erstellt keine Liste. Folgt stattdessen euren Gedanken. Die Entscheidung, eine Liste aufzustellen, ist eine Entscheidung, eine Liste aufzustellen. Sie kann euch ohne weiteres eine Zeitlang in Beschlag nehmen, anstelle dessen, die kleinen Dinge zu tun, die geradewegs jetzt vor deinen Augen liegen, sie eben zu tun. Also nun, eins zwei drei LOS!