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HEAVENLETTER # 1352 Größere Träume

GRÖSSERE TRÄUME

Gott redete ...

Tut euch nicht nach Entgelten um, haltet aber eure Augen für sie offen. Dies ist das gleiche wie zum Leben Ja sagen. Ihr sagt zum Leben Ja, indem ihr es los lasst und ihm stattgebt, aus eigenem Antrieb zu euch zurückzuschwingen. Ihr lasst das Leben frei seiner Wege gehen. Es ist möglich, dass ihr in der Vergangenheit das Strömen des Lebens einschränktet.

Wann immer ihr eine Nachfrage nach Kontrolle verspürt, engt ihr das Strömen des Lebens ein. Festhalten, schieben, beharren, erfordern – das ist allesamt am Leben festkrallen, als würdet ihr wirklich wissen, welche Straße das Leben nehmen sollte, als würde es das Leben nicht alleine schaffen, als wäre jenes ein schlecht passendes Kleid, an dem du heftig zu zerren hast.

Du bist ein Instrument des Lebens, nicht der Handhaber von ihm.

Du bist der Träger des Lebens. Du trägst es in deinem Herzen, nicht auf deinem Kopf.

Wäre das Leben Suppe, bist du der Umrührende von ihr.

Wäre das Leben ein Buch, bist du der Leser von ihm. Du kannst weder zu einer davor liegenden Seite gelangen, noch zurückgehen und ein Wort verändern. Du kannst nur eine Seite auf ein Mal lesen. Jede neue Seite ist blank, bis auf ihr geschrieben wird. Dies ist das Feld aller Möglichkeiten. Was du planst, ist auf das begrenzt, was du deiner Auffassung nach weißt.

Du hast eine große Macht, deine Wahrnehmung umzuformen, und demzufolge das Strömen des Lebens im allgemeinen und das Strömen deines Lebens im besonderen.

Ein Instrument des Lebens wie du ist kein passiver Rezipient des Lebens. Aber du bist ein Entgegennehmender von ihm. Und du bist ein Teilnehmender. Dem zum Trotz, was die Welt sagt, den Erscheinlichkeiten zum Trotz, ihr alle seid Helden eures Lebens. Ihr seid Gewinner. Alles, was ihr zu tun habt, ist, der Gesang zu sein, den zu summen euch angetragen wurde. Alles, was ihr zu tun habt, ist, etliche Schnüre los zu lassen, in denen ihr euch verfangen habt. Selbst kleine Fäden, die um eure Arme herum gewickelt sind, hindern die Beweglichkeit. Stellt euch die Leinen vor, die ihr um euer Leben geschlungen habt, die Linien, die ihr gezogen, die Zäune, die ihr hochgezogen, und die Türen, die ihr geschlossen habt. Stellt euch vor, was ihr noch nicht gehört und was ihr noch nicht gesungen habt.

Lasst das Leben selber die Schmelztablette in eurer Kehle sein. Lasst das Leben selber den Stift sein, mit dem ihr schreibt. Lasst das Leben selber sich selber ausspüren. Du bist der Reisende unterwegs auf den Straßen. Es gibt eine größere Landkarte als diejenige, die du gegenwärtig in der Hand hältst.

Das Leben steht immer an der Schwelle von etwas. Nicht anders ihr.

Wo ihr gewesen seid, führt euch im Eigentlichen nicht dorthin, wo ihr seid. Jenes ist ein Mythos. Fangt neu an. Du bist ein unbegrenztes Seinswesen des Lichts. Wo du dich aufgehalten hast, ist schier ein täuschendes Angedenken. Du weißt nicht, wo du gewesen bist. Du warst wohl der Auffassung, du seist verschollen, alldieweil du auf der richtigen Spur warst. Dir dünkte etwa, du seist auf dem Berggipfel, in Wirklichkeit aber bestiegst du einen Ameisenhügel. In Wahrheit gibt es kein hoch und kein runter. Dies sind Trugbilder, so wie das meiste, was ihr denkt. Das Leben ist nicht aus den Einbildungsprodukten der Gegebenheit gebaut, die ihr vorführt.

Das Leben ist aus Träumen gebaut, aus den euren und den Meinen. Träume sind die Angelschnüre, die ihr auswerft, um mit ihnen Herrlichkeit zu fangen. Euer Leben gehört weder an der Wand noch in eurer Einbildung eingerahmt. Nehmt die Rahmen fort, die ihr rund um das Leben angebracht habt.

Größere Träume kommen soeben auf euch zu, wie auch größere Verwirklichungen von ihnen.