HEAVEN #724 Das Einssein allen Lebens
DAS EINSSEIN ALLEN LEBENS
Alles was Menschen tun, ist ein Anlauf, das Einssein zu erreichen. Alles.
Sogar der Krieg ist ein Bemühen um das Einssein, ein klägliches Bemühen, indes gleichwohl ein Anlauf, Einssein zu erlangen, indem das ausgelöscht wird, was als der Andere gesehen wird.
Ärger ist ein Versuch, das zu beseitigen, was bei deinem Empfinden von Einssein dazwischenzukommen scheint.
Die ganze Trennung, die du ausführst, ist ein Bemühen um das Einssein. Du stellst Andere von dem Raum frei, in dem du bist, sodass nur Einssein übrig bleibt. Und dann, wenn du alleine zurückbleibst, nennst du das Einsamkeit. Oder, sofern eine gewisse Anzahl in einem Einvernehmen mit dir zurückbleibt, nennst du das ein Team oder eine Hilfe.
Fragen, die du dir oft, bewusst oder nicht, stellst, sind: Was bist du mir? Was bin ich dir?
Damit lädst du herbei, und damit stößt du weg. In einer weit entfernten Ecke deines Herzens weißt du immer, das bist du selbst, den du selbst wegstößt oder den du einlädst. Tief innen weißt du, es gibt keinen Anderen. Alle Verbrechen sind Verbrechen gegen dich selbst.
Jede Unterhaltung, die du führst, vereint oder entzweit.
Oh, ja, du möchtest geeint werden. Aber Einverständnis ist nicht Vereinung. Genauso wenig ist Nicht-Einverständnis Aufgetrenntheit, außer du denkst dir das so.
Manchmal hast du es gerne, mit jemandem zusammenzuarbeiten, doch die meiste Zeit ist das ein Kampf, deswegen hast du es auch gerne, getrennt zu arbeiten. Allerdings, ob du nun eine Allianz mit einem Anderen verkündest oder nicht, du bist in ihr zusammen, denn alles, was du tust, und alles, was sie tun - alles wirkt auf den Anderen ein, und alle sind beeinflusst. Du hast zahlreiche stille Partner. Nähe oder Entfernung ist nicht von Belang. Alles ist Nachbarschaft.
Hau ruck! Entweder du verbreitest Licht oder du verbirgst es. Du einst oder du trennst auf. Das eine nennt man Freude, und das andere nennt man Leid und Weh.
Du hast keine Wahl außer zu wählen.
Es gibt keine Seiten, aber du musst wählen. Wähle nicht per Voreinstellung. Wähle per Bestreben.
Wähle die Allianz. Mache alle zu Alliierten. Sei allen ein Alliierter.
Es ist nichts Großes, Andere zu trösten, und es braucht nicht viel Zeit, in der man das tun kann.
Lege deine Schwerter nieder. Sie sind Ego. Schwerter und Ego können niedergelegt werden.
Lasse dein Herz sich selbst sein. Lasse es ein Laserlicht der Liebe sein. Lasse es Stahl und Berge durchschneiden. Lasse es Ströme hinunterfließen. Lasse es die Felder einsäen und sie ernten. Lasse dein Herz an jedweder Küste, wohin es dich nimmt, Schimmer hinzutun. Lasse dein Herz das Dschungelgewächs durchschneiden. Lasse dein Herz das Wilde zähmen. Lasse dein Herz nichts zähmen, alles umarmen. Lasse dein Herz das Wunder der Schöpfung würdigen. Lasse dein Herz das Instrument von ihr sein, das Instrument, durch Liebe geschmiedet. Belaste nicht länger dein Herz. Nimm es aus der Jacke heraus, die du um es herum geschnallt hast.
Du hast so viel Angst davor, was die Welt von dir denkt, sodass du dich selbst entmächtigst. Du hast so viel Angst davor, ein Einfaltspinsel zu werden, saftlos zu werden und dich selbst hereinzulegen.
Heute bekommst du das Leben in den Griff, indem du deinen Griff los lässt. Lasse dein Leben ein großes Gemisch sein, was es ist. Rühre dein Leben mit deinem Herzen um. Verknüpfe Liebe mit mehr Liebe.
Das Einssein, auf das du aus bist, ist dein. Alles ist fertig. Lediglich du versuchst ununterbrochen, etwas aus ihm zu machen. Anerkenne es stattdessen.
Da ist Ein Universum. Universum meint Einssein. Es gibt nicht etliche Universen. Gleich wie viele Galaxien, gleich wie viele Planeten, es gibt Ein Universum, das in dem Einssein Meiner Liebe geschaffen wurde. Und Ich erschuf dich. Wie getrennt, denkst du, bist du vom Universum? Woraus, denkst du, bist du gemacht? Und woraus, denkst du, ist ein Anderer gemacht? Was machst du aus dem, was Ich sage, und was machst du aus dir selbst? Mache aus jenem, was du möchtest. Du bist was Ich sage.

