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HEAVEN #598 Himmelsbestimmt

HIMMELSBESTIMMT

Ihr seid alle Moses im Schilf. Ihr seid den Fluss hinunter geglitten, und verdienstvolle Fremde nahmen euch auf, und machten euch zu den ihren. Aber ihr spürt nicht, dass ihr so recht zu diesem fremden Land mit diesen fremden Menschen gehört.

Ihr möchtet gerne stromaufwärts zurückgehen, um euren Ursprung zu finden, wenn ihr bloß wüsstet wie. Zuweilen fühlt ihr euch so, es sei insgesamt ein Fehler, dass ihr euch auf der Erde befindet, und ihr wollt dorthin zurückgehen, wo ihr gestartet seid. Ihr fühlt euch abgetrieben. In diesem Sinne können Wir sagen, dass alle Meine Kinder adoptiert worden sind.

Gewusst oder nicht, ihr wart auf der Suche nach eurem Erbe. Ihr wart womöglich erdgeboren, aber ihr seid Himmelsbestimmt. Ihr sucht nach eurem Rückfahrschein.

Mitunter scheint es euch so, dass ein anderer Fremder, einer wie Ich Selbst, in Erscheinung tritt, um euch zu sagen, dass ihr Sein seid, und ihr werdet euch Mir gegenüber ebenso fremd fühlen wie sonst jemand gegenüber.

Manchmal fühlst du dich mit dir nicht behaglich.

Du anerkennst dich nicht, und du weißt keinen anderen zu würdigen.

Aber du bist erkennbar.

Du wurdest nicht sitzengelassen, und du bist nicht verschollen. Es ist kein Fehler, dass du dort platziert bist, wo du bist. Du weißt einfach nicht, wo du bist.

Du trägst den Himmel mit dir. Jener natürliche Zustand ist der deine. Du kannst ihn nicht aufgeben. Der bestimmte Fleck, in dem du dich einfindest, ist näher am Zuhause, als du dir stattgegeben hast zu denken.

Du bist universal.

Du zielst auf Einssein ab, zur selben Zeit wie du darauf beharrst, alleine zu sein.

Du hältst dich von der gesamten Menschheit und deinem wahren Wohnort im Himmel fern.

Du schreitest die Oberfläche des Lebens auf und ab. Und du zählst deine Schritte. Du empfindest, du seist so weit gereist, und dennoch spürst du, deine Reisen haben dich nirgendwohin gebracht. Du bist um die Außenbezirke herum gekreist. Du bist um den Umkreis gelaufen, ohne den Kreis zu betreten. Du hast es nicht gewagt.

Du möchtest deine Quelle finden, zur selben Zeit wie du es nicht möchtest. Du rätst dir selbst, schlafende Hunde liegen zu lassen. Du rätst dir selbst, dich in der Tiefe hinzulegen, außer Sicht und außer Hörweite. Indes verbirgst du dich schier vor dir selbst, und es sind deine eigenen Ohren, über die du deine Hände legst.

Du kannst dich nicht vor Mir verborgen halten. Das ist etwas Gutes. Das bedeutet, du warst nie verschollen, deine Örtlichkeit war immer bekannt. In diesem Sinne wirst du gefunden. Ich habe dich nie außer Sicht gehabt, und Ich befinde Mich in Hörweite. Nimm deine Hände von den Ohren, und höre Mir zu.

Ich möchte dir gerne Unsere Geschichte erzählen, und Ich möchte gerne, dass du sie dir anhörst. Kehre Mir nicht mehr weiter ein taubes Ohr zu. Ich rede zu dir.

Mich ignorieren ist deine Ignoranz.

Ich bin der Sitz deines Herzens. Ich bin dort eingesessen. Meine Weise hallt überall wider. Weil du nicht hörst, bedeutet nicht, dass die Musik nicht spielt. Sie spielt und stoppt nie, und sie spielt für dich.

Dann und wann hörst du Meine Weise ein wenig, doch vielleicht bloß als Fahrstuhlmusik, die du dort hören kannst. Oder du hörst Mein Lied als Hintergrundmusik, und du schenkst ihr keine Aufmerksamkeit. Du kennst dein Herz nicht. Du hörst nicht oder möchtest die Musik in deinen Ohren nicht hören.

Und dennoch bist du gelegentlich dabei, die Melodie zu summen, die du nicht eingestandst, dass du sie hörst. Was sich deines Erachtens in einer weiten Entfernung befand, war nahe bei der Hand.

Du beginnst dich zu erinnern, dass Wir Partner sind, dass du keinen Soloflug unternimmst, dass du, trotz deiner Bummeleinheiten, aufs Intimste im Himmel deine Wohnung hast.

Nun wirst du entdecken, dass du nie von Mir weggegangen bist, und du wirst deine wahre Identität erkennen. Es ist Mein Wille, dass du mit ihr vertraut bist.