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HEAVEN #719 Im nächsten Augenblick, oder so, der Ewigkeit

IM NÄCHSTEN AUGENBLICK, ODER SO, DER EWIGKEIT

Ich erschuf dich, und du wirst immer noch erschaffen. Ich bin mit dir noch nicht fertig. Alle Blaupausen sind vor langer Zeit angefertigt worden, aber nach wie vor wirst du geformt. Ich bin dich am Formen. Oder, Wir können sagen, du formst dich selbst, unterdessen du deinen Weg nimmst. Ja, du erschaffst dich selbst. Du liest all die Teile auf und legst sie zusammen. Du sammelst lose oder fehlende Teile von dir auf, und machst ausfindig, wohin sie gehören.

Du, der du bereits Ganzheit bist, befindest dich nichtsdestotrotz im Prozess der Vollendung. Du bist lebendig. Falls du, während du dein Leben auf der Erde lebst, bereits festgesetzt wärst, falls alles mit dir erledigt wäre, welche Hoffnung könnte es dann in der Welt geben? Doch glücklicherweise bist du noch nicht in allem festgelegt. Du bist nach wie vor am Werden. Du bist der Ton, der aus dem Rad des Töpfers hervorkommt. Du bist ein Gefäß, freilich kommt immer noch mehr von dir zum Vorschein, es wird angeschmiegt, hoch und hoch gezogen.

Du bist der Film, der entwickelt wird. Das Foto wurde aufgenommen, aber es ist noch nicht aufgetaucht.

Du bist ein großes Geschenk, das noch nicht geöffnet worden ist. Bis du gänzlich geöffnet bist, bist du nicht offenbart worden. Demnach ist da noch mehr, was kommt.

Nun trittst du aus deiner vorher ausgedachten Form heraus.

Was immer du an Herrlichkeit manifestiert hast, wie weit immer du gekommen bist, einerlei, welche blauen Bänder du trägst, du hast kaum begonnen. Das ist etwas Gutes. Sei nicht entmutigt. Hättest du bereits alles offenbart, was du bist, was würde dann mit der Gelegenheit erfolgen? Du, der du änderungslos ist, befindest dich im Prozess der Veränderung. Dein Wandel ist Wachstum. Und du wächst heran. Du wächst größer. Du wächst zu der Höhe heran, die an dir ist, zu ihr heranzuwachsen, und danach sodann zu einer anderen Höhe.

Sage nie wieder: „So bin ich eben.“ Oder: „Das bin ich eben.“ Oder: „Genau das bin ich.“ Du beginnst noch nicht einmal zu erkennen, deswegen ist es viel zu früh, dich selbst endgültig festzulegen. Es gibt nie die richtige Zeit zu sagen, du habest bereits alles manifestiert, was an dir ist zu manifestieren. Nicht alles ist gesagt und getan. Du bist nicht in der Zeit und im Raum eingefroren. Jegliche Bilder, die du gegenwärtig auf der Erde von dir selbst hast, sind alte Bilder, und nun ist die Zeit da, neue aufzunehmen.

Das werden keine Studiofotografien sein. Du wirst für sie nicht Pose stehen. Es werden natürliche Fotos sein, im Sonnenlicht aufgenommen. Du wirst dir nicht gewahr sein, dass sie gemacht werden. Du kannst nicht darum bitten, sie ansehen zu können, so, als wären sie ein Zeugnisbericht von dir. Du wirst dich nicht nach Reporten umschauen. Du wirst das Berichten selbst ausführen. Du wirst pur durch dein eigenes Sein einen Fortschrittsbericht erstellen. Du wirst das Leben enthüllen, indem du es immer neu lebst. Du wirst die Möglichkeiten des Lebens dir selbst und Anderen enthüllen. Du wirst Mich enthüllen, und, indem du das tust, wirst du Andere sich selbst enthüllen, und du wirst beginnen, wirst schlicht beginnen, das Ausmaß von wer du bist und das Ausmaß der Wunder, die du dabei bist auszuführen, zu erkennen.

Wenn du deine Aufgaben auf der Erde vollendet hast, wieso solltest du hier noch weiter bleiben? Du bist nicht hier auf der Erde, um eine Strafe abzubrummen. Du bist nicht hier, um Däumchen zu drehen oder um die gleichen Gedanken hin und her zu wenden. Du bist nicht hier für nichts. Du bist für etwas hier. Du gehst nicht einfach vorüber oder durchquerst das Leben. Du befindest dich nicht auf einem nutzlosen Schlendergang. Du bist kein Tourist. Du bist der Tourführer. Du nimmst Andere mit auf eine Tour der Schöpfung. Du bist ein Tourführer der Schöpfung. Nun wirst du das wissen.

Du bist der einzige, der die Decke von dem schönen Kunstwerk an der Wand wegzieht, sodass es alle sehen können. Indem du das tust, siehst und enthüllst du, dass du und alles bei dir in den großartigen Gemälden an den Wänden der Zeit wiedergegeben sind - und in der großartigen Kunst, die noch nicht an der Wand hängt, oder die noch nicht gemalt ist oder an die bis jetzt oder im nächsten Augenblick, oder so, der Ewigkeit noch nicht einmal gedacht wird.