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Heavenletter # 2279 Scheint!

Gott redete …

Es ist im Leben wirklich nicht viel zu tun, Geliebte, außer, euer Licht mit Anderen zu teilen. Wo immer ihr nun einmal soeben seid, dafür seid ihr hier, schlicht um da zu sein und zu verstrahlen. Sei es nun bei der Arbeit oder beim Spielen, euer Projekt ist dasselbe. Ihr habt womöglich andere Ziele im Sinn, und ihr verheddert euch vielleicht in ihnen, wofür ihr aber wirklich hier seid, ist, euer gottgegebenes Licht umherzuwischen. Ihr seid ein 360°-Licht.

Vielleicht ist es so, ihr zieht es vor, dort zu sein, wo bereits helles Licht am Verstrahlen ist. Vielleicht bleibt ihr lieber von dunkleren Stellen weg, aber, Geliebte, Tatsache ist, dass ihr dort benötigt werdet, wo ihr zum einen oder anderen Moment soeben gerade mal seid. Sogar auf der Straße werdet ihr benötigt. Sogar in finsteren Seitengassen werdet ihr benötigt. Es gibt keine Stelle, wo ihr nicht gebraucht werdet, sei es aus schlimmer Not oder zur Verschönerung.

Muss es denn euch so viel ausmachen, wo ihr seid, derweilen eure Aufgabenstellung dessen ungeachtet die gleiche ist? Gewiss ja, in dunklen Stellen wird eure Präsenz mehr aufgezehrt. Vielleicht wird sie nicht einmal bemerkt oder zugestanden. In jedem Falle, da bemerkt euch selber und anerkennt euch selber. Bemerkt, wie ihr Meinen Willen erfüllt. Bemerkt, wie ihr Ritzen in der Wand oder auf dem Fußboden oder an der Decke angeleuchtet habt. Es spielt keine Rolle, welchen Part des Universums ihr erhellt. Von Belang ist, dass ihr Licht verbreitet und ausschüttet. Die Welt hat keine Verantwortung inne, euer Geschenk anzuerkennen oder es wertzuschätzen. Ihr habt die Verantwortung inne, es zu geben. Und was für eine kleine Sache dies doch für euch zu tun ist, einen winzigen Lichtschalter umzudrehen, während ihr ein Zimmer betretet, und es anzulassen, sobald ihr weggeht.

Sofern die Welt, in der ihr lebt, ein dunkler Wald ist, seid ihr alsdann wie Glühwürmchen, die zur Abendzeit herauskommen, um der Welt die Magie und die Herrlichkeit von Licht ins Gedächtnis zu rufen. Es spielt keine Rolle, wie klein-scheinend euer Licht ist, es ist Licht, und Licht erzeugt Licht. Ein Bravo darauf, dass ihr Licht hinzutut, wo immer ihr geht, und dass ihr Licht anlasst, sobald ihr aufbrecht. Selbst flackerndes Licht ist nach wie vor Licht. Selbst schwindendes Licht ist nach wie vor Licht. Selbst abgedrehtes Licht ist eine Erinnerung daran, dass das Licht an gewesen ist.

Gar in einem hellen Raum könnt ihr das Licht kräftiger aufleuchten lassen. Ihr seid ein schöner Strahl von Licht. Ihr seid das Licht, welches Ich der Welt gesandt habe. Dies ist eure Mission. Alles Sonstige ist eine Ausrede dafür, Geliebte. Deswegen seid ihr auf Erden, und ihr bedürft keiner Ausrede. Was auch immer an anderen Aufgaben an euch ist, sie auszuführen, eine Hauptaufgabe ist, das Licht an den Tag zu legen, und das, das könnt ihr überall tun. Und daher müsst ihr es.

Ihr seid wie ein Singvogel, der singen muss. Die Lerche springt mal hierhin, mal dorthin. Sie vergisst niemals zu singen. Singen muss sie. Der Gesang der Lerche ist unterhaltsam. Dein Licht nimmt gefangen und reißt hin. Kehre dich in deinem eigenen Licht auf. Sei Sonnenlicht durch dein eigenes Fenster. Sei der Mond, der in dein Fenster hineinspäht. Sei der Träger deines eigenen Lichts. Sofern dein Licht ein Lied wäre, würde es durch die ganze Ewigkeit gesungen. So wie es steht, ist dein Licht eine Sonne, welche scheint. Dein Licht entzündet, so lange, bis eine Heraufdämmern von Licht über dem Horizont überkommt, und die Welt in einem Auflohen von Licht stracks aus deinem Herzen heraus entzündet ist.

Du brauchst keinen speziellen Anlass, um dein Licht feierlich zu begehen. Das Leben ist der Anlass. Heute ist der Anlass. Heute ist der Anlass für dein Licht, zu scheinen, so wie es niemals zuvor gescheit hat. Heute ist für dein Licht ein Signal, über das Universum aufzuflammen, also, schöne Geliebte, scheint, scheint.