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HEAVEN #607 Schlacke in Gold

SCHLACKE IN GOLD

Ihr erachtet eure Verwindungen des Denkens für Verwindungen des Schicksals. In einem gewissen Sinne ist außerhalb von euch nichts. Und gleichwohl bist du der einzige, der es in sich hinein nimmt. Wie du dasjenige, was dem Anschein nach außerhalb von dir ist, herein nimmst, das schlägt voll und ganz zu Buche. Was du aus dem machst, was du herein nimmst, wird in der Welt einen himmelweiten Unterschied machen. Du kannst Gold in Schlacke und Schlacke in Gold kehren. Du bist ein Alchemist des Denkens.

Gedanken sind dein Medium. Sie sind das Terrain, auf dem du gehst. Du hast Wolken an Gedanken, und etliche Lichtstrahlen. Wende dein Denken in Richtung des Lichts. Wage es.

Im Auto legst du Gänge ein. Lege nun in deinem Denken Gänge ein. Steige empor. Erklimme die Höhen. Erreiche den Berggipfel deines Geistes. Du gehörst nicht in die Jammertäler des Denkens. Laufe hinauf, wo die Luft klar ist und wo du näher bei Mir bist. Wage es, dich zu erheben.

Vielleicht denkst du, dass das, was Ich sage, für Jeden sonst gemeint sei, dass Jeder sonst es nötig habe, sein Denken zu verwandeln, bloß nicht du. Aber, ja, auch du hast es nötig, dein Denken auf eine andere Station einzustellen, vielleicht auf eine, die du nicht so klar hörst, vielleicht auf eine, die zu dir von seltsamen unglaublichen Dingen spricht, so etwa davon, dass du mehr bist, als du dir Glauben schenkst, dass es vor dir einen ausladenderen Horizont gibt, als du dich ihn sehen lässt, dass du mehr als ein Erdling bist, dass du in Wahrheit ein Himmling bist, dass du eine unbegrenzte Befähigung zur Liebe hast, dass es inmitten der offensichtlichen Unterschiedlichkeit einzig Einssein auf der Erde gibt, dass du deinen Kopf hoch halten möchtest, dass du dich höher und die Erde und alles auf ihr höher heben sollst, dass du ein Abgesandter vom Himmel mit all den Rechten und Privilegien bist, dass deine Verpflichtung lautet, Freude zu geben und in Empfang zu nehmen, dass du kein Bläschen auf der Spitze des Ozeans bist sondern der Ozean selbst, wie er sich ein- und ausrollt, wie er springt und spritzt, wie er in Sich Selbst schwimmt, dass es weder einen Luxus der Niederlage oder des Verlustes noch ein Gewinnen gibt, da alles Sieg ist, da alles Leben, da alles ein Fest ist, das vor dich hingesetzt ist, und dass du, alles in allem, das Alles von Allem bist.

Du hast dich mit einem Mikroskop angeschaut. Infolgedessen hast du die Sicht auf dich selbst und darauf, was du auf der Erde tust, verloren.

Höre auf, durch ein Mikroskop zu lugen. Nimm ein Makroskop. Nimm die kläglichen Linsen ab, durch die du geschaut hast. Es gibt weitaus mehr, als in deiner Brille in den Rahmen gelangt.

Alle Begrenzungen, die du siehst – du hast sie errichtet oder eingekauft. Du hast sie dorthin verbracht oder bejaht, dass sie da waren. Wechselseitig hast du die Pfosten festgesetzt, die Nägel eingeschlagen, und mittlerweile arbeitetest du an der Errichtung einer Fata Morgana. Du zahltest teuer für nichts und wieder nichts. All die Grenzen, mit denen du den Anfang nahmst oder die du zukauftest, existieren nicht, mit Ausnahme in der Einbildung der Welt. Du hast dich in die Sklaverei verkauft. Du hast dich billig verkauft. Du gabst dein Erbe für eine Suppe auf.

Höre nunmehr auf, die Pfosten anzusehen. Höre auf, die Pfostenlöcher anzusehen. Fange an, den Raum zwischen den Pfosten anzusehen. Siehst du, wie du weiter sehen wirst? Sogar dann, wenn du durch einen Riss zu spähen hättest, tue es. Der Riss wird sich weiten, bis du dich durch ihn hindurchgehen sehen wirst. Du wirst dich in einem Ausbruch an Glückseligkeit befinden. Du wirst voller Erstaunen und betäubt sein ob der Herrlichkeit von wer du bist, wohin du gehst und was du an erfüllender Weite erreichst und betrittst.