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HEAVENLETTER # 1387 Unter den fiktiven Annahmen der Denkart der Welt

UNTER DEN FIKTIVEN ANNAHMEN DER DENKART DER WELT

Gott redete ...

Falls ihr das Wort „Unheil“ nicht kenntet, was würdet ihr alsdann aus unerwünschten Begebenheiten machen? Stellt euch die kolossale Kontrolle vor, die bei euch in der Folge zur Entbindung käme! Stellt euch vor, wie frei ihr wärt!

Bis jetzt habt ihr in der Fiktion der Weltdenkart beschieden, was aus Dingen zu machen ist und in welche Kategorie sie zu schaffen sind. Vielleicht überkam euch der unbewusste Gedanke:

„Nun, falls sich das Leben nicht von meinen Anforderungen in Anspruch nehmen lässt und ich jene nicht erfüllt bekommen habe, dann möchte ich mich zum wenigsten mit Einschätzungen, was vonstatten geht, befassen. Ich möchte meinen Stempel der Billigung oder Missbilligung auf den Ereignissen des Lebens anbringen. Ich möchte sie durchsortieren. Ich möchte vehement dafür oder dagegen sein, was sich tut. Ich möchte der Beurteiler dessen sein, was bereits eingetreten ist, und ich möchte mein Votum abgeben. Bis zu diesem Ausmaß hin möchte ich ein Ausschlaggebender sein. Das Leben mag ja anstellen, was es möchte, aber ich werde mich lautstark vernehmen lassen darüber, was es anstellt, und ich möchte ihm Verdienste und Schwachstellen zuteilen.

Ich möchte nicht über das hinaussehen, was sich verkörpert hat. Ich möchte auf der Seifenkiste meiner selbst stehen und mich mit dem Leben zanken, sowie es meinen Standards nicht nachkommt. Handle es sich nun um mein persönliches Leben oder um die Welt im Großen, ich werde Sturm laufen, wenn ich nicht bekomme, was ich geordert habe. Es ist nicht so, dass ich ein Lamentierer bin. Ich bin schlicht jemand, der auf die Schwächen des Lebens hinweist und sie verfemt. Ich tue dies immer und immer wieder, so wie man ein Mantra rezitiert.

Wie kann es das Leben bloß wagen, nicht meinem Plan gemäß zu verlaufen! Falls es nicht mein Plan sein kann, dann muss es Gottes Plan sein, und was denkt Er oder Sie sich dabei? Falls mir Gott denn zuhören würde .

Was meint Gott wohl damit, wenn Er oder Sie zum Ausdruck bringt: 'Alles ist gut'? Sicher sieht Gott eine Welt, die anders ist als die, dich ich sehe! Ich denke, Seine Sicht hat eine Änderung nötig, damit Er anerkennt, dass die Welt vom Kurs abgegangen ist. Lässt Gott links liegen, was richtig und was falsch ist?“

Meine Kinder, Ich sage nicht, dass eure Beschwerden grundlos sind. Ich sage: Was erreicht ihr mit ihnen? Heben eure Beschwerden das Bewusstsein der Welt in die Höhe? Was für einen Verdienst schreibt ihr eurer Fertigkeit, euch zu beschweren, zu? Vielleicht möchtet ihr erwägen, geübt zu werden im nicht Beschweren. Wieso nicht bewandert werden darin, euch auf die Schönheit des Lebens zu weisen, nicht als jemand, der blind ist, sondern als jemand, der eher auf die Anmut des Lebens hinzeigt, denn dass er ihre Verwerfungen fortlaufend wiederholt? Sowie ihr Klagen los lasst und euch Höherem verschreibt, was für Wellen werden euch auf der Oberfläche des Lebens rühren? Meine Geliebten, was für Wellen habt ihr gerührt?

Eure unausgesetzte Kritik an der Welt setzt euch gefangen, und sie setzt die Welt gefangen. Sie hält euch in fortwährender Entmutigung, dabei fügt sie dem Stapel eurer Unzufriedenheit weitere Stämme hinzu. Und damit ermutigt ihr, unwissentlich, das, was ihr gerne beseitigt sehen möchtet.

Wenn ihr ein Kind habt und ihr zeigt dauernd auf dessen Fehler, was für eine Hoffnung überreicht ihr ihm damit? Was kann es aus sich machen, solange du seine Versagen unterstreichst? Wohin rufst du seine Aufmerksamkeit? Was du über es sagst, das machst du aus ihm. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Portrait erfüllen, was du von ihm zeichnest.

Und wirst du demnach, was die Welt angeht, einerlei wie recht du dabei liegen magst, mit dem Leben spielend umgehen? Möchtest du Bewerten und Selbstgerechtigkeit los lassen, und dich zur Gutheit hin lehnen, die du dir so sehnlich wünschst, und wovon du dir dadurch fernere zuziehst? Du hast Gehör bekommen. Ich habe deine Gesuche für eine bessere Welt vernommen. Und Ich möchte sehr gerne deine Hilfe in Anspruch nehmen.