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HEAVEN #618 Das zärtliche Wesen, das ihr seid

DAS ZÄRTLICHE WESEN, DAS IHR SEID

Ihr meint, Blutfehden seien etwas Lächerliches. Und dennoch befindet ihr euch an jedem Tag in winzigen Blutfehden. Ihr zählt eine ergangene Beleidigung und macht in eurem Herzen einen Knoten aus ihr. Es mag sein, ihr plant keine Rache, aber eure Gedanken vergelten ein wenig. Ihr zerhackt die Angreifer in euren Gedanken, gar wenn ihr euch denkt: „Wie wagt er es, mich zu beleidigen!“

Ich aber sage euch, wie wagt ihr es, euch den Angriff zuzuziehen?

Alle jene Anderen sind genauso unschuldig wie du. Sie versuchen ihren Weg in der peinigenden Welt einzuschlagen, so wie du, und du befindest dich schlicht nicht in der ersten Reihe ihrer Gedanken. Sie haben ihre eigenen Gedanken, die sie denken. Ist daran etwas Falsches?

Niemand hat so zu sein, wie du es möchtest. Nicht einmal Ich.

Du hast eine Neigung zu versuchen, Andere in Form zu peitschen. Du bist sehr damit befasst, was Andere tun und sagen, oder was sie tun oder sagen sollten. Du neigst dazu, das Leben Anderer gerne schiedsrichterlich zu behandeln. Dir ist es ein Leichtes zu wissen, welche Wahlen Andere am Besten treffen sollten. Du würdest an ihrer Stelle entscheiden, wenn sie doch nur die Einsicht hätten, dich das tun zu lassen.

Wenn es auf dein eigenes Leben hinausläuft, möchtest du, dass jeder dich lässt, es so zu leben wie es geht.

Die Energie, die du auf das Prüfen des Lebens Anderer verwendest, könnte besser auf nahe Angehörige aufgewandt werden, eben so, wie sie sind, nicht so, wie du sie haben möchtest.

Ich spreche die Empfehlung aus, nicht die Versagen Anderer anzusehen, dies nicht mehr als Ich euch empfehle, eure eigenen anzusehen.

Schaut stets nach dem Guten, in euch und in Anderen.

Sobald ihr mit euch selbst weniger kritisch seid, werdet ihr mit Anderen weniger kritisch sein.

Kritik kommt euch rasch über die Zunge. Euer Geist ist scharf, wenn es um Kritik geht. Schärft euren Geist, um euch eher nach Liebe als nach Fehlern umzuschauen. Es gibt mehr Liebe als Fehler. Ihr ebenfalls seid mehr Liebe als Fehler.

Keiner von euch ist irgendetwas schuldig, mit Ausnahme infolge des In Erfahrung Bringens. Ihr seid nicht schuldig sondern beehrt. Mit welchem In Erfahrung Bringen möchtest du dich heute beehren?

Mach zu mit neuem Lernen. Überspringe eine Klasse.

Falls eine Lektion für dich zu schwer ist, wer hat sie schwer gemacht? Und warum tatst du das? Wieso hast du zurückgeschlagen? Lasse den Lernlöwen aus dem Käfig.

Das Leben ist nicht aus Unterrichtsstunden errichtet, aber es gibt Dinge, die zu lernen sind, und du bist der Lernende von ihnen. Niemand kann an deiner Stelle lernen.

Und du bist ein Lehrer, und niemand kann lehren, wie eben du es kannst. Du bist speziell dafür angestellt. Jeder, der sich dir nähert, nähert sich dir, um etwas von dir zu lernen. Es mag sein, sie wissen nicht, worum es geht. Aber sie wissen, du hast etwas für sie. Vielleicht wissen sie nicht, dass sie etwas für dich haben.

Freilich, du hast ein nahtloses Unterweisen zu verrichten, und nicht durchblicken zu lassen, dass du etwas unterrichtest. Lehre ohne Worte. Unterweise, dich hinzusetzen, Knie an Knie. Lehre das Seien. Gib Anderen Winke über Mich. Hilf ihnen, an Mich zu glauben. Unterweise stille.

Am allermeisten, lehre dich selbst.

Dehne die Liebe in deinem Herzen aus, um dich selbst mit einzuschließen. Führe dich selbst bei dir selbst ein. Kriege dasjenige in dir zu sehen, was Ich in dir sehe. Dasjenige liegt dir an, es Anderen zu enthüllen. Du hast probiert, deine Verletzbarkeit zu verbergen und zu verhüllen. Sie ist eine deiner starken Punkte. Du bist ein lebensfähiges Menschenseinswesen. Du dachtest, du hättest unerschütterlich zu sein, währenddessen es dir die ganze Zeit hinweg angelegen ist, das zärtliche Wesen zu sein, das du bist.